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Keine Sicherungsverwahrung für mehrfachen Vergewaltiger wegen Gutachter-Aussagen

Am Mittwoch musste eine Staatsanwältin ihren Antrag auf nachträgliche Sicherungsverwahrung für einen wegen mehrfachen Missbrauchs verurteilten Mann wieder zurückziehen.

Grund dafür sind zwei Gutachter-Aussagen, die in dem Mann aus der Nähe von Güstrow (MV) zwar ein Risiko sehen, aber wegen fehlender neuer Tatsachen, die auf die Gefährlichkeit des Mannes hinweisen würden, eine Sicherungsverwahrung für unnötig halten.

Der Mann wurde in den Jahren 1997, 2002 und 2003 u.a. wegen Vergewaltigung verurteilt. Eine Therapie im Gefängnis lehnte er ab. Laut eines Urteils des BGH reicht eine Therapieablehnung nicht allein für eine spätere Sicherungsverwahrung aus.


WebReporter: sir.locke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vergewaltiger, Aussage, Sicherungsverwahrung, Gutachter
Quelle: www.svz.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.03.2007 13:08 Uhr von lucky strike
 
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den sollte man dann aber auch: in das selbe haus ansiedeln wie von diesen dämlichen richtern welche dieses urteil gefällt haben. fände ich persönlich sehr amüsant wenn ein mehrfacher vergewaltigter neben solch einem vollildioten von richter wohnt, der meinte eine therapieablehnung sei nicht ausreichend.
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30.03.2007 13:50 Uhr von Jimyp
 
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mal sehn wie lange es dauert, bis er sein nächstes Opfer gefunden hat! Die Verantwortlichen weisen dann natürlich wieder alle Schuld von sich!
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30.03.2007 15:39 Uhr von opppa
 
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Bei einem Rückfall: sollte man die Gutachter mal etwas wegen Beihilfe einsperren!

Das würde sich fühlbar auf die nächsten Gutachten auswirken!
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30.03.2007 16:49 Uhr von mausport
 
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Todesstrafe: würde solche subjekte zuverlässig aus unserer Gesellschaft entfernen und kein Risiko mehr darstellen, denn wer tot ist kann niemanden mehr umbringen oder vergewaltigen!
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30.03.2007 17:48 Uhr von mephisto92
 
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@mausport: und für einiege morde mehr in der statistik. was sollte einen vergewaltiger noch daran hindern einen menschen zu töten wenn er dafür die selbe strafe bekommen würde wie für einen mord.

Milde strafen haben durchaus ihren sinn auch wenn der vieleicht nicht eingängig ist die personen die das ausgebrütet haben haben sich was dabei gedacht und der erfolg in der kriminalstatistik gibt ihnen Recht
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30.03.2007 18:34 Uhr von CarbonBird
 
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Welcher Erfolg in welcher Kriminal(?)statistik ..............
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30.03.2007 19:04 Uhr von Ryback
 
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@ opppa: Genau meine Meinung. Jeder andere Gutachter (z.B. Bau, Kfz, usw.) wird haftbar gemacht, wenn er Mist baut, nur diese Psycho-Heinis haben anscheinend Narrenfreiheit. Wenn´s zu ´nem Rückfall kommt, sollte mal jemand aus der Familie eines solchen "Gutachters" das Opfer werden.
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30.03.2007 19:45 Uhr von mutschy
 
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Was muss denn noch alles passieren, damit unsere Richter endlich mal aufwachen? Muss denn erst die eigene Familie betroffen sein, damit sich was bewegt? Was kommt dann, wenn dieser Täter wieder (also zum 4. Mal) zuschlagen sollte? Werden diese Psychologen auch mal in die Haftung genommen (wie es hier schon thematisiert wurde)?

Das Ganze ist wiedermal ein Schlag ins Gesicht der bisherigen Opfer. Aber was anderes kennen wir ja nich von "Vater Staat".

Und wieder wird dem Täter alles zur "Resozialisierung" angeboten u das Opfer kann zusehen, wie es mit der ganzen Sache fertig wird (oder auch nicht).
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31.03.2007 10:07 Uhr von opppa
 
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mutschy: Die Angebote zur Resozialisierung kommen von der Regierung.

Ich erinnere mich an einen uralten DDR-Witz, in dem Honnecker und Mielke keine Mittel für Kindergärten freigaben, aber Gefängnisse förderten! Warum wohl?
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31.03.2007 20:00 Uhr von christi244
 
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Leider können diese "Gutachter" nicht haftbar gemacht haben ... denn die Aussagen in diesen Gutachten laufen letztlich auf der Allgemeinschiene, die da lautet: ... unter gegenwärtigen Gesichtspunkten bestehen MEINES ERACHTENS ... keine Risiken auf Rückfall ... . Zu gut Deutsch, der Typ übernimmt nicht mal Verantwortung und ist diesbezüglich auch nicht zu belangen.

Irgendwer sprach hier von "Täterschutz" ... genau das haben wir im Lande!

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