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Ab 01.04.2007 kann der Versicherte aus mehreren Tarifen einer Krankenkasse wählen

Ab dem 01.04.2007 müssen die Krankenkassen ihren Versicherten mehrere Tarifmodelle zur Auswahl stellen. Der Versicherte kann dann den für ihn günstigsten Tarif selbst auswählen und so unter Umständen eine Menge Geld einsparen bzw. zurückbekommen.

Unter anderem müssen die Kassen das Hausarztmodell anbieten, das beinhaltet, dass der Versicherte immer erst seinen Hausarzt aufsucht und dieser ihn dann zu einem Facharzt überweist. Für selten Kranke wird es einen "Geld zurück Tarif" geben.

Auch für chronisch kranke Patienten müssen die Kassen einen speziellen Tarif, der das "Disease-Management-Programm" beinhaltet, anbieten, um auf seine Bedürfnisse effektiver und gezielter eingehen zu können.


WebReporter: Ingo_S
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sicherheit, Krank, Krankenkasse, Tarif, Versicherte
Quelle: www.zdf.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2007 17:52 Uhr von Ingo_S
 
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Änderungen, Neuerungen, Tarifstrukturen bis zum Abwinken und letztlich wird doch vieles teurer und immer weniger verstehen das, was man mit uns macht. Zugegeben, der "Geld zurück Tarif" könnte für den Einen oder Anderen schon interessant sein, aber das war es auch schon.
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29.03.2007 19:33 Uhr von minnimotzer
 
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@ingo_s: aber wehe, wenn du dann doch ein Rezept benötigst,dann wird ´s teuer und Geld gibts auch nicht zurück.
Meine KK hat mir diesen Spaß angeboten. Ich hätte im Jahr, wenn ich nicht krank werde bis zu € 180,- wieder bekommen. Doch wenn ich zum Arzt gehe und mit´m Rezept wieder raus, darf ich dafür € 25,- pro Rezept zahlen!
Nee, nee - da bleib ich doch lieber bei dem alten Modell....
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29.03.2007 20:18 Uhr von kairai
 
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Falls der Bundespräsident das Gesetzt unterzeichnet. Es ist ja noch nicht ganz durch...
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29.03.2007 20:30 Uhr von Troll-Collect
 
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hat er gestern. Und warum hätte er das nicht unterzeichnen sollen? Er ist doch Verfechter der "Alles privat zahlen" Politik.
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29.03.2007 21:08 Uhr von red.devil
 
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Wer: die Wahl hat, hat nicht selten auch die Qual. Bei den ganzen Versicherungen und diversesten Tarifen blickt doch keiner mehr wirklich durch!
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30.03.2007 01:50 Uhr von Katatonia
 
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Vorsicht! Ich muss jedem dringend abraten in einen dieser neuen Tarife zu wechseln. Solange es keine Pflicht ist, sollte er tunlichst vermeiden und weiterhin seine derzeitige Versicherung beizubehalten.

In den nächsten Monaten werden die Krankenkassen versuchen viele Kunden von den neuen Tarifen zu überzeugen, doch sie beinhalten viele Risiken. Man kann zwar eine Menge sparen, doch sollte man mal wirklich ernsthaft krank werden, denn man weiß nie, was einem der Körper und das Schicksal beschert, hat man geringere Leistungsansprüche.

Ich halte dieses neue System für sehr schlecht, gerade weil es überhaupt nicht zukunftssicher ist. Wer weiß schon, wie sich sein Leben körperlich entwickelt? Niemand.
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30.03.2007 16:11 Uhr von MarcoRe
 
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ich find das gut: Wenn es nach mir ginge gäbe es überhaupt keine kranken Versicherungspflicht, nur Notkredite wie in Amerika.

Ansonsten kann sich jeder selber versichern der das möchte. natürlich muss geregelt sein das einen die Versicherungen nicht kündigen können weil man zu oft krank ist, und das sie einen nehmen müssen... so das sie zwar den Tarifrahmen stellen können, "chronisch kranke zahlen mehr" oder so... aber das sie nehmen müssen.

Das wäre perfekt find ich. die Krankenversicherungspflicht und die Tatsache dass ich darauf keinen Einfluss habe empfinde ich als ne ganzschöne Bevormundung.

Wenn ich aber höre das hier Leute meinen das ihnen das zu unübersichtlich is versteh ich warum unser Staat Kindergartenpolitik macht.
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30.03.2007 16:20 Uhr von Magier47058
 
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im zuge: der vielen tarifen von privaten krankenkassen ist es verständlich, dass die gesetzlichen ebenfalls dahingehend etwas tun.

man sollte hier jedoch wirklich den tarif genau studieren und vor dem wechsel lieber einmal mehr beraten lassen als zu wenig
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30.03.2007 16:27 Uhr von Katatonia
 
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@MarcoRe: Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie jemand solche Überlegungen überhaupt nur ansatzweise anstellen kann. Scheinbar bist du dir überhaupt nicht im Klaren, was deine Überlegungen bedeuten würden. Das amerikanische Gesundheitswesen ist unterentwickelt, besitzt keinen qualitativ hohen Stand und ist zudem sozial absolut ablehnenswert.

Scheinbar geht es dir noch zu gut und besonders alt scheinst du auch noch nicht zu sein. Ich bin chronisch krank und hätte bei deinen Überlegungen das nachsehen. Zudem arbeite ich mit Menschen mit Behinderungen, diese würden bei deinen Überlegungen ebenfalls deutlich zu kurz kommen. Das sind nur 2 Punkte von mehreren Tausend, die gegen das amerikanische System sprechen.

Und warum sollen chronisch kranke mehr zahlen? Wie sollen Sie das anstellen, können sie doch zum Teil gerade wegen ihrer Krankheit nicht die Arbeitsleistungen und damit den finaziellen Standard erbringen, die ein gesunder Mensch noch vollbringen kann.

Hier geht es ums Soziale insgesamt. Und ich bin dafür, dass der soziale Standard bleibt, wenn nicht sogar ausgebaut.
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30.03.2007 21:58 Uhr von borgir
 
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solange: die tarife übersichtlich bleiben und nicht (wie bei der deutschen bahn) ins grundlose verkompliziert werden ist das ok
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31.03.2007 23:25 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmm Meine Kasse bietet schon lange verschiedene Modelle an, auch dieses Hausarztmodell und diverse Präventionsmodelle, aber irgendwie gibt es leider überall einen Haken...und billiger wird das auch net.
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01.04.2007 18:24 Uhr von opppa
 
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Das wird darauf rauslaufen,: daß in Zukunft die Krankenkassen - finanziert durch Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil - nur noch die lebensnotwendige Grundversorgung übernehmen.

Jede weitere Leistung der Krankenkassen werden dann nur noch über die Beiträge der Arbeitnehmer finanziert!

Und diese "Regierung" (mir fiel leider kein schlimmeres Schimpfwort ein) versucht noch sich von uns für diese Stramme "Leistung" bejubeln zu lassen!

Für wie dumm hält die Regierung eigentlich das Volk, das sie gewählt hat.

So viel zum Thema "Volksvertreter"!!!!

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