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Radsport: Contador schlug Angebot Gils aus und verstieß gegen Radsportsitte

Der Spanier Alberto Contador hat bei seinem Etappensieg bei der Castilla y Leon gegen eines der ungeschriebenen Gesetze des Radsports verstoßen, welches bei Ausreißergruppen eigentlich gilt.

So war er, obwohl er das gelbe Trikot übernahm, um den Etappensieg gegen Koldo Gil gesprintet. Normalerweise sammelt der Gesamtführende nicht noch Etappensiege, sondern überlässt sie Mitausreißern. Contador rechtfertigt dies mit taktischen Anweisungen

"Ich habe die Order bekommen, die Etappe zu gewinnen, weil mein Team unterwegs sehr viel und sehr hart gearbeitet hat", sagte der Sieger der diesjährigen Auflage der Fernfahrt Paris-Nizza.


WebReporter: Jan_Ullrich
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Angebot, Radsport
Quelle: www.radsport-aktiv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2007 14:14 Uhr von Jan_Ullrich
 
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Find ich nich fair, die haben das gelbe das soll reichen... discovery halt, die ham bei der tour (und da is des extrem wichtig und nich so pillepalle wie hier) schon son scheiß gemacht... was soll die unfairness? und wer is überhaupt noch ernsthaft fan von denen?! nur mitläufer die durch armstrongs toursiege meinen sie wären radsportfan
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30.03.2007 14:49 Uhr von marshaus
 
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radsport: wird immer mehr fans verlieren....das beste beispiel war dieses rennen.......bzw. diese tour
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30.03.2007 17:05 Uhr von _BigFun_
 
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ich werd´s nie verstehen: mal ehrlich - fahren die nach absprache - nach uralten radlerregeln - oder um zu gewinnen ? - Ich fand es damals schon lächerlich, das der Doping-Jan auf den Drogen-Ami nach dessen Sturz gewartet hatte - was hat sowas mit fairness zu tun ? - Das ist doch wie wenn beim Fußball ein Spieler am Gegner vorbeirennt und dann vorm Tor wartet bis der andere wieder da ist - oder ?
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30.03.2007 17:49 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Big_Fun: Vielleicht wartete er garnicht. In dem Moment wo der eine stürzt, kann der andere bischen entspannter in die Pedalen treten und sich so ausruhen. Der Stürzende muss dann schnell wieder hinterher und ist unausgeruht, der Jenige der nicht gestürzt kann dann im ausgeruhten Zustand weitermachen und die Etappe gewinnen, da der andere nicht mehr so schnell kann wie der nicht Stürzende. Hinzu kommt, dass dann hinterher keiner sagt, du hast doch bloß gewonnen, weil du ausgenutzt hast, dass ... gestürzt ist, sondern man positiv von ihm spricht, er hätte seinem Rivalen noch eine Chance gegeben.

Ich habe aber eigentlich keine Ahnung von Radsport. Ich kann mir jedoch ein warten in etwa so erklären.

Ich glaube, am Ende kommt es doch auf den Vorsprung auf den jeweiligen Etappen an, oder? Dann könnte meine Theorie natürlich ansatzweise falsch sein.

Bis dann
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30.03.2007 19:39 Uhr von Jan_Ullrich
 
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man merkt das ihr beide keine ahnung habt: denn der peinliche gedopte typ dem oich mal meinen username widmetet als ich ihm noch glaubte verlor dämlicherweise trotz oder eher wegen des wartens die etappe... also kams nich hin... 2. ja klar verstehst dus nich wenn du fußballer bist...im radsport gibts andere regeln, da gilt fairness und es ist außerdem nich uneigennützig denn wenn du die kleineren, weniger erfolgreichen teams nich auch mal gewinnen lässt sind iwann die sponsoren weg, konkurrenz belebt das geschäft.... aber es wird keiner gezwungen Radsportfan zu sein, also wo liegt dein problem_Big_Fun_?
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30.03.2007 20:11 Uhr von marshaus
 
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@jan ullrich: hier geb ich dir recht ....diese regel ist sehr gut und es wurde eigendlich kaum dagegn verstossen siehe tour de france.......dort gibt es genuegend beispiele
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30.03.2007 20:19 Uhr von Kampfpudel
 
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Ist doch das Gleiche bei der Tour de France. Auf der letzten Etappe fahren erst alle kumpelhaft in kleinen Radkommunen und erzählen sich Witzchen, weil sich ja alle so lieb haben, um dann auf den Champs-Élysées einen Alibisprint hinzulegen.
Ich würde mir mein Rad packen und sehen, daß ich beizeiten Land gewinne, um noch etwas Vorsprung rauszuholen. ;-)

Man stelle sich vor, die ganze Tour über sind gedopte Fahrer unterwegs, kämpfen also mit unlauteren Mitteln, und ich muß mich dann ausgerechnet auf der letzten Etappe an die (nicht einmal offiziellen) "Regeln" halten? Wenn alle Fahrer sauber wären, kein Problem, aber in der Realität sind Radsportler sich selbst die Nächsten und geben einen Scheiß auf Moral, siehe Ullrich.
Warum streicht man die letzte Etappe nicht einfach und läßt zum Schluß alle ein paar Runden um den Triumphbogen fahren, zum Winken und Telefonnummerntauschen?
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30.03.2007 21:08 Uhr von Jan_Ullrich
 
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@pudel Momentchen: Es ist nicht so das nicht attakiert wird... aber das Gelbe darf nicht mehr attakiert werden, des is ein großer unterschied...

und fahr mal das vermeintliche bummeltempo, meinetwegen um widerspruch vorzubeugen, gedopt... du kratzt ab wie nix gutes....

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