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Medikamentensucht oft von Ärzten mit verursacht

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfra­gen in Hamm kritisiert den Umgang vieler Ärzte mit potenziell abhängig machenden Medikamenten. Oft würden diese Medikamente über einen viel längeren Zeitraum verschrieben, als im Beipackzettel erlaubt.

Auch ist es durchaus üblich, dass solche Rezepte auf Bitte der Patienten von den Sprechstundenhilfen ohne Rücksprache mit dem Arzt wiederholt ausgestellt werden. Doch auch die mangelnde Hinterfragung der Verordnungen durch Patienten wird kritisiert.

Doppelt so viele Frauen wie Männer werden somit langfristig von Medikamenten abhängig und kommen im Alltag nicht mehr ohne sie zurecht. Eine meist belastende Entwöhnung von den Medikamenten wird oft mit Wissen der Ärzte von Patienten sogar abgelehnt.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Medikament
Quelle: rhein-zeitung.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2007 15:59 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Tja, auf der einen Seite werden also oft solche Medikamente aus Angst vor Abhängigkeit in dringenden Fällen nicht richtig verordnet, auf der anderen Seite gibt es aber offensichtlich genügend Ärzte, denen Folgeschäden für die Patienten völlig relativ sind. Da kann man nur raten, sich seinen Arzt gut auszusuchen und möglichst immer die Hintergründe für eine Verordnung zu hinterfragen...und den Beipackzettel genau zu lesen.
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03.04.2007 16:24 Uhr von Der_Dios
 
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Selbst aufpassen: Man sollte auch echt selbst aufpassen, was man wie lange in seinen Körper schüttet. Wenn ich manchmal sehe, wie viele Tabletten sich schon junge Frauen in den 20ern andauernd und bei jeder noch so kleinen Krankheit in die Plauze hauen, wundere ich mich ganz schön. Wenn mir der Arzt mal Tabletten verschrieben hat, dann musste ich meistens schon halb tot gewesen sein.
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03.04.2007 16:32 Uhr von ticarcillin
 
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Arztbesuch und Rezept: befreien nicht von Eigenverantwortung.
Mir persönlich ist aber kein einziger Arzt bekannt, der leichtfertig verschreibt.
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03.04.2007 17:15 Uhr von opppa
 
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ticarcillin: Das würde ein Arzt natürlich niemals tun; aber die Medikamentensucht hält die Patienten bei der Stange!
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04.04.2007 07:41 Uhr von dasevilchen
 
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Tjoa: Ich nehme Medikamente nur wenn es zwingend erforderlich ist. Antibiotika zum Beispiel. Und die auch schön aufbrauchen, damit die Viren nicht immun werden. Außerdem hab ich erst einmal Antibiotika verschrieben bekommen. Ich weiß ja nichtmal wie Aspirin oder Paracetamol schmeckt. Was sich ja manche in Massen reinhauen. Morgens die Schüssel vollmachen mit den lustigen bunten Dingern und ein bissle Milch drauf. Fertig ist Kellog´s Doc´s :-D
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04.04.2007 11:16 Uhr von kleiner erdbär
 
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@ dasevilchen: ich glaub mal, hier ist weder von antibiotikum noch von aspirin die rede... ;o)


zu dem satz
"...von den Sprechstundenhilfen ohne Rücksprache mit dem Arzt wiederholt ausgestellt werden."
...also ich habs noch nie erlebt, dass ein rezept ohne die unterschrift des arztes ausgestellt wurde...und bei allen ärzten, bei denen ich bisher war, war es üblich, dass der arzt nach der rezeptausstellung unterschrieben hat (also kein blankorezept)
...mag sein, dass es ausnahmen gibt, aber dass es "durchaus üblich" ist, das bezweifle ich mal stark!!!
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04.04.2007 19:06 Uhr von borgir
 
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medikamentensucht: wird von der pharmaindustrie ausgelöst. wenn ich die werbung sehe (das präparat spielt jetzt mal keine rolle) in der man zwei frauen nach dem sport in der umkleide sieht. die eine sagt zur anderen "mir tun nach dem sport die beine weh" (was durchaus normal ist) die andere antwortet "nimm doch eine "..." ein, die hilft". solange es solche werbungen gibt, braucht man sich über die hohe rate der suchtkranken nicht zu wundern.
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06.04.2007 08:15 Uhr von opppa
 
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borgir: Davon leben die!
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07.04.2007 15:59 Uhr von jsbach
 
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Kann nur aus empirischen: Nachrichten weitergeben: Medikamentensucht ist schwerer heilbar wie z.B. Alkoholismus!

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