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Kongo: Gefechte erschüttern Kinshasa

In den vergangenen zwei Tagen sind in Kinshasa bei Gefechten zwischen der Regierungsarmee und der Privatarmee des Oppositionspolitiker Bemba dutzende Menschen getötet worden. Am Samstag kehrte langsam wieder Ruhe in die Hauptstadt des Kongos ein.

Bemba selbst floh am Freitag in die Botschaft Südafrikas, wo er vorübergehend Unterschlupf gefunden haben soll, weil er der Regierung des Kongos vorwirft, ihn töten zu wollen. Asyl beantragte Bemba jedoch nicht.

Bemba, der im Dezember bei den unter anderem durch die Bundeswehr abgesicherten Wahlen Joseph Kabila unterlag, wurde des Hochverats beschuldigt, weil er sich weigert, seine Privatarmee in die offizielle Armee des Kongos zu integrieren.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kongo, Gefecht
Quelle: www.sz-online.de

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