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Greenpeace reagiert auf Klimawandel

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace legte am vergangenen Donnerstag eine umfangreiche Studie des Aachener Instituts EUtech vor. Die Studie beinhaltet einen Plan für ein atomenergiefreies Deutschland bis 2015.

Des Weiteren lässt sich laut der Studie der Ausstoß der Treibhausgase in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent senken. Die Politik hat sich im Vergleich dazu grade erst auf eine Senkung um 20 Prozent geeinigt.

Für die Senkung des Co2-Ausstoßes in Deutschland fordert Greenpeace vor allem die Beachtung der prozentualen Ausstoßwerte von Kraftwerken und verlangt mehr regenerative Energie.


WebReporter: IcedEyes
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Klimawandel, Greenpeace
Quelle: www.heise.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2007 14:15 Uhr von DaKarl
 
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aber: Ein Ausstieg aus der Atomenergie wird aber sicherlich nicht gerade förderlich für die Senkung des CO2 Ausstoßes sein. Ich denke man wird sich da schon erstmal auf eines von beidem konzentrieren müssen...
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25.03.2007 14:58 Uhr von questchen999
 
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atomenergie braucht auch viel CO2: natürlich nicht so viel wie ein gaskraftwerk oder kohlekraftwerk. aber ein AKW braucht auch CO2. den AKW´s werdne mit Uran betrieben. und um uran zu gewinnen muss man ihn abbauen. meist in afrika und kanada. da er aber schwierig zu gewinnen ist, muss man ihn zuerst vom felsen wegsprengen, dann filtern und säubern... allein dieses vorgehen verbraucht schon unmengen CO2....

pro kWh verbraucht ein AKW 140-200g Co2.... eine solaranlage nur 30gramm
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25.03.2007 15:21 Uhr von horror2
 
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damit: sollte jedem klar sein für wen greenpeace wirklich arbeitet,lol.
der klimawandel ist eine grosse propagandalüge.
nein nein das klima ändert sich schon aber das hat mit uns nix zu tun sondern es ist der natürliche wandel den unsere erde seit hunderttausenden von jahren durchlebt .
es ist ein mittel um globale gesetze zu erlassen und nebenbei eine menge geld zu verdienen.
sowohl terror als auch klimaschutz dienen einzig und allein angst zu erzeugen.
angst ist das ultimative manipulationswerkzeug mit dem man praktisch alle manipulieren kann und es auch tut.
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25.03.2007 15:24 Uhr von Skalli
 
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Atomernergie ist keine Lösung: Uran steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Somit wäre das eine Technik die auch nur für eine sehr begrenzte Zeit hilft. Den oft genannten Zeitraum von max. 70 Jahren bis die Uranvorkommen aufgebraucht sind, kann man zwar je nach verwendeten Reaktortyp verlängern, aber dann gibt es neue Probleme (Weiterverbreitung von waffenfähigem Plutonium).

Besser wir stellen jetzt die Weichen für bessere, erneuerbare Energien. Einige Länder haben das ja bereits erkannt. Schweden hat sich zum Ziel gesetzt bis 2021 vollständig auf Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen zu verzichten und selbst England hat sich ja jetzt ehrgeizigere Ziele zum Co2-Ausstoß gesetzt als die EU (und in Gesetze verankert).
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25.03.2007 16:39 Uhr von questchen999
 
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@horror2: das stimmt nicht, der klimawandel ist wissenschafftlich bewiesen. und auch das wir daran schlud sind!

informier dich doch bitte bevor du solche sachen schreibst.

die ölindustrie hat ja irgendwieviel millionen ausgeschrieben, wenn ein forscher beweist, dass der klimawandel nicht von den menschen verursacht wird. bis jetzt siehts aber nicht gut aus für die ölindustrie.

schau dir doch mal einige filme an. von extremen "eine unbequeme wahrheit" bis zu irgendwelchen ZDF dokumentationen und unabhängigen studien.
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25.03.2007 16:52 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@questchen: "der klimawandel ist wissenschafftlich bewiesen."

Yep! Es ist bewiesen, dass sich das Klima (stetig) ändert.

"und auch das wir daran schlud sind!"

Das nicht.
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25.03.2007 17:49 Uhr von Skalli
 
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@mr.science: Ich habe als Kind in den 70er tolle Zukunftshefte gehabt in denen Fusionreaktoren erklärt worden. Wie weit sind wie heute eigentlich im 21 Jahrhundert?

Regenerative Energien sind funktionsfähig. Nimm die Solarenergie, schon mit dne Heute vorhandenen Know-how könnte ich ganze Länder versorgen. Trotz der scheinbar ungünstigen Bedingungen in Deutschland genügten theoretisch etwa 2 Prozent der Gesamtfläche des Landes, um mit heute verfügbarer Technik in der Jahressumme die gleiche elektrische Energie zu ernten, die Deutschland insgesamt pro Jahr benötigt. Das ist aber noch Theorie, zumal die Kosten noch deutlich höher wären als jetzt. die 9 SEGS-Kraftwerke in Kalifornien oder "Andasol 1" in Spanien zeigt aber schon welches Potenzial in Sonnenenergie steckt. Schau einfach mal die aktuellen Zahlen und die Ziele für Windkraft in England oder Dänemark an, dann kannst du sehen welches Potenzial auch in dieser Energiequelle steckt. Offshoreanlage werden auch in Deutschland einen Teil zu einem vernünftigen Energiemix beitragen.

Geothermie, Blockheizkraftwerke sind weitere Quellen für Energie. Aber das wichtigste ist das vorhandene Energiesparpotenzial. Atomkraft ist das letzte was wir brauchen.
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25.03.2007 20:41 Uhr von questchen999
 
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@science: skalli kennt sich da wohl besser aus mit all den energieträgern.

aber ich habe mich lezte woche ziemlich intensiv über solarenergie beschäftigt.
und man kam zu folgendem schluss:
die sonnenenergie hat zwar keinen grossen wirkungsgrad bei uns, aber dieser reicht aus, damit die energie, die zum bau der solaranlage gebraucht wird, wieder zurückgewonnen wird. d.h. man braucht nicht mehr energie als das man später gewinnt.
die heutigen solaranlagen haben eine lebensdauer von 30-40 jahren bei normaler wartung. der einzige verschleiss der bei einer solaranlage auftritt ist nicht etwa das silizium das kaputt geht, sondern die folien und die dichtungen.
von dem her auch gut recyclebar.



es gibt hier in der schweiz schon einige 0-energie häuser, d.h. sie brauchen keine energie von aussen (theoretisch). das warmwasser wird mit sonnenkollektoren auf dem dach produziert und gespeichert, die energie wird mit einer solaranlage produziert, gas braucht es nicht. das haus ist sehr gut isoliert und hat ein belüftungssystem, damit man frische luft hat, aber nicht die fenster öffnen muss (wegen der kaltluft). im notfall hat man auch noch eine wärmepumpe wenn die sonnenkollektoren nicht reichen. da am tag zu viel strom erzeugt wird, wird es in das normale EW-netz gespiesen. in der nacht "bekommt" man den strom wieder zurück.... so, das haus braucht also 0 energie von aussen.

übrigens, das baujahr ist 1997
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25.03.2007 23:04 Uhr von Hier kommt die M...
 
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schön wenn Greenpeace das gerne für Deutschland hätte, das wird allerdings global gesehen überhaupt nichts bringen, solange sich die Haupt- CO2- Verursacher da völlig aus der Affäre ziehen.
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26.03.2007 03:22 Uhr von zeroFX
 
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Achja: das leidige Thema "Die Politik hat sich im Vergleich dazu grade erst auf eine Senkung um 20 Prozent geeinigt."
Wobei das auch nur eine Senkung um 20% bezüglich der CO²-Werte von, ich glaube, 1992 oder so ist. Und davon sind bereits 15% erreicht, d.h. es fehlen nur noch 5%-Punkte um das "Ziel" bis 2020 zu erreichen. Wer das als Fortschritt oder Kompromiss bezeichnet, kann ja schonmal eine paar Steine schnappen und sich ins Glashaus setzen ...

Atomenergie muss weg, das is gar keine Frage. Und wenn jemand kommt und meint, daß keine der "reg. Energien" das Potenzial als Ersatz hätte, der muss sich gefallen lassen, wenn man ihm vorwirft, er denke zu festgefahren.
Jeder Landstrich hat Vorteile für die eine oder andere Form der reg. Energie"gewinnung". Eine vernünftige Mischung der div. Verfahren wird über den Gesamterfolg entscheiden. Und ein dezentrales Energienetz, wenigstens für die "normalen" Endverbraucher. Sollen sich doch die großen Firmen mit RWE, eOn und Co rumschlagen.
Und zur Solarenergie: ob sie nun so besonders effektiv ist, wäre sogar relativ egal: richtig eingesetzt, ließe sich damit auch aktiv einer Klimaerwärmung entgegenworken!
Mit Windkraftanlagen muss man aber vorsichtig sein: Wenn man Winde zu massiv abschwächt, und das tun diese Anlagen nunmal: die Energie wird ja der Bewegungsenergie der Luft entzogen, könnte das ebenso verheerende Auswirkungen haben, wenn Windströmungssysteme zusammenbrechen. Denn nicht nur in den Ozeanen gibt es solche Strömungssysteme!!

Eines allerdings noch: Ich finde es fatal, wenn sich die ganze Debatte immer nur ums CO² dreht.
Es gibt mindestens einw eiteres Treibhausgas, das imemr gern vergessen wird. Vielleicht auch, weil man seine Verursacher weniger mit den Industrienationen in Verbindung bringt, obwohl wir sie tagtäglich verspeisen: Methan! Millionen von Rindern, Ziegen und anderem Viehzeug furzen es geradezu in die Atmosphäre.
70% der gesamten Methanemmission sind vom Menschen verursacht, 39% davon allein durch Rinderhaltung sowie 17% durch Reisanbau.
Und dabei ist Methan zwar erst nach Kohlendioxid das bedeutendste von Menschen freigesetzte Treibhausgas, dafür jedoch 20 bis 30 mal wirkungsvoller als dieses.l

http://de.wikipedia.org/...
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26.03.2007 15:37 Uhr von zeroFX
 
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öhm ... also leicht untaugliche Quelle: Zum einen, weil ich von dem denglischen Kauderwelsch Kopfschmerzen bekomme und zum anderen weil da so mit Begrifflichkeiten um sich geworfen wird, daß man schnell den Überblick verliert.
Klar, die Quintessenz ist, daß das CO² einen weitgeringeren Anteil an der globalen Erwärmung haben soll.
Ich weiß zwar nicht, an welche Zielgruppe sich der Autor gerichtet hat, aber selbst für den vielseitig interessierten Normalbürger ist das zuviel Fachchinesisch. Sei´s drum.
Wenn das CO² wirklich einen so geringen Anteil hat, dann rückt das Methan umso mehr ins Blickfeld.
Beim Wasserdampf, wie auch bei den anderen Faktoren, wäre zu der Auflistung des Anteils am Treibshauseffekt, auch eine Listung früherer und heutiger Anteile interessant. Man kann ja den natürlichen TH-Effekt nicht unterschlagen und hier hat der Wasserdampf natürlich einen großen Anteil.
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26.03.2007 19:46 Uhr von Tek-illa
 
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@ science: was meinst du wieviel co2 freigesetzt wird wenn man neue Atomkraftwerke baut...
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31.03.2007 01:36 Uhr von jsbach
 
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Was soll man denn: noch glauben, was diese Forschung über den Klimawandel angeht?
Das sich vieles geändert hat weiß ich auch.
Aber meine Generation erlebt dies sowieso nicht
mehr.
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31.03.2007 17:16 Uhr von zeroFX
 
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jsbach: was erlebt deine Generation nich mehr? Das sich vieles geändert hat? o.O

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