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NRW: Kinder und Jugendliche werden in Ferienjobs und Praktika ausgebeutet

Die Bezirksregierung Münster wirft Unternehmen vor, Kinder und Jugendliche in Ferienjobs und Praktika auszubeuten.

Zuvor haben sich Eltern darüber beschwert, dass ihre Kinder viel zu lange arbeiten müssen und sie körperlich zu sehr belastet würden.

Als Beispiel wird ein Reiterhof angeführt, wo sich die Kinder von acht bis 23 Uhr um die Pferde kümmern mussten. Vielfach heißt es, die Kinder würden ihrem Hobby nachgehen, doch auch hier gilt der Jugendarbeitsschutz.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Nordrhein-Westfalen, Jugend, Jugendliche, Ferien, Praktik
Quelle: www.wdr.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2007 14:43 Uhr von Firefoxxxx
 
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und? is doch nix neues
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31.03.2007 15:10 Uhr von Gregsen
 
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was heißt mussten? wurden die gezwungen? Oder waren es einfach Kinder, die gerne von morgens bis abends mit den Pferden gespielt haben.

Fakt ist, Arbeit von 8-23 uhr ist nach dem Jugendschutzgesetz verboten, daher ist dass, was da betrieben wird entweder illegal, oder billige polemik.

Ansonsten find ich das Kinder so früh wie möglich anfangen sollten für ihr eigenes Taschengeld zu sorgen um den wert von geld kennenzulernen und auch den richtigen umgang damit.
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31.03.2007 15:17 Uhr von stellung69
 
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Naja, man hat ja damals den Begriff "Lehrling" in "Azubi" geändert und das heißt nun mal Auszubeutender.....
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31.03.2007 15:45 Uhr von darker58
 
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dem kann ich zustimmen: ich hab auch mal ein praktikum im baumarkt gemacht, es war die hölle.. musste 8 stunden steine und säcke schleppen, wofür die anderen einen stapler hatten und bekam am ende nichtmal ein dankeschön..
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31.03.2007 16:09 Uhr von WMD
 
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Zur Ausbeutung gehören immer zwei: Was haben die Eltern dagegen unternommen? Dieses jammern kann ich nicht verstehen. Von 8-23 Uhr Arbeiten, natürlich. Warum haben die nicht am nächsten Tag das Praktikum beendet?
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31.03.2007 16:11 Uhr von Karl der Krasse
 
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Vor allem: Was haben die Kinder und Jugendlichen dagegen unternommen? Wenn sie nicht freiwillig dort waren wird das ja wohl möglich gewesen sein. Anderenfalls, was soll das Theater?
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31.03.2007 16:27 Uhr von torix
 
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@WMD: Weil dann der Praktikumsbericht negativ ausfällt und das kann mit unter eine Ehrenrund in der Schule bedeuten!
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31.03.2007 17:20 Uhr von CHR.BEST
 
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Vor allem dient es nicht der Sache: Der Sinn von Praktika ist es ja, etwas vom Beruf und den Unternehmensabläufen der jeweiligen Branchen kennenzulernen. Stattdessen lernen die Jugendlichen viel zu oft nur, daß jeder, der sich nicht gegen ungerechte Behandlung wehrt, skrupellos ausgebeutet wird.

Insofern lernt man tatsächlich etwas vom heutzutage üblichen Unternehmensalltag ...
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31.03.2007 17:34 Uhr von exekutive
 
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in diesem land: werden doch alle rechtschaffende menschen ausgebeutet..

die größten räuber sind nach wie vor die politik und die wirtschaft

und da gibt es immer noch menschen, die sich darüber aufregen, das böse menschen omas ihre handtasche klauen oO
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31.03.2007 18:13 Uhr von susi sorglos
 
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@torix: Nicht wenn du die ausbeutende Firma wegen Kinderarbeit anzeigst, denn es ist in Deutschland gesetzlich verboten Kinder 15! Stunden lang arbeiten zu lassen, 8 ist soweit ich weiß das maximum.
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01.04.2007 00:41 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Kinderarbeit ist schön sagt mein Nachbar.
Damit meint er, dass ihm seine Kinder Zigaretten und Bier bringen.
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01.04.2007 11:25 Uhr von christi244
 
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Torix: Wenn die Eltern den Nachweis erbringen können über derartige Arbeitszeiten, dann waren sie m.E. in der Pflicht, bei Schule und Gesetzgeber eben diese Zustände anzuzeigen. Von daher hätten wohl schlechte Praktika-Beurteilungen keinerlei Wert. Allerdings "Heraushaltung" bringt es dann nicht und die Kids können sich in der Regel schlecht wehren.
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01.04.2007 11:55 Uhr von Beta-Tester
 
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ausbeuten? Es ist doch gut, wenn man sich mit einem Ferienjob das Taschengeld aufbessern kann. Stundenlang Zeug durch die Gegend schleppen geht doch, wenn man sich dafür eine neue Grafikkarte leisten kann.
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01.04.2007 12:02 Uhr von Johnny Cash
 
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Wenn: erwiesen ist das man dort ausgebeutet wird kann man sofort die Schule informieren und das Praktikum beenden. Keiner muß sich das gefallen lassen.
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01.04.2007 12:14 Uhr von christi244
 
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Johnny: Eben ... aber scheinbar können manche Eltern nur noch Kinder machen, mit Verantwortungsbewußtsein für diese haben die dann wohl kaum noch was zu tun. - Hätte ich Kids, ich wüsste, was zu tun wäre in derartigen Situationen.
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01.04.2007 14:31 Uhr von kaz
 
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mal zur info: Für eine/n Praktikanten/in unter 18 Jahren gilt:
1. die Arbeitszeit darf höchstens 7 Stunden am Tag an höchstens 5 Tagen pro
Woche betragen.
2. Pausen stehen Ihnen auch zu: (unter Pausen versteht man eine
Arbeitsunterbrechung ab 15 Minuten) nach spätestens 4,5 Stunden
a) bei einem Arbeitstag von 4,5 - 6 Stunden >> 30 Minuten
b) bei einem Arbeitstag von mehr als 6 Stunden >> 60 Minuten
3. Die tägliche Arbeitszeit darf frühestens morgens um 6:00 Uhr beginnen und muss
spätestens um 20:00 Uhr enden.
Ausnahmen sind möglich bei Gaststätten, Schichtarbeit, Landwirtschaft und
Bäckereien.
4. Samstags, Sonntags und Feiertag ist normalerweise für unter 18 Jährige arbeiten
nicht erlaubt. Auskunft zu Ausnahmen gibt das Arbeitsamt und das Amt für
Arbeitsschutz.
5. Es dürfen keine Arbeitsaufträge gegeben werden, die zu schwer oder zu
gefährlich sind.
6. Grundsätzlich verboten sind tempoabhängige Arbeiten, außer sie sind zum erreichen
des Praktikumsziels unbedingt erforderlich und werden unter Aufsicht
durchgeführt.
Ganz genau steht es im Jugendarbeitsschutzgesetz.
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01.04.2007 16:37 Uhr von metzner
 
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Im Nachhinein quengeln kann jeder!

Sofort dem Arbeit/Praktikumgeber es klar machen was das Gestetz verlangt. Darauf kommt es an.

Punktum.
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01.04.2007 23:15 Uhr von EddyBlitz
 
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Das giebts: nicht nur in Münster sondern in der gesammten Republick.
Habe schon die tollsten Schauergeschichten gehört.
Solang unsere Politik das erlaubt nehmen die Firmen Praktikanten aus wie Melkkühe.
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02.04.2007 10:51 Uhr von ArrowTiger
 
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@Chorkrin: -- ".. und das jeder der sich wert schneller ohne Job oder mit argen Nachteilen dasteht als er gucken kann ...."

Was Du aber hoffentlich nicht als Entschuldigung dafür siehst, sich bei solchen Dingen nicht zu wehren, oder? ;-) Sonst würde soetwas nur um sich greifen.

Und natürlich würde ich einen solchen "Ausbeuter-Betrieb" nach erfolglosen Hinweisen über ihr Fehlverhalten anzeigen. Meldung an die Schule ist ohnehin klar. Wenn das jeder machen würde, gäbe es auch das Problem selbst nicht mehr lange...

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