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Injektion von Leberzellen rettete Säugling das Leben

Zum ersten Mal in Deutschland haben Ärzte einem Neugeborenen mit angeborener Stoffwechselkrankheit fremde Leberzellen injiziert und dem Kind damit eine komplizierte und gefährliche Transplantation erspart.

Die Zellen wurden direkt am Tag der Geburt in die Lebervene des Säuglings gespritzt, gelangten so in die Leber und haben dort die Funktion der eigenen, kranken Zellen vollständig übernommen. Ohne Behandlung wäre das Kind vermutlich gestorben.

Ansonsten wäre eine Lebertransplantation der einzige Weg gewesen, den Jungen zu retten, da bei der Erkrankung der Harnstoffwechsel völlig entgleist und solche Kinder innerhalb von wenigen Tagen sterben oder bleibende geistige Schäden erleiden können.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Säugling, Leber, Injektion
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2007 13:23 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Das ist eine absolut tolle neue Methode. Die Ärzte haben das zuvor bereits bei Erwachsenen erfolgreich angewandt. Bis jetzt stammen die Zellen wohl nur aus Spenderlebern, wobei man mit 1 Spende 25 Babys helfen kann. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man irgendwann auch auf Lebendspenden z.B. der Eltern zurückgreifen wird.
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29.03.2007 14:26 Uhr von Garviel
 
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Autor: Sonja, die Überschrift finde ich nicht ok. Wie Du im Text selbst schreibst, wäre der Säugling "wahrscheinlich" gestorben und das auch nur, wenn keine Spenderleber zur Verfügung gestanden wäre. Zugegeben, ich weiß nicht, ob es eine gegeben hätte (wobei bei dem kleinen Würmchen ja auch ein Teil einer anderen Leber gereicht hätte) und ich weiß sehr wohl um die Risiken von Organtransplantationen, die Überschrift ist mir trotzdem zu reißerisch.
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29.03.2007 14:35 Uhr von Hier kommt die M...
 
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warum Garviel? Tatsache ist doch, dass das Kind durch die neue Methode gerettet worden ist. Und wenn du die Quelle liest, wirst du sehen, dass bereits zuvor ein Geschwisterchen des Kleinen 2 Tage nach der Geburt wegen genau der selben Krankheit gestorben ist. Also ist es wohl mehr als wahrscheinlich, dass auch dieses Kind gestorben wäre, zumal man vermutlich nie so schnell eine passende Leber gefunden hätte, wenn man überhaupt bei einem 1 Tage alten Baby eine Lebertransplantation durchführen kann. Auch, wenn es sich nur um den Teil einer Leber handelt. Bei einer Organtransplantation müssen nämlich viel mehr Faktoren übereinstimmen, als bei dieser reinen Zellinjektion, die nur Blutgruppen- und HLA- identisch sein muss. Ausserdem steht in der Quelle, dass das Kind ohne Transplantation oder diese Methode auf jeden Fall gestorben wäre.
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29.03.2007 21:10 Uhr von red.devil
 
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Klasse: Ich finde das eine wirklich gute Sache, vor allem wenn es wirklich so funktioniert wie in diesem Fall. Hier hat die Forschung wirklich etwas gutes getan!
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30.03.2007 00:14 Uhr von Garviel
 
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Warum, Sonja? Ganz einfach: Weil ich beim Lesen der News etwas zu abgelenkt war und deshalb den Titel missverstanden habe *rotwerd*

Und nein, die Quelle hab ich nicht gelesen - das mach ich nur dann, wenn ich das Gefühl hab, der Autor habe Wichtiges unterschlagen - sonst bräuchte ich ja die Zusammenfassung als SN-NEws gar nicht...

Einen schönen Abend noch!
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30.03.2007 11:54 Uhr von Hier kommt die M...
 
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lol..garviel:): Dann sei dir gerne verziehen:)
Ich bin da ja net nachtragend, wie du weisst *gg*
Kannst dich wieder entröten..hihi
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30.03.2007 22:00 Uhr von borgir
 
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dass der harnstoffwechsel: aber was mit den nieren zu tun ist schon bekannt hoffe ich...
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30.03.2007 23:58 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Borgir: jabadabbadu..aber Harnstoff wird in der Leber gebildet und über die Nieren mit den Harn ausgeschieden:)

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