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Berlin: 16-jähriger "Koma-Säufer" stirbt - er lag einen Monat im Koma

Im Februar dieses Jahres brach in einem Berliner Lokal ein 16-jähriger Jugendlicher aufgrund massiven Alkoholmissbrauchs zusammen. In seinem Blut wurde damals ein Alkoholwert von 4,8 Promille festgestellt. Der junge Mann fiel daraufhin ins Koma.

Der Jugendliche ist in der Nacht zum heutigen Donnerstag im Krankenhaus verstorben. Eine angeordnete Obduktion soll nun weitere Erklärungen zur Todesursache ermitteln.

Gegenwärtig wird auch geprüft, ob der Betreiber des Lokals oder anwesende Gäste für den Tod mit zur Verantwortung gezogen werden können, da sie einen weiteren Alkoholgenuss des 16-Jährigen nicht verhindert haben.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Monat, Koma, Säufer
Quelle: www.n-tv.de

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80 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2007 10:26 Uhr von diva11
 
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der betreiber kann da doch ichts dafuer der is 16 und alt genug die eltern mussen einem sowas vermitteln

ab 16 darf man hald bier trinken soviel man will !!!
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29.03.2007 10:35 Uhr von SCraCHtY
 
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also ich find der Betreiber kann etwas dafür schließlich war in denn Nachrichten mal die Sprache von 52 Tequilla !
und das darf er wohl keinem unter 18 verkaufen
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29.03.2007 10:46 Uhr von mattdillon
 
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Ich: finde schon das der Betreiber mit verantwortlich ist, man sollte schon den Überblick über sein Lokal haben , ausser er ist selbst ein guter Kunde.
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29.03.2007 10:49 Uhr von maki
 
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Unfassbar! Was kostet ein Monat Koma-Betreuung eigentlich?
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29.03.2007 10:54 Uhr von crazywolf1981
 
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Mit 16 weiß man normal was man tut. Von daher, pech.
Hätte er sich nicht da zugesoffen, hätte er sich das Zeug anderweitig besorgt.
Klingt vielleicht arg, aber lieber so, als mit 18 + Auto besoffen unschuldige in den Tod reißen.
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29.03.2007 10:59 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Manche Jugendliche sehen manchmal schon ziemlich erwachsen aus.
Rechtlich ist es dann zwar trotzdem der Betreiber verantwortlich, menschlich denke ich kann man ihm dann aber keinen Vorhalt machen.

Traurig um den Jungen, aber dieses "Komasaufen" is ja so cool...
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29.03.2007 11:01 Uhr von Bretonas
 
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Unabhängig davon, was er nun getrunken hat, sollte der Betreiber auf jeden Fall einen Teil der Verantwortung tragen. Das hat für mich auch nichts mit "er ist alt genug" oder "wenn er zahlt, kriegt er´s halt" zu tun.

Wir haben hier (in Dublin) mehr als genug Pubs und dort wird darauf geachtet wieviel du becherst. Und wenn es Stress gibt, weil der letzte Drink dann verwehrt wird, zack, raus aus dem Lokal. Ein vernünftiger Wirt schreitet ein und hat dann hinterher auch keinen 16 jährigen Schüler der sich zu Tode säuft.
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29.03.2007 11:10 Uhr von sorriso
 
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@Bretonas: Ich geb dir Recht.

Meiner Meinung nach, hat der Wirt auch eine Mitverantwortung für seine Gäste.

Und mal abgesehen davon, dass man rein rechtlich einem Betrunkenem sowieso überhaupt nichts mehr verkaufen dürfte (wegen der nicht mehr verhandenen oder eingeschränkten Geschäftsfähigkeit) muss man doch wenigstens darauf achten, wieviel getrunken wird.

Ich kann doch nicht tatsächlich glauben, ich könnte ausschenken soviel ich will ohne dann die Konsequenzen mittragen zu müssen, oder?!
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29.03.2007 11:17 Uhr von tmbbotw
 
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ich finds gut: und für alle die den wirt hier mit verantwortlich machen wollen:

klar hat er ihm vielleicht zuviel verkauft, ABER er wird ihn wohl nicht dazu gezwungen haben. der 16jährige wollte cool sein, denn komasaufen is ja ne coole sache und naja nun hat er halt die rechnung bekommen.
ich finds gut, das endlich mal wieder jemand die konsequenz für sei handeln tragen muss.
vielleicht kapieren es ja so ein/zwei jugendliche und trinken demnächst weniger.

den wirt und andere leute dafür verantwortlich zu machen ist für mich nur ein versuch sich aus der verantwortung zu stehlen.
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29.03.2007 11:17 Uhr von airstream
 
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Ich vermute einfach mal, das der Wirt eher auf das Geld geschaut hat, 52 Tequila (Wenn das denn wahr ist) sind schon ne menge Geld! Von daher muss der Wirt schon mit zur Verantwortung gezogen werden. Immerhin sollte schon irgendwo aufgepasst werden was er wem und wieviel Verkauft, vor allem wenn es an härteres qwie eben Tequila geht...

Btw. mir wird schon schummrig wenn ich 4 davon trinke...52? Manmanman....oO
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29.03.2007 11:18 Uhr von soulfly555
 
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Tja, Pech gehabt: Ist er doch selbst schuld, Hauptsache sich sinnlos beaufen. Muss er wohl schon öfter gemacht haben um so eine Menge Alkohol überhaupt vertragen zu können. Und jetzt war es eben einmal zu viel, mit solchen Leuten braucht man kein Mitleid haben.
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29.03.2007 11:22 Uhr von Johnny Cash
 
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so eine Promillehöhe zu erreichen muß man ohne Unterbrechung große Mengen reingeschüttet haben.

Mit 16 sollte man aber wissen wan man aufhören soll.
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29.03.2007 11:33 Uhr von WyverexAuctor
 
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Hmm: Steinigt mich: Natürliche Auslese...
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29.03.2007 11:41 Uhr von Bretonas
 
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@tmbbotw: Einen 16 jährigen soviel trinken zu lassen, dass er ins Koma fällt und stirbt, ist verantwortungslos.
Ich stell mir vor, wenn du ein Elternteil des Jungen wärst und sich der Wirt jetzt hinstellt und dir sagt "Tja, Pech gehabt. Wenn er nicht weiß wann Schluss ist, beißt er halt ins Gras."
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29.03.2007 11:43 Uhr von Bumelchen
 
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52 Tequila kann man durchaus saufen. Allerdings denke ich, dass der Junge nicht unerfahren war. Denn ein normaler Mensch wie z.B. ich (der fast nie trinkt) koennte niemals 52 Tequila trinken.

Mein Ex-Freund dagegen (19) saeuft seit seinem 15 Lebensjahr (oder schon laenger?) jedes Wochenende. Er kann mehr als eine Vodkaflasche alleine trinken, ohne das man es ihm anmerkt.

Ich denke es kommt auch auf die Groesse des Lokals an. Wenn es jetzt ein grosses war, kann der Wirt sich auch nicht auf jeden einzelnen konzentrieren.

Generell sollte Alkohol erst ab 18 Jahren erlaubt sein (wie wir es hier in England auch machen) und wenn sich ein Verkaeufer/Wirt nicht sicher ist sollte er lieber nach einem Ausweis fragen.
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29.03.2007 11:45 Uhr von Nihilist1982
 
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Naja, Früher selektierte ein Säbelzahntiger wer zu lahm und dumm war...hier mal der Alkohol.

Der Tod eines Menschen ist ja eigentlich immer tragisch...in dem Fall fällt es mir sehr schwer Mitleid zu empfinden.
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29.03.2007 12:02 Uhr von madasa
 
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@tmbbotw: Ich bezweifle, dass dieses Ereignis auch nur einen Jugendlichen davon abhalten wird, sich ins Koma zu saufen.

Aber was solls .. so beseitigen sich zukünftige Hartz IV Empfänger selbst - spart dem Steuerzahler auf lange Sicht gesehen eine Menge Kohle.
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29.03.2007 12:02 Uhr von SieIstGutesMädchen
 
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Jugendliche haben einfach keinen Anstand mehr. Früher hätte man sich geschämt, so vollgesoffen gesehen zu werden...
auch wenn man mit ihnen darüber redet bringt das nicht viel. ich hatte genau so einen fall mit einen seit kurzem 15 jährigen kleinen Bruder von einem Freund. Er schiebte die Schuld am Trinken auf Probleme.. auf Eltern.. auf sonstwas.... Und obwohl er zwei dreimal versprach, nicht mehr so exzessiv zu trinken, fanden wir ihn bewusstlos, halb tot, eingeschlossen in der toilette, die komplett demoliert war. Er war nicht mehr zu Bewusstsein zu bekommen.... Und das passierte nach diesem Fall..

Fazit: Auch nach dem Tod werden die Jugendlichen nicht sehr aufpassen!
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29.03.2007 12:03 Uhr von sluebbers
 
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52 tequila?! in einer kneipe? wo hat der bengel die kohle her?

und ja, auch mein mitleid hält sich in grenzen.
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29.03.2007 12:03 Uhr von ichwarsnicht
 
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@sorriso - Geschäftsfähigkeit: > Und mal abgesehen davon, dass man rein
> rechtlich einem Betrunkenem sowieso überhaupt
> nichts mehr verkaufen dürfte (wegen der nicht
>mehr verhandenen oder eingeschränkten
>Geschäftsfähigkeit)

Jaja .. immer dieses ungesunde juristische Halbwissen.

Die eingeschränkte oder vorrübergehende Geschäftsuntüchtigkeit verhindert nicht ein rechtsgültiges Rechtsgeschäft. Sie begründet lediglich einen Anfechtungsanspruch der das Rechtsgeschäft NACHTRÄGLICH nichtig werden lässt. Insofern ist deine Aussage schlicht falsch. Denn auch ein Betrunkener kann Rechtsgeschäfte abschließen.
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29.03.2007 12:05 Uhr von Luzifers Hammer
 
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In den späten 70ern: Da konnte es passieren das das Ordnungsamt ab 22 Uhr in der Disse auftauchte und Ausweiskontrollen machte.
Da sich aber der Öffentliche Dienst zu Tode spart wird es immer mehr solcher Fälle geben.
Da stürzen dann Eislaufhallen ein ,Gammelfleisch wird durch Zufall entdeckt und mancher 16 jährige wird sich halt zu Tode saufen.
Und sicher ist der Betreiber des Lokals zur Verantwortung zu ziehen.

@ crazywolf1981
@ Mit 16... weiß man normal was man tut.

Also ich war mir mit 16 (1976) nicht bewusst wie schnell ein Leben enden kann.
Risikobereitschaft,das Gefühl es kann einem nichts passieren , haben ein paar meiner Altersgenossen(2 sehr gute Freunde) schlicht mit ihrem Leben bezahlt( zb.Hercules K 50 SE)
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29.03.2007 12:09 Uhr von hady
 
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War der alleine dort? Die Frage stellt sich mir jetzt spontan - davon abgesehen, dass der Wirt oder Kellner merken müsste, wann so ein Kerl genug hat - saß der ganz alleine an der Bar oder am Tisch?
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29.03.2007 12:10 Uhr von Bonobo01
 
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KEIN MITLEID!!!! kann ich da empfinden, selber Schuld. In Zeiten von Big Brother,[...,hesekiel25]Partys,Ficken,Saufen muss man sich über eine degenerierte Jugend nicht mehr wundern.
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29.03.2007 12:14 Uhr von Bretonas
 
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Gesetzeslage: Weil doch schon einige anfangen mit Gesetzestexten um sich zu schlagen... lt. §20 Gaststättengesetz Abs. 2 "ist es verboten,

in Ausübung eines Gewerbes alkoholische Getränke an erkennbar Betrunkene zu verabreichen,"

Natürlich kann man nicht erwarten, dass ein Betreiber sich bei jedem Gast vergewissert, dass er noch halbwegs nüchtern ist, aber bei der Menge an Alkohol die dort geflossen ist....
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29.03.2007 12:15 Uhr von borg0815
 
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Der Wirt kann wohl noch am wenigsten dafür. Auch wenn er drauf achtet das niemand unter 18 die starken Sachen bekommt können immer noch ältere Personen am Tisch bestellen.

Außerdem stell ich mir das ziemlich schwer vor, in einem vollen Lokal in all dem Trubel festzustellen, wer was und wie viel trinkt.

Mir tun nur die Eltern des Jungen leid, mit ihm selbst hab ich kein Mitleid. Wenn man mit 16 meint es wäre cool beim ´Komasaufen´ mitzumachen, dann ist man selbst für das was passiert verantwortlich.

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