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Hannover: Todesfahrer muss nicht ins Gefängnis

Statt mit den vorgeschriebenen 30 fuhr ein 22-jähriger Student mit 65 Stundenkilometern durch eine verkehrsberuhigte Zone bei Hannover und verursachte dabei einen Unfall, bei dem ein neunjähriges Mädchen ums Leben kam.

Der Fahrer wurde zunächst vom Amtsgericht Neustadt zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung verurteilt. Das Landgericht Hannover wandelte das Urteil jetzt in eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro und 250 Stunden Sozialdienst um.

In der Urteilsbegründung des Landgerichts werden unter anderem das Geständnis des Täters, sowie eine negative Wirkung einer Haftstrafe auf die soziale Entwicklung hervorgehoben.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Hannover
Quelle: www1.ndr.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2007 21:07 Uhr von venomous writer
 
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Was aus dem Quelltext nicht hervorgeht, aber durch einen Filmbeitrag der sich auf der selben Seite befindet, ist dass der Unfallverursacher am Tattag bereits mit einem Fahrverbot belegt war, an welches er sich aber nicht gehalten hatte.
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29.03.2007 22:05 Uhr von MannisstderBlond
 
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soziale Entwicklung Wenn es so stimmt, wie es im Kommentar steht, dann hatte er doch schon die Chance zu beweisen, das er soziale Verantwortung übernehmen kann durch einen Verzicht auf das fahren eines KFZ.

Diese Chance hat er nicht nur verstreichen lassen, nein er hat sie grob missbraucht.
Daher kann ich diese Milde im Revisionsurteil nicht nachvollziehen.

mfg
MidB
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29.03.2007 22:05 Uhr von ChristianWagner
 
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Knallharte Belohnungsstrafe, das macht der aber bestimmt kein zweites mal. Mögliche Nachahmer werden sich aber jetzt, bei dieser harten Bestrafung, gewaltig in die Hose machen.
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29.03.2007 22:11 Uhr von Troll-Collect
 
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Skandalurteil: Laut TV-Nachrichten mehrfacher Wiederholungstäter und gerade mal wieder ein Fahrverbot, gegen das er verstieß.
Was soll bei solchen Leuten noch negativ beeinflußt werden?

Wer sich so verhält, nimmt den Tod anderer Verkehrsteilnehmer billigend in Kauf. Bei solchen Soziopathen hilft nur lebenslänglicher Führerscheinentzug und eine Haftstrafe ohne Bewährung.

Urteilsbegründung übrigens: Milde Bewährungsstrafen sind in solchen Fällen üblich!
Die Opferfamilie will übrigens in Revision gehen,
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30.03.2007 00:32 Uhr von Flaki
 
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Wegsperren!! Also der hätte bei mir ersma eingesessen,feddich!!
Er war schon mit einem Fahrverbot unterwegs,also da weiss ich nich was unsere Richter im Kopp haben!!

" Das Geständnis des Täters, sowie eine negative Wirkung einer Haftstrafe auf die soziale Entwicklung "

Is ja nur ein kleines Mädchen getötet worden.....
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30.03.2007 00:42 Uhr von Troll-Collect
 
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@Flaki: "nur ein kleines Mädchen getötet worden..... "

Wahrscheinlich noch ne Unterschichtgöre. Wenns wenigstens um ein Akademikerkind gehen würde.
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30.03.2007 01:31 Uhr von Gunny007
 
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wahnsinn: ich hätte mich ja schon über die zwei jahre aufgeregt. es ist für mich immer wieder unverständlich wie erwachsene menschen durch wohngebiete rasen. meistens haben sie dann auch noch selber kinder.
ich fahre selber auch gerne schnell auto, aber halt da wo man das noch darf.
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30.03.2007 02:27 Uhr von Deniz1008
 
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22-jähriger Student soll ein Türke sein angeblich

lol*

mfg

Deniz1008
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30.03.2007 07:27 Uhr von carry-
 
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mal überlegen: wenn man die zeitersparnis bei doppelter geschwindigkeit, das risiko eines tödlichen unfalls und dieses urteil berücksichtigt, kann man eigentlich nur zu dem schluss kommen, dass sich rasen lohnt.
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30.03.2007 07:58 Uhr von Miefwolke
 
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Aber 8 Jahre wegen Versicherungsbetrug so is das in Deutschland.

Der eine kriegt 8 Jahre Gefängniss weil er die Versicherungen betrogen hat und jemand der ein Kind tötet nur 3000€.

Hallo 3000€ was is das den für ein Scheiss.
Den Richter sollte man Verklagen.

Und 250std. Sozialdienst, wir haben ja nicht genug Zivis.
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30.03.2007 08:18 Uhr von madasa
 
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"eine negative Wirkung einer Haftstrafe": Ähm ... demnach darf man niemanden ins Gefängnis sperren. Warum dürfen Richter, die so ein Urteil fällen, in Deutschland überhaupt noch als solcher arbeiten?
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30.03.2007 08:22 Uhr von Bretonas
 
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@Miefwolke: Ich wollt´s auch grad schreiben. :-)
Erst gestern gab es den Bericht über den Typen der ne Versicherung um über €700.000 geprellt hat und dafür 8 Jahre ins Gefängnis muss.

Die Eltern werden in ihrem Leben nie wieder glücklich sein und so ein (offensichtlicher) Wiederholungstäter kriegt ein paar Sozialstunden und ne lächerliche Geldstrafe. Das Mädchen ist tot. "Negative Wirkung der Haftstrafe auf die soziale Entwicklung..." Sorry, aber da hab ich null Verständnis. Der gehört ein paar Jahre in den Knast, dann hat er genug Zeit über seinen Fehler nachzudenken.
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30.03.2007 09:12 Uhr von PruegelJoschka
 
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Oh, einen neuen SUV soltle man ihm kaufen und ihn im Promiviertel in Berlin an den Schulen für Politverbrecherkinder vorbeifahren lassen. Dann würden wir doch alle gleich viel besser schlafen können ...

Ich bin absolut gegen stigmatisierung von Menschen, aber Fahrverbot + 35 zuviel in 30er Zone + totes Kind ... das ist dann doch bischen viel.
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30.03.2007 10:55 Uhr von Johnny Cash
 
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Jetzt: weiß ich nicht wie ich den Fall bewerten soll. Sollte man jemanden wegen eines Unfalls wirklich 10 Jahre einsperren oder ist eine Bewährungsstrafe lächerlich?

Deshalb habe ich mich Johnny Cash genannt....
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30.03.2007 11:30 Uhr von carry-
 
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@Johnny Cash: ja, man sollte ihn einsperren. es war ja kein normaler unfall. er ist schliesslich nicht unabsichtlich etwas zu schnell gefahren, sondern vorsätzlich mehr als doppelt so schnell.

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