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Neuartiges Lasermikroskop macht Gehirnzellen dreidimensional sichtbar

Bisherige 3-D Verfahren wie die Kernspintechnik oder die Computertomographie sind aufgrund ihrer geringen Auflösung im Bereich von einem bis zu einem halben Millimeter nicht geeignet, einzelne Nervenzellen in Gehirnen darzustellen.

Forscher der TU Wien und des Max-Planck-Institutes für Psychiatrie in München haben deswegen jetzt eine neue Art von Lasermikroskop entwickelt. Um das Gehirn von Mäusen quasi durchsichtig zu machen, wird es in eine spezielle ölige Flüssigkeit gelegt.

Die einzelnen Nervenzellen wurden zuvor mit einem floureszierenden Marker eingefärbt. Ein Laser im Mikroskop tastet das Gehirn dann in dünnen Schichten ab und die Bilddaten werden im Computer zu einem 3-D Modell der Gehirnzellen umgewandelt.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Laser
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2007 13:55 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Eine faszinierende neue Technik. Nur schade, dass man damit nur totes Gewebe durchleuchten kann. Allerdings ist das auch für andere Zellen einsetzbar, solange das Präparat wohl klein genug ist. Die Forscher wollen damit jetzt auch ganze Fruchtfliegen "durchleuchten" :)
In der Quelle ist übriges ein Originalvideo von dem Flug durch das Mäusehirn.
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02.04.2007 14:50 Uhr von lancelovepump
 
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total faszinierend: und die möglichkeiten die daraus entstehen... gar nicht auszudenken. star trek lässt grüssen.
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02.04.2007 23:35 Uhr von Beta-Tester
 
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@Müntesfeind: Man kann nur totes Gewebe untersuchen. Soll heißen: Man muss einen erst um die Ecke bringen, damit man dann sein Gehirn untersuchen kann, falls überhaupt eins vorhanden ist.
Meinentwegen könnten die mal den Beckstein testen...
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03.04.2007 12:45 Uhr von Mondelfe
 
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Das ist erst der Anfang wie vieles, was zuerst, an (toten) Tieren getestet wurde, ist mittlerweile gang und gäbe in der Wissenschaft und Medizin...

Ich denke in einigen Jahren wird es möglich sein, diese Methode am Menschen anzuwenden. Gerade für die Neurologie wäre dies ein wichtiger Schritt...

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