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Papst von EU-Erklärung enttäuscht

Papst Benedikt hat die abgegebene EU-Erklärung kritisiert. In der "Berliner Erklärung" fehle der Bezug zum Christentum. Damit verleugne man die eigene Identität.

"Wie können sie ein so für die Identität Europas wichtiges Element wie die Christenheit auslassen, mit dem sich die große Mehrheit seiner Bürger weiter identifiziert," so der Papst wörtlich.

Ein Grund für das Fehlen des Gottesbezuges ist die Türkei. Mit dem Bekenntnis zum Christentum wäre ein Beitritt des Landes in die EU völlig ausgeschlossen. Auch wird so die Konfrontation mit anderen islamischen Ländern verhindert.


WebReporter: MassL_LP
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Papst, Erklärung
Quelle: www.spiegel.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2007 10:06 Uhr von Moloche
 
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richtig so: Staat und Religion sind zu trennen, Religion soll rein etwas persönliches sein.
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25.03.2007 10:20 Uhr von PruegelJoschka
 
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richtig so: Es reicht ja schon, daß wir in Polen christliche Schlägertrupps haben und Spanien ihre Vormachtstellung in der Welt wegen des übetriebenen Glaubens auf nimmer wiedersehn verloren hat (ja,ja! Mathematik = Teufelswekt!uuuhhh!) Dei Religion, vor allem eine solche zurückgebliebene, gehört nicht zur Politik der EU dazu.

Arschtritt und Amen!
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25.03.2007 10:21 Uhr von Koyan
 
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Die Türkei als Grund vorzuschieben: ist nur dumm und verlogen....
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25.03.2007 10:23 Uhr von Skalli
 
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Danke Frankreich: Ich bevorzuge auch eine Politik die unabhängig von Religion definiert wird. Glücklicherweise haben sich hier Politiker wie Chirac, die für Laizismus stehen, durchgesetzt und nicht Polens "Kartoffelbruder" Kaczynski.
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25.03.2007 10:28 Uhr von MitHanDir
 
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Sehe ich ähnlich dadurch das man seine eigenen Wurzeln verleugnet hat, will man den Weg für die Türkei ebnen. Mir gefällt nicht was da passiert.
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25.03.2007 10:32 Uhr von yanec
 
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ich finde ja das religion dem ganzen noch eine wer: ich finde ja das religion dem ganzen noch eine wervorstellung gibt und es nicht eigenen machthabern erlaubt zu tun was sie wollen sondern zeigt das auch sie sich nach unser aller vorgesetzten richten muss.
missbrauch muss allerdings streng überwacht werden und ausgeschlossen sein.
es sollte kein gottesstaat sein aber es kann ruhig etwas haben wo die leute eine beziehung zu haben und sagen ja das ist richtig und das ist falsch das darf man und das nicht.
ausserdem ist religion ein grosser teil der kultur und das christentum ist im gegensatz zu sprache und essen nunmal das was unsere völker verbindet, so fühlt sich kein staat ausgeschlossen. wenn man die türkei aufnehmen will muss man halt noch eine brücke zum islam schlagen und diesen als ebenwertig in der erklärung festlegen.
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25.03.2007 10:43 Uhr von Fritze Bollmann
 
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Maloche: <Staat und Religion sind zu trennen, Religion soll rein etwas persönliches sein.>

Das sehe ich ganz genauso. Aber...

Es geht hier ja nicht um Politik oder um Staatsgeschäfte. Es geht um eine lebensfähige Gemeinschaft der europäischen Staaten. Tatsächlich schuf erst das Christentum gemeinsame Werte in allen europäischen Staaten und bereitete die Wurzeln für die "abendländische Kultur". Ein Großteil der Bevölkerung in den EU-Ländern bekennt sich zum Christentum, es ist somit eines der wenigen verbindenden Elemente der Völker. Wenn man also eine europäische Gemeinschaft haben will die nicht nur eine Gemeinschaft der Konzerne und des globalen Profites sein soll, sollte man sich auch an seine eigenen Wurzeln und an eine der wenigen Gemeinsamkeiten erinnern. Das Christentum.

Mit der Berliner Erklärung distanzieren sich die europäischen Politiker immer weiter von den Bürgern der EU. Sie demaskieren sich endlich selbst als das was sie wirklich sind - Handlanger des globalen Kapitalismus, denen eine wahrhaftige Gemeinschaft der europäischen Völker kilometerweit am Arsch vorbei geht.
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25.03.2007 11:08 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Da hat der Papst sehr recht eine EU-Erklärung die wesentliche Werte unserer Gesellschaft unterschlägt ist enttäuschend.
Die Trennung von Politik und Kirche ist die eine Seite, hat aber nichts mit der Wertvorstellung einer Gesellschaft zu tun.
Man kann das juristisch so formulieren, dass das Christentum verankert ist und trotzdem eine Toleranz gegenüber anderen Religionen vorhanden ist.
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25.03.2007 11:10 Uhr von Jorka
 
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Ich sehe das ebenfalls so: wie viele andere,
Staat und Religion sollten auf jeden Fall getrennt bleiben, wobei hier im protestantischen Norden die Kirche gottseidank meist eh immer eine untergeordenete Rolle gespielt hat als im katholischen Süden.
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25.03.2007 11:16 Uhr von mort76
 
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Tükei: Nur eine Minderheit der Europäer ist religiös, also was solls? Was hat denn die EU mit der Religion zu tun? Ich würde das eher so formuliren: außer Vatikan, Polen und ein paar populistischen Politikern auf Stimmenfang will niemand einen Gottesbezug der EU. Wozu denn auch? Religion ist Privatsache.
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25.03.2007 11:29 Uhr von ottonilli
 
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"mit dem sich die große Mehrheit seiner Bürger weiter indentifiziert?"
Naja Herr Ratzinger, aber ein Teil nun mal nicht (und der ist größer als dieser Hansel denkt)- ich zum Beispiel empfände es als Katastrophe, wenn die EU so eine Erklärung abgeben würde. Denn solche Erklärungen geben den Kirchen dann wieder Macht, auf "christliche" Gesetze zu pochen...

Wenn man Frieden in Europa will gibt es keinen anderen Weg als die Religion aus der Politik KOMPLETT herauszuhalten.

Ich möchte hier nur mal an die News über Beckstein vor einigen Tagen erinnern, der die Protestanten als de facto schlechtere Religionsgemeinschaft darstellte als die Katholiken- und danach gab es natürlich ein kräftiges Hauen und Stechen unter den sn-members... Nicht auszumalen wenn das ein Staatschef sagt und vllt. noch entsprechende Gesetze erlässt...
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25.03.2007 11:54 Uhr von icedevil
 
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jaja der Papst: Naja, ob der Papst nun dazu ne erklärung abgibt, oder in China fällt ein Sack Reis um - da finde ich den Sack Reis interessanter !!!

Der Soll sich lieber um seinen eigenen Laden kümmern, da hat er wohl mehr als genug mit zu tun ! Politik und Kirche sollten Strikt getrennt sein.
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25.03.2007 12:02 Uhr von rip_tupac_rip
 
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tja, nicht weinen^^: find ich auch richtig so das die EU da wenigstns nicht mit dem religionszeug anfängt... sowas hat in der politik nix zu suchen. und das die mehrheit gläubig is wage ich auch mal zu bezweiflen^^ kenn sehr wenige leute die an die blödsinnigen geschichten glauben, geschweigedenn in den letzten jahren eine kirche von innen gesehn habn^^ ich wars letze ma inner kirche vor üba 10 jahrn und da kriegt mich auch keiner rein^^
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25.03.2007 12:13 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Anstatt von Gemeinsamkeiten im Christentum zu sprechen, könnte man von Gemeinsamkeiten bei den Menschenrechten sprechen. Für alle Atheisten, Agnostiker und Religionsangehörige anderer Religionen außer dem Christentum, stehen die Menschenrechte vor dem Christentum. Durch einen Bezug zum Christentum würde man diese immer größer werdende Gruppe ausschließen, obwohl man doch gemeinsam für alle Europäer eine Erklärung abegeben wollte. Es ist richtig, dass man Staat und Religion trennt und alles andere wäre falsch gewesen. Das ein Grund für das Fehlen einer Erklärung zum Christentum die Schuld der Türkei ist, finde ich an den Haaren herbeigezogen. Die Türkei kommt wahrscheinlich in den nächsten 20 Jahren nicht in die EU. Der Hauptgrund ist die Trennung von Staat und Kirche auf die einige Länder pochen. Leider ist dies in Deutschland nicht so. Einen Religionsunterricht der vom Staat bezahlt wird, gehört abgeschafft, soll die Kirche dies aus spenden finanzieren und in ihren eigenen Räumlichkeiten machen, aber dies ist ein anderes Thema.

Bis dann
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25.03.2007 12:16 Uhr von Ribbity
 
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Der Papst denkt nicht mit: Der Papst soll sich lieber mal um seine Kirche kümmern anstatt um die EU,
außerdem sind ja nicht alle Christen in der EU
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25.03.2007 12:46 Uhr von h0pe
 
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der papst: denkt dass sich ein großteil der leute mit dem christentum identifizieren?

grade weil er aus deutschland kommt sollte er es besser wissen!
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25.03.2007 12:47 Uhr von Gothicfreak
 
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enttäuscht: Ich bin vom Papst enttäuscht.

Bekomm ich jetzt ne News?
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25.03.2007 12:48 Uhr von Johnny Cash
 
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Weder: die Türkei noch das Christentum haben was in der EU zu suchen. Mit Christentum meine ich den Einfluss der Religion im allgemeinen.
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25.03.2007 12:51 Uhr von GrafvonRumpelstein
 
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was der Papst meint: Was der Papst denkt und meint geht mir am Ar...vorbei.Die Kirche hat genug zu tun um in ihren eigenen Reihen Ordnung zu schaffen.Siehe sexuelle Belästigung von Kindern!!!.Die Kirche hat sich nur überall rein zu hängen und Blödsinn zu erklären.Siehe Rolle der Frau bei der Kindererziehung.Mit Frauen am Herd kommt sie ganz bestimmt nicht bei jungen Frauen an.Was quatscht ein kirchlicher Würdenträger über Kindererziehung?Er kann gar keine haben und wenn doch dann kümmert er sich ein Dreck darum.Die katholische Kirche ist eine verlogene Gemeinschaft.Damit meine ich nicht die Mitglieder oder Pfarrer,sondern ihre hohen Würdenträger,die Wasser predigen und wein saufen.

Schönen Tag noch!!

Graf
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25.03.2007 13:45 Uhr von exekutive
 
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der papst hat recht: wow^^
das ich das noch mal schreibe *g*


jeder mensch der sich so halbwegs mit der deutschen bzw europäischen geschichte befasst hat, wird feststellen das das christentum einen imensen anteil (wenn nicht sogar den größten teil) in der europäischen "evolution"/"formung" besitzt..

und das jetzt mal abgesehen vom finsteren mittelalter..
schon damals wärend den völkerwanderungen hat das christentum eine wichtige rolle gespielt und in erster linie unsere wissenskultur geformt
(zu allererst die klöster mit ihren mönchen, dann später durch die könige welche den christlichen glauben abgenommen haben)

was es aber unsere jetztige europapolitik angeht, so haben wir so gut wie nur noch antichristen an der macht.. und das beweisen die betroffenen ann allen fronten
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25.03.2007 14:03 Uhr von Troll-Collect
 
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Das Märchen von der christlichen Wertevermittlung: Man sollter eher sagen, die europäischen Werte sind TROTZ anstatt durch die christliche Vergangenheit entstanden. Der Schub in der Entwicklung kam erst, nachdem die Bedeutung der Kirche zurückgedrängt wurde, vorher hat die Kirche Europa jahrhundertelang im Mittelalter gefangen gehalten.

Ein aufschlußreicher Text zum "Das Märchen von der Bedeutung christlicher Wertevermittlung

[...]
Die banale Behauptung von der christlichen Prägung unserer Gesellschaft wird aber falsch, wenn damit ausgesagt werden soll, die nachchristliche Gesellschaft verdanke die Werte dem Christentum, hätte sie ihm quasi geraubt und stünde ohne diesen Raub wert-los da: Das Christentum hat nicht mehr und nicht weniger als die Funktion eines Stafettenläufers, der den Stab irgendwann übernommen hat und irgendwann weitergibt. Ob es diese Funktion gut oder schlecht erfüllt hat, sei dahingestellt. Aber unbestreitbar gab es Liebe, Verantwortungsbewußtsein, Solidarität, Ehrlichkeit und eine Erziehung zu diesen Eigenschaften vor dem Christentum und neben dem Christentum. Nächstenliebe etc. ist keine Erfindung des Christentums. Und selbst wenn: Irgendwann einmal wäre der Patentschutz abgelaufen. Man mag dem Erfinder des Aspirin das historische Verdienst dieser Großtat zugestehen, aber das heißt eben nicht, daß nur seine Firma Aspirin herstellen kann. Andere können es möglicherweise einfacher und billiger.

Vielleicht haben vor etlichen Jahrhunderten auch Griechen, Römer, Juden, Germanen gejammert, das Christentum hätte einfach ihre Werte annektiert, zahle keine Gema-Gebühren und unterlasse sogar den Quellennachweis!
...
Wie tolerant(27) sähe unsere Gesellschaft ohne säkulares Grundgesetz aus? Historisch mußte und muß der Staat eher seine BürgerInnen vor kirchlicher Intoleranz schützen als umgekehrt. Toleranz, Freiheit und politische Gerechtigkeit seien "gegen die Kirche erstritten" worden, "das Kreuz stand nicht für Toleranz, sondern für Intoleranz", meinte Mahrenholz.(28) Mir widerstrebt es, die alten Klamotten: Stellung der Kirchen zur Demokratie, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Gleichberechtigung usw. zum soundsovielten Male runterzubeten. Sondern ich beschränke mich auf die Zeit der Bundesrepublik: Wenn es nach den Kirchen gegangen wäre, wären nichteheliche Kinder nach wie vor nicht gleichgestellt, Homosexuelle müßten ins Gefängnis, die Männer hätten in der Ehe das Recht, ihre Erziehungsziele auch gegen den Willen der Frau durchzusetzen, AtheistInnen dürften nicht unterrichten, Religionskritik würde als Gotteslästerung verfolgt, man ließe junge Mädchen lieber schwanger werden, als daß man ihnen die Pille gäbe und Vergewaltigung in der Ehe gäbe es nicht - als Straftatbestand, und daß Eltern ihre Kinder prügeln dürfen stünde außer Frage. Gottgewollt wäre die getrennte Erziehung von katholischen und protestantischen Kindern und von Jungen und Mädchen. Und ob man Heinrich Heines Werke kaufen dürfte, darf auch bezweifelt werden. Immerhin stand er bis 1967 auf dem Index.
...
Daß Christen für das Gute, Wahre und Schöne sind, bestreitet niemand. Bloß: Das sind wir alle! Christen wie Nichtchristen! Gläubige wie Agnostiker. Da braucht es kein Christentum und keine Religion. Zur Beantwortung der konkreten Fragen unseres Lebens aber trägt das Christentum nichts bei. Ob ich meinem Kind den Umgang mit einer bestimmten Gruppe verbiete, weil es wichtig ist, klare Grenzen zu ziehen, oder ob ich das nicht tue, weil gerade das Verbotene attraktiv ist - fragen Sie dazu fünf Theologen, und Sie bekommen fünf verschiedene Antworten, ob "die richtige" dabei ist, hängt von der Lebenserfahrung des Betreffenden ab und nicht von seiner Gläubigkeit.
[...]
http://www.ibka.org/...
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25.03.2007 14:16 Uhr von Fritze Bollmann
 
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Beitrag: Ihr seid ja sowas von glaubwürdig Leute. Lästert und schimpf über die Kirche, den Papst und die christlichen Wurzeln Europas.
Aber dennoch seid ihr euch nicht zu fein demnächst Ostern zu feiern. Die freien Tage zu genießen und eure Kinder nach Ostereiern suchen zu lassen. Weihnachten habt ihr bestimmt auch alle gefeiert. Immerhin 2 freie Tage, oder? Und Geschenke gibts sogar noch dazu. Aber warum die Geschenke? Weil die eine christliche Botschaft von Nächstenliebe, Vertrauen und Dankbarkeit sind. Oder macht ihr euch keine Gedanken warum ihr jemanden was schenkt? Doch sicherlich weil er euch etwas bedeutet und ihr eure Dankbarkeit ausdrücken wollt. Oder habt ihr mal nachgedacht warum diese Tage denn überhaupt "Feiertage" sind?
Die meisten Feiertage in unserem Land sind christlichen Ursprungs. Vielleicht sollte man ja einführen das alle Atheisten und Leute die keine Kirchensteuer zahlen an diesen Tagen arbeiten sollen. LOOOL...Das wäre doch demokratisch und gerecht oder?
Im Übrigen bauen unsere demokratischen Wertevorstellungen wie Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit auf den ursprünglichen Tugenden des frühen Christentums aus. Die Väter der Philosophie bekannten sich zu ihm und die Gründer des deutschen Staates nahmen sie in unsere erste Verfassung auf. Das Bekenntnis zum christlichen Glauben und die Werte die es verkörpert werden auch heutzutage dadurch erkenntlich das in der Eidesformel von Ministern, Kanzler und Präsidenten der Passus steht "so wahr mir Gott helfe". Sicherlich kann die Formel freiwillig geleistet werden, aber immerhin sprechen sie die meisten Personen aus. Aktuell auch Frau Merkel.

In dem Moment wo ihr also auf das ganze Erbe Europas, den Glauben von Millionen Menschen und unsere derzeitige Gesellschaftsform bespuckt, macht ihr euch selber zu Feinden der Demokratie und outet euch als Feinde des Rechtsstaates.
Selbst wenn es euch egal ist, muss dies für Millionen anderer Menschen nicht der Fall sein. Denn diese Leute haben sich immerhin noch einen gewissen Idealismus bewahrt, während ihr euch als wahre Kinder der Globaliserung outet. Solche gesichtslose Gestalten bevölkern übrigens auch die Welt in dem Roman "1984" von George Orwell.
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25.03.2007 15:14 Uhr von exekutive
 
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@Fritze Bollmann: toller kommentar (:

besser hätte man das nicht ausdrücken können

lg
exe
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25.03.2007 16:17 Uhr von xXMetallicaXx
 
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Religion: Soll doch einfach jeder daran glauben was er will....
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25.03.2007 16:21 Uhr von 500105
 
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@Fritze: Meine Fresse, so viel Scheisse auf einmal hab ich noch nie gelesen.

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