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Monsey/USA: Anti-zionistische Synagoge durch Feuer zerstört - Brandstiftung?

Die Synagoge der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde Neturei Karta in Monsey, in der Nähe von New York, ist den Flammen zum Opfer gefallen. Auch der anliegende Wohnsitz von Rabbi Moshe Beck wurde durch das Feuer zerstört.

Die Polizei hat die Überreste der Synagoge nun als Tatort eines Verbrechens markiert und erforscht die Ursachen des Feuers. Derzeit geht man von Brandstiftung aus.

Die anti-zionistische Gemeinde war in der letzten Zeit häufiger bedroht worden. Im letzten Dezember hatten fünf Gemeindemitglieder die Holocaustkonferenz (SN berichtete) im Iran besucht und sich mit Präsident Mahmoud Ahmadinejad (Iran) getroffen.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Brand, Feuer, Brandstiftung, Synagoge
Quelle: news.bbc.co.uk

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2007 16:43 Uhr von JCR
 
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Jüdische Gemeinde der Antizionisten^^: Immer wieder lustig zu lesen, was für bizarre Ausprägungen religiöser Fanatismus annehmen kann.
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02.04.2007 16:44 Uhr von JCR
 
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Und sowas will in den Iran ;-)
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02.04.2007 16:51 Uhr von Mi-Ka
 
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JCR, so bizarr es auch ist, eine gewisse Logik hat die ganze Sache schon, wenn man Fanatiker ist.
"Gott hat uns vertrieben und nur Gott kann uns wieder ein Land geben!"
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02.04.2007 17:24 Uhr von Lefteye
 
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war das jetzt eine reichsprognomnacht von zionistischen juden?

wer soll das alles noch kapieren!
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02.04.2007 17:40 Uhr von Kampfpudel
 
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@JCR: Das hat mit Fanatismus nichts zu tun. Es gibt Juden, die ihren Glauben nicht von der Existenz eines jüdischen Staates abhängig machen, sondern die Hauptaufgabe in der Glaubensausübung sehen - und es gibt Juden, die nur in der Gründung eines eigenen, freien Staates die Verwirklichung des vermeintlichen Traumes aller Juden erkennen.
Die Frage ist, versteht sich eine Konfession als weltweite Glaubensgemeinschaft oder als abgegrenztes Staatsterritorium.
Vom Fanatismus sind solche "Ausprägungen" jedoch weit entfernt.
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02.04.2007 17:50 Uhr von horror2
 
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naja: neturei karta wird ständig von radikalen zionisten bedroht und ihre mitglieder werden auch ganz gerne angegriffen.

der grund ist simpel ,sie sind schuld das antizionisten den vorwurf von antijüdisch leicht von sich weisen können da ja neturei karta juden sind die auch gegen den zionismus kämpfen.

auch zerstören sie das zionisten märchen das die iraner die juden ausrotten wollen, denn im iran gibt es eine der ältesten jüdischen gemeinden der welt und der grund ist simpel , der iran ist antizionistisch und nicht antijüdisch, deshalb versucht naturei auch darauf aufmerksam zu machen das zionismus nichts mit judentum zu tun hat.
der unterschied ist immens.
zionisten nutzen den holocaust um alle dinge zu tun die sie wollen und um jeden kritiker als antisemiten und nazi diffamieren zu können was gleichbedeutend mit verlust des ansehens und möglicherweise des berufes ist ,wie zb in der politik oder wissenschaft.
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02.04.2007 18:04 Uhr von Kampfpudel
 
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@Mi-ka: Orthodoxe Juden empfinden die Gründung eines jüdischen Staates als Gotteslästerung und sind damit fälschlicherweise Vorwürfen des Antisemitismus ausgesetzt, gegebenenfalls sogar gewaltsamen Angriffen. Es ist die unerwünschte Kritik am Staat Israel, wie so oft...


PS: "Darum wehrten sie sich (liberale Juden) stark dagegen, von den Zionisten als "Nation in den Nationen" betrachtet zu werden. Denn dieses Bild vertraten auch die Volkstumsideologen, um Juden auszugrenzen und ihnen die vollen Staatsbürgerrechte zu verweigern." (wiki)
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02.04.2007 18:26 Uhr von JCR
 
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@ Kampfpudel; Mika: Vom Ultra-orthodoxen zum Extremisten fehlt nicht viel.

Radikale Ansichten, ganz gleich welcher Art, haben immer ein Konfliktpotential. Einen ganzen Staat mit dem Vorwurf der Gotteslästerung abzulehnen, also bitte!

@ Mi-ka:

Ja, so manch Unsinniges ist ja schon für bare Münze genommen worden.

Es sind nur Glaubensmanifeste, gleich ob Tora, Bibel, Koran oder was auch immer.

Wenn man diese aber wortwörtlich nimmt, dann ergibt so manches einen Sinn, wenn auch einen schlechten.
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02.04.2007 19:39 Uhr von S8472
 
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hehe ist ja wie southpark: die jüdische kirche der antisemiten ^^
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02.04.2007 23:24 Uhr von kuehlingo69
 
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@horror2: "der iran ist antizionistisch und nicht antijüdisch"

Die überwiegende Mehrheit der gesamten islamischen Welt ist -vertändlicherweise- antizionistisch eingestellt. Aber dass der Iran deshalb nicht antijüdisch eingestellt wäre glaube ich kaum. Gerade in diesem totalitär regierten, die Schari´a als absolute Rechtsgrundlage ansehenden Staat werden Andersdenkende nicht gedultet und Andersgläubige in ihren Rechten stark beschnitten (siehe Verfolgung der Bahai), ob es sich nun um Christen, Juden oder sogar Sunniten handelt. Die Existenz alter jüdischer Gemeinden rührt meiner Meinung eher daher, dass Iran/Persien zu der Zeit des abendländischen Mittelalters eines der fortschrittlichsten tolerantesten und weltoffensten Länder überhaupt war, wo man im zeitgenössischen Vergleich auch anderen Religionen gegenüber eine Daseinsberechtigung einräumte.
Heute befindet sich der Iran hingegen politisch gesehen im europäischen Mittelalter.
Ansonsten hast du mit dem was du geschrieben hast völlig recht.
Ich frage mich aber, wer die Synagoge angezündet haben soll. Jüdische Zionisten? Reichlich makaber. Ich wüsste auch mal gern, was denn bei dieser Konferenz herausgefunden wurde. Dass Ahmadineschad ein passionierter Leugner ist, ist ja bekannt.

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