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Union und SPD haben bald gleiche Anzahl an Sitzen im Bundestag

Nach der letzten Bundestagswahl hatte die CDU/CSU eine kleine Mehrheit von zwei Sitzen im Bundestag gegenüber der SPD-Fraktion. Doch diese kleine Mehrheit könnte bald verloren gehen. Grund ist die Mandatsrückgabe von zwei CDU-Politikern.

Medienberichten zufolge plant Matthias Wissmann die Rückgabe seines Mandates, weil er einen Führungsposten beim Verband der Automobilindustrie antreten will. Ein weiterer Abgeordneter stellt sich der Oberbürgermeisterwahl in Mannheim.

Sollte also Ingo Wellenreuther diese Wahl gewinnen, dann muss er sein Mandat abgeben. Für beide Abgeordnete dürfen keine Politiker nachrücken, da die CDU bei der letzten Wahl Überhangmandate erhielt.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Bundestag, Union, Anzahl
Quelle: www.n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2007 10:31 Uhr von bopper
 
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Selbst schuld: Hätten sie den Henry Nitzsche nicht aus der Partei geprügelt, hätten sie wenigsten noch eine Stimme mehr.
Und wenn sich tatsächlich im Mai eine neue Neokonservative Partei aus Pax Europa heraus gründet, dann gute Nacht, CDU.
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26.03.2007 13:28 Uhr von opppa
 
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Wo ist da der Unterschied? Beide Parteien sind doch nur durch ihre Wahllügen in den Bundestag gekommen!
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26.03.2007 13:39 Uhr von jackhack
 
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so was kann auch nur passieren weil die Deutschen immer dümmer werden und durch Wahlen keine eindeutigen Mehrheitsverhältnisse schaffen. Wer die SPD wählt ist selber Schuld ... man hat´s ja gesehen... Deutschland war unter Schröder udn Konsorten (und ist immer noch) pleite... wer die Grünen wählt sollte selbst im Wald wohnen, das sind Träumer die Geschmack am Geld und der Macht gefunden haben ... und die Schönsten sind unsere Linkspartei und die WASG mit unserem EX-Wirtschaftsminister Herrn Lafontaine, der damals sein Amt nach einem halben Jahr so mir nichts dir nichts hinworfen hat!!! (SPD) ... die sollen am besten gleich alle nach Cuba auswandern und Ihre ach so hohen Ideen fürs Volk mal Fidel Castro erläutern, der wird sich "totlachen" ... Es kann nur Arbeit und Wohlstand geben, wenn die Wirtschaft floriert und es Arbeitsplätze gibt ... und das ist eben nur mit der CDU/CSU möglich ... dann zahlt man auch gerne Steuern!
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26.03.2007 14:24 Uhr von mastercheat
 
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@jackhack: Bei einer CDU/CSU Regierung, ist die Option nach Cuba auszuwandern eine richtig gute!
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26.03.2007 14:28 Uhr von jackhack
 
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...tja die Deutschen hatten (nach Hetzkampagnen der Medien, der SPD und der Grünen) von Kohl die Schnauze voll - stimmt schon, er war auch damals schon zu lange dran ... die SPD hat das damals auch sehr gut inszeniert... die (Idioten-)Troika Schröder/Scharping/Lafontaine, sozusagen "Junges Blut" ... kuck mal wo die hingekommen sind >>> Schröder ist jetzt bei der Russenmafia... Scharping bei den Radfahrern und Lafontaine bei den Kommunisten...echt peinlich...
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26.03.2007 14:33 Uhr von jackhack
 
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nichts desto trotz bin ich mit den Entscheidungen von Herrn Wissmann und Herrn Wellenreuther von der CDU nicht einverstanden! Sie sind schliesslich Politiker (und sollten Ideale haben/vertreten) und sie sollten ihre Mandate nicht wegen irgendwelchen lukrativeren Jobs so einfach aufgeben... falls aber doch, dann waren sie dort wo sie jetzt sitzten eh fehl am Platz!
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26.03.2007 18:21 Uhr von Slippy01
 
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Der derzeitge Aufwung hat wenig mit Politik: zu tun. Das ist ganz normal in der Wirtschaft.

Außerdem braucht Politik ein wenig Zeit bis sie wirkt. Es kann doch keiner ernsthaft glauben, dass es an der derzeitigen Regierung liegt das es einen Aufschwung gibt.
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26.03.2007 19:51 Uhr von Tek-illa
 
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@ jackhack: genau und wenn man keine Ahnung hat einfach mal... und Frau Merkel kriecht unserem Freund George W in den Arsch und vertritt keines wegs die INteressen Deutschlands.. Grüne und SPD haben wenigstens was auf den Weg gebracht, was jetzt Früchte trägt, was hat unsere Kanzlerin bisher geschafft oder erreicht?
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26.03.2007 20:30 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Die CDU/CSU: sind das Schlimmste was Deutschland jemals passiert ist. Kohl hat Deutschland so weit verschuldet, dass sich unser Staat wahrscheinlich nie wieder davon erholen wird. Als 1998 die SPD an die Macht kam, konnte sie nur noch versuchen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und die Neuverschuldung so gering wie möglich zu halten. Sie konnte den Unternehmen versuchen dazu zu bringen in Deutschland zu bleiben und nicht mehr allzuviele Menschen auf die Straße zu werfen. Menschen die nicht arbeiten, haben kein Geld können also nicht konsumieren, können also die Binnennachfrage nicht erhöhen. Deutschland befand sich durch Kohl in einem Teufelskreis, ja durch die CDU/CSU!

Die Regierung Schröder gewann 1998 die Wahl und löste Kohl nach 16 Jahren ab. Aber Schröder konnte in 4 Jahren nicht das wieder reparieren, was die CDU in 16 Jahren kaputt gemacht hat. Er versuchte auch unbeliebte Reformen durchzusetzen, etwas wovor sich die CDU all die Jahre fürchtete. Die CDU saß nur rum und flickte an ein paar Stellen. An Reformen wagte man sich nicht und die Banken gaben ja immer weiter schön Krdite. Deutschland lebte auf Pump, man konnte den Lebensstandard halten, an den die Leute gewöhnt waren. Als nun langsam die Schulden in schwindelnd erregende Höhen wuchsen und auch die Bürger, die EU und die Banken darauf aufmerksam wurden, wußte die CDU, dass sie nicht mehr lange regieren würden. Nur einer wollte es nicht wahrhaben, Kohl wollte weiter an der Macht sitzen, hätte er bloß nicht ein paar DM zu viel eingesteckt.

Schröder konnte innerhalb von 4 Jahren in Deutschland keine Wende bringen, denn dazu bedarf es mehr Zeit, auch um die Wirkung der Reformen erleben zu können und auch die Menschen müssen in Deutschland zuversichtlicher werden, damit sie nicht mehr so viel Angst vor der Zukunft haben und nicht mehr ihr Geld sparen, sondern dabei helfen die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Schröder konnte noch eine Wahl gegen seinen Herausforderer Edmund Stoiber gewinnen, das knappe Ergenis führte jedoch zu einer weiteren Abhängigkeit von der Kompromissfähigkeit der CDU ab. Der Anteil der CDU-Abgeordneten im Bundesrat wuchs auch immer weiter, die Gewohnheit der Deutschen, die sich gerade in der Regierung befindliche Partei in Landtagswahlen abzustrafen, wurde zur Spitze getrieben. Als dann die SPD-Hochburg NRW fiel, stellte Schröder im Bundestag die Vertrauensfrage. Er konnte es in 7 Jahren nicht schaffen, die Bürger davon zu überzeugen, dass man eine bessere Zukunft erreichen kann. Er wollte deshalb eine Legitimation vom Volk weiter zu regieren. Ein weiter regieren war eigentlich nach den verlorenen Wahlen in NRW sowieso kaum möglich, da die CDU alles absegnen musste und überall ihre schei... mit einfließen lassen wollte. Die SPD musste um Reformen durchsetzen zu können immer weiter Richtung CDU rücken, denn sonst kamen die Gesetze garnicht durch den Bundesrat. Es kam zu Bundestagswahlen im Jahr 2005, nachdem Schröder die Vertrauensfrage absichtlich verloren hatte. Diese Wahlen verlor die SPD, sehr knapp, wie man unter anderem auch an dieser News sehen kann. Die Menschen in Deutschland wollten zu einem großen Teil noch einmal Schröder vertrauen schenken, jedoch gehört Bayern leider zu Deutschland, wodurch die SPD die Bundestagswahl verlor.

Es kam zu einer großen Koalition aus CDU/CSU und SPD, mit Angela Merkel als Bundeskanzler. Durch die Reformen unter Schröder, die Fußball WM und die Medien, begann Deutschland sich zu erholen.

Wie? Ich erkläre es euch:
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26.03.2007 20:30 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Teil 2: Schröder führte in Deutschland Reformen durch, ein Beispiel dafür wären 1Euro-Jobber. Dadurch, dass man diese Jobs als eine Dienstleistung für den Arbeitenden ansieht, bei dem der Arbeitslose lernt z.B. früh aufzustehen, dachte man sich, man rechnet diese Menschen bei Arbeitslosenstatistiken als Arbeitende. Obwohl sie arbeiten, kosten sie uns dennoch Geld, deshalb dürfte man sie dort meiner Meinung nach nicht hineinrechnen. Da diese Reform sehr spät kam, schlug sich dies in Arbeitslosenstatistiken nicht sofort nieder. Man musste ja erst einmal die Jobber anschreiben usw., ihr kennt das ja alles deutsche Bürokratie. Hätten sich diese Zahlen noch positiv entwickelt, während Schröder an der Macht saß, dann hätten ungefähr die Hälfte der Deutschen Medien davon berichtet, dass diese Verbesserungen kein Zeichen für Aufschwung sind, sondern nur 1 Euro-Jobber, da die Hälfte der Medien die CDU/CSU unterstützt. Die Leute hätten dadurch gedacht, dass es kein Zeichen für Aufschwung ist und hätten weiterhin hier Geld gehortet und es nicht ausgegeben um die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Dadurch, dass Schröder diese verbesserten Zahlen der Arbeitslosenstatistik nicht mehr nutzen konnte, wurden sie in den Medien nicht schlecht gemacht, denn mittlerweile saßen beide großen Parteien an der Macht, die Zeitungen wollten die eine Partei schlecht machen, konnten es aber nicht ohne ihrer eigenen Partei auch zu schaden, deshalb ließen sie kritische Beiträge sein.

Die Große Koalition hilft also negative Entwicklungen in Deutschland nicht so sehr zu diskutieren, kleine Beiträge, welche sich nicht dauernd in den Medien wiederholen, werden schnell wieder vergessen. Das heißt Entwicklungen die nun positiv sind, nahmen mit Schröder ihren Anfang, auch wenn sie nicht immer positive Entwicklungen sind, sondern teilweise nur so aussehen.

Fußball WM: Die WM konnte in Deutschland eine Zeit lang die negativen Berichte überdecken, die Deutschen wollten feiern und achteten nicht auf negativ Schlagzeilen. Sie begannen sich wohler zu fühlen und kauften dadurch mehr ein. Insgesamt wurde auch wegen der WM mehr Geld ausgegeben. Manche meinten, sie müssten sich ein HDTV kaufen, andere kauften einfach viel mehr Bier ein als sonst. Die Wirtschaft erholte sich, denn diesen Schub für die Binnenkonjunktur brauchte sie. Die Zahlen wurden nach der WM viel diskutiert, Wachstum höher als erwartet, Defizit-Verfahren wird möglicherweise eingestellt, Arbeitslosenzahlen sinken. Die Deutschen hofften nun auf eine Verbesserung der Lage, sie hatten nicht mehr so viel Angst vor dem Ausgeben von Geld, außerdem hatten sie dies während der Fußball WM getan und es hatte ihnen Spaß gemacht. Die Binnenkonjunktur war weiter am wachsen, nun wurden wirklich wieder Leute eingestellt, die Medien berichteten meistens über die guten Seiten, negative Seiten wurden nur erwähnt. Das Klima verbesserte sich, auch unter den Leuten, man hat mehr Lust etwas zu unternehmen, trifft mehr Leute, verabredet sich eher zum in die Kneipe gehen oder shoppen gehen. Die Binnenkonjunktur setzte zu Höhenflügen an und auch der Außenhandel war weiter am wachsen. Diese guten Wirtschaftsdaten, verbreitet durch die Medien, nur von kleinen Parteien schlecht gemacht und durch die Reformen von Schröder, brachten Deutschland wieder auf den richtigen Weg. Die Mehrwertsteuererhöhung war möglicherweise ein falsches Signal, sie ist jedoch nicht die Schuld von Schröder, denn unter ihm, wäre die Umsatzsteuer nicht erhöht worden. Die CDU und die SPD sind Schuld an der Erhöhung. Möglicherweise konnte sie den Deutschen nicht die Laune verderben, falls doch sind wir am Ar... .

Dies ist meine Sicht der Dinge, konstruktive Kritik ist gewünscht, da ich glaube, dass sie nur helfen kann.

@jackhack, sag mir, was hat die CDU/CSU denn gutes geleistet? Bereite dich aber darauf vor, dass ich deine Antwort zerpflücken werde, bis nichts mehr von ihr übrig ist. :-)

Bis dann
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26.03.2007 20:50 Uhr von marki12345
 
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@über mir ließt sich das jemand durch bei der Länge?

Ich brings mal aus meiner Sicht auf den Punkt:
- Wiedervereinigung = Überschuldung von Deutschland
- immer weniger Kinder, immer ältere Menschen die bezahlt werden müssen (Rente)
- Euroeinführung

Mehr braucht man nicht zu sagen .. und das alles hätte es unter beiden Parteien gegeben.
Schwachsinn da jetzt irgendeine Partei schlechtzureden, das würde keiner in den Griff bekommen. Mal ganz abgesehen davon wurde unter der CDU damals bei Kohl nicht so gejammert wie bei der Russen-SPD oder den Kriegs-Grünen ;) ...
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26.03.2007 21:08 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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@marki: Wenn du dir meinen Beitrag nicht zuende durchliest, dann brauche ich dir nicht zu antworten, denn zu mindestens einem deiner Punkte habe ich schon eine ausführliche Erläuterung geschrieben. Ich habe schon längere Beiträge geschrieben, die über sechs Kommentare gingen und daraus entwickelte sich eine wunderbare Diskussion. Aber von jemanden der zu faul ist zu lesen, erwarte ich keine interessante Diskussion.

Zu meinem Kommentar wollte ich noch was hinzufügen. Ein gutes Beispiel dafür, wie die Medien plötzlich auf der Seite der großen Koalition stehen: Deutschlands schulden wachsen nicht mehr so schnell. Was heißt das? Unsere Schulden wachsen immernoch, ein geringeres Wachstum ist der Schulden schiebt den entgültigen Knall nur ein bischen auf. Darauf machen die Medien aber nicht so sehr aufmerksam.

Und der Fehler, mit dem Bundeskanzler, Merkel ist natürlich eine Bundeskanzlerin.

Bis dann
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27.03.2007 15:41 Uhr von Davor
 
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marki: ja ich

fands sehr interessant und schlüssig argumentiert

besser als das - sorry - Hilfsidiotengedöhns am Anfang des Threads bei 2 Promillen...
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27.03.2007 18:31 Uhr von opppa
 
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Die jetzt fehlenden Sitze im Bundestag: sind wahrscheinlich die Sitze der Abgeordneten, die in ihren Wahlkreisen wegen ihrer Politik gelyncht worden sind.

Ach nein, dann gäbe es bei den angeblichen Sozialdemokraten ja auch Ausfälle!

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