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Prozessauftakt in Guantánamo - Australier als Erster vor Gericht

Am heutigen Montag hat das neue US-Militärtribunal auf Guantánamo seine Arbeit aufgenommen. Rund 70 Insassen müssen vor dem Sondertribunal antreten. Die Öffentlichkeit ist von den Verhandlungen ausgeschlossen und Zivilverteidiger sind nicht erlaubt.

David Hicks aus Australien war heute der Erste, der vor Gericht erscheinen musste. Ihm wird vorgeworfen, in Afghanistan in einem Lager der Al-Kaida gewesen zu sein und so dort den weltweiten Terrorismus aktiv gefördert zu haben.

Hicks (31) lehnt die Anklage gegen ihn ab. Stattdessen behauptet er, man habe ihn im Gefängnis gefoltert - er war dort fünf Jahre lang inhaftiert worden.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Prozess, Prozessauftakt, Australier
Quelle: www.wienerzeitung.at

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27.03.2007 00:13 Uhr von Bleifuss88
 
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Das ist: sicher nicht nach den Menschenrechten. Das Problem ist halt, dass man in manchen Fällen nicht weiß, ob da jemand ein Terrorist ist oder nicht. Bei eindeutigen Fällen können sie die meinetwegen dort festhalten - Terroristen haben nichts anderes verdient.

Aber schon hier scheint der Fall nicht eindeutig zu sein. Man kann ihm bislang keine aktive Beteiligung nachweisen soweit ich weiß. Und in solchen Fällen ist die ganze Guantanamo-Geschichte eine Farce.

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