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Gericht verbietet die Herstellung eines Diamanten aus der Asche eines Toten

Wie das Amtsgericht Wiesbaden am Dienstag urteilte, darf die hinterbliebene Tochter eines Toten aus der Asche der Leiche keinen künstlichen Diamanten anfertigen lassen.

Vorausgegangen war ein Streit zwischen der Mutter des Toten und dessen Tochter. Die Tochter wollte aus der Asche des Leichnams in der Schweiz einen künstlichen Diamanten fertigen lassen.

Das Gericht erklärte, die Tochter des Verstorbenen habe den letzten Willen ihres Vaters nicht hinreichend glaubhaft machen können, ließ aber offen, ob es grundsätzlich zulässig ist, Verstorbene in Diamanten umzuwandeln.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Asche, Diamant, Herstellung
Quelle: www.faz.net

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2007 16:26 Uhr von ticarcillin
 
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Grundsatzentscheidung: Bedauerlich, daß das Gericht nicht in einem abgeklärt hat, ob dieses Verfahren in D zulässig ist.
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03.04.2007 16:39 Uhr von nasa01
 
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Verständliche Entscheidung des Gerichts. Jeder, der es sich leisten kann würde sich aus der Oma nen Stein pressen lassen, und der Kommune ginge jede Menge Kohle an den Grabgebühren verloren.
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03.04.2007 17:57 Uhr von fallobst
 
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is doch "eigentlich" klar also die leiche des mannes wurde zu asche, is zwar net "exotisch" (siehe quelle), aber es ist in meinen augen nicht "unzulässiger"(siehe wieder quelle) als die herstellung eines rings aus eben dieser asche. dieser unterschied ist, denke ich, ist durch die tradtion der totenverbrennung, oder wie man es nennen mag, zu erklären.

dass der letzte wille des toten vorrang vor den wünschen der hinterbliebenen hat is selbstverständlich und insofern das urteil nur allzu logisch, wobei ich denke, dass er außer der einäscherung keine weiteren wünsche hatte.

gegen ein verstreuen seiner asche in der natur (meer usw.) oder dat aufstellen seiner menschlichen überreste in einer urne hätte das gericht wohl kaum was gegen gehabt. wieso also gegen einen ring als erinnerung anstatt einer urne im wohnzimmer?

hier wurde mit zweierlei maß gemessen und das urteil is unzureichend bzw. schlichtweg falsch; WENN es den ring verbietet aber der urne oder ausstreung zustimmt.

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