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Merowe: Staudammprojekt im Sudan zwingt Archäologen zu Notgrabungen

Durch den Merowe-Staudamm, der in sechs Jahren einen See mit einer Länge von 175 und einer Breite von vier Kilometern anstauen soll, verlieren etwa 60.000 Menschen ihre Heimat und zahlreiche, bisher nicht erkundete Ausgrabungsstätten versinken in den Fluten.

Internationale Archäologenteams haben nun kurz vor Baubeginn die Erlaubnis der sudanesischen Regierung erhalten, eine Rettungsaktion zu starten, um wenigstens einen Teil der archäologischen Schätze zu retten.

Auch der Stamm der Manasir, der jahrhundertelang dieses Niltal in der Merowe-Region bevölkerte, verliert durch den Staudamm seine angestammte Heimat.


WebReporter: chachapoya
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Archäologe, Sudan
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2007 03:47 Uhr von radiojohn
 
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Falsch berichtet: denn in der Quelle steht, dass der neu entstehende Stausee eine Länge von 175 Km und eine Breite von 4 Km erreichen wird:
*Sechs Jahre lang wird das Wasser sich stauen, bis der SEE seinen endgültigen Umfang von 175 Kilometer Länge und vier Kilometer Breite erreicht hat.*.
Hier in der news wird jedoch berichtet, dass der STAUDAMM diese unglaublichen Ausmasse haben wird:
*Durch den Merowe-Staudamm, der in sechs Jahren eine Länge von 175 und eine Breite von vier Kilometern erreichen soll...*

Schlichtweg falsch.

Was jedoch bedenklich ist, dass hier Bewertungen abgegeben wurden, welche eigentlich herausragenden Beiträgen vorbehalten sein sollten.

Mensch Leute, fällt euch denn garnicht auf, dass ein solch grosser Staudamm gar nicht möglich ist?

r.j.
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02.04.2007 18:40 Uhr von Hier kommt die M...
 
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ist das jetzt geändert worden? Und wenn, dann ist das in der news immer noch falsch, denn der Umfang des Sees soll 175km sein und nicht der See eine Länge von 175km haben.
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02.04.2007 20:21 Uhr von hotfox
 
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öhm hoch zwei: wer lesen kann ist klar im vorteil "bis der See seinen endgültigen Umfang von 175 Kilometer Länge und vier Kilometer Breite erreicht hat."

ist doch nun nach der änderung korrekt

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