24.03.07 15:33 Uhr
 5.308
 

Limburg: Autofahrer saß vier Tage lang tot hinter dem Steuer

Bernd A. (45) aus Würzburg (Bayern) war auf dem Weg zur Messe in Düsseldorf, er befuhr die A3 nahe Limburg (Hessen), als er von der Straße abkam und etwa 200 Meter mit seinem Auto über eine Böschung flog.

Er kam etwa 200 Meter im dichten Gebüsch zum Stehen. Es sind einige Tausend Fahrer am Unfallwagen vorbeigefahren, ohne davon Kenntnis zunehmen.

Nach vier Tagen wurde er von einem Mitarbeiter der Autobahnmeisterei tot und noch angeschnallt hinter dem Steuer gefunden.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Tod, Steuer, Autofahrer
Quelle: www.bild.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Walsrode: Pizzabote begegnet mitten in der Innenstadt einem Wolf
Papst Franziskus verheiratet Paar im Flugzeug
USA: Mutter verlangt von ihrer fünfjährigen Tochter Miete

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.03.2007 15:36 Uhr von PruegelJoschka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich dachte schon, der hätte am ICE-Bahnhof gewartet und wäre, vor lauter langeweile, gestorben. Merken konnte es ja keiner, aus dem ICE steigt ja in Limburg nämmlich keiner aus. ;-)

Naja, es kann ja ja jedem/r von uns passieren.
Kommentar ansehen
24.03.2007 16:07 Uhr von abcde85
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@sir.locke: da kam gestern im fernsehen ein beitrag über den unfall und so wie man es gesehen hat können das durchaus locker 200 meter gewesen sein ! und so schwer ist das ja nicht mal ! mit hoher geschwindigkeit ne steile tiefe böschung runter, da hat man das ganz schnell mit den 200 meter
Kommentar ansehen
24.03.2007 16:59 Uhr von Enny
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wie soll man das sehen ? "ohne davon Kenntnis zunehmen." ist eine sinnlose Vermutung.
Die vorbei fahrenden haben ganz einfach das Auto nicht gesehen.
Wie denn auch. Zwischen den ganzen Ästen und Zweigen. Da sieht man nix.
Kommentar ansehen
24.03.2007 21:32 Uhr von Ribl
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man bekommt teilweise doch Angst als Autofahrer , dass man vielleicht auch mal """übersehen""" wird.
Ich hab, da ich Feuerwehrmann bin, schon direkte Beispiele miterlebt. Kleinwagen baut Nachts auf der Autobahn nen Unfall, kommt von der Straße ab und landet direkt hinter ner Brücke an nem Waldrand. Das Auto hat angefangen zu brennen - die Fahrerin war noch drinne, NICHT eingeklemmt, aber bewusstlos.
Tjoa, nur is da keiner auf die Idee gekommen mal anzuhalten und die rauszuziehen (wie gesagt, die war NICHT eingeklemmt, hätte man einfach rausziehen können...)
Folge: Als dann mal einer angehalten hat, wars zu spät - die Frau ist verbrannt...

Gut, bei dem Unfall in der News ist es vielleicht so gewesen, dass man das verunfallte Fahrzeug von der Straße aus nicht gesehen hat. Bei der Unfall mit dem brennenden Auto hat man das aber, allein schon wegen dem Feuerschein, von der Straße aus gesehen.
Kommentar ansehen
25.03.2007 14:30 Uhr von ari99
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das alles ist Deutschland
zum Vorposter:
Jemand der bei einem Unfall anhält sollte zuvor überprüfen :
- Alkohol, Drogen oder Tabletten genommen ?
- Alle Ausweise und Papiere in Ordnung ?
- KeinerleiMängel am eigenen Fahrzeug ?
- Ordentliche Kleidung ?
- Darf man hier halten ?

Nur wer mit absoluter Sicherheit alle Fragen mit JA beantworten kann sollte es in Erwägung ziehen anzuhalten - was natürlich nicht ausschließt das anschließend doch eine Strafanzeige folgt !

- Unfallstelle nicht richtig abgesichert
- Behinderung der Rettungskräfte da das eigene Fahrzeug im Weg stand
- fahrlässige Körperverletzung wegen irgendwelcher Fehler oder weil sie zuerst ein Warndreieck aufgestellt haben
- Polizisten falsch angeguckt...

---
Das haltet Ihr für Blödsinn ?
Ich nach eigenen Erfahrungen nicht mehr !
( A2 - verunfallter BMW, ein Fahrzeug hatte bereits angehalten - in diesem Zivilfahrzeug saßen Polizisten die mich sofort anmotzten " gaffer - sofort weiterfahren - Anzeige" . Natürlich konnte ich nicht wissen das das Fahrzeug nur noch geborgen werden sollte, die Unfallstelle war nich gekennzeichnet) .

---


Kommentar ansehen
25.03.2007 15:40 Uhr von muli11111
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ari99: "Jemand der bei einem Unfall anhält sollte zuvor überprüfen :
- Alkohol, Drogen oder Tabletten genommen ?
- Alle Ausweise und Papiere in Ordnung ?
- KeinerleiMängel am eigenen Fahrzeug ?
- Ordentliche Kleidung ?
- Darf man hier halten ?"

du meinst das jetzt aber nicht ernst, hoffe ich. oder machst du dir tatsächlich gedanken über diese ganzen punkte, wenn du an ein brennendes auto kommst und du siehst, da ist noch jemand drin?

es ist schon schlimm genug, daß viele NICHT anhalten um zu helfen, aus angst selbst etwas falsch zu machen. obwohl mittlerweile allgemein bekannt sein sollte, daß ein ersthelfer nur belangt werden kann, wenn er grob fahrlässig handelt. wenn ich jemanden rausziehe (was ich nebenbei bemerkt schon habe) spielts keine rolle, ob ich demjenigen bei der gelegenheit den arm breche oder ein paar rippen. da greift dann die sogenannte verhältnismässigkeit. und wer angst hat, weil er null ahnung mehr vom rotkreuzkurs hat, kann zumindest den zündschlüssel am wrack entfernen, notruf absetzen, unfallstelle absichern und solange wirklich keinerlei explosionsgefahr besteht, das opfer im wagen lassen, das ist solange ok, solange keine unmittelbare gefahr durch feuer, andere verkehrsteilnehmer oder sonst was besteht. in allen anderen fällen, macht sich JEDER strafbar, der dran vorbeifährt. und wenn der erstretter ein junkie oder ein drogenkurier ist, das spielt gar keine rolle, da seine personalien das einzige sind, die irgendwen, wenn die rettungskräfte da sind eventuell noch interessieren.

wer angst vor blutkontakt oder eventuellen krankheiten hat, schaut am besten gleich mal in einen aktuellen erstehilfekasten und findet diverse hilfsmittel, die davor schützen.

ES GIBT KEINE ENTSCHULDIGUNG einem unfallopfer die unter umständen lebensnotwendigen hilfsmassnahmen zu verweigern. mittels handy den notruf absetzen ist zwar lobenswert, aber nicht genug. auch wenn ich sehe, daß schon ein zwei wagen gehalten haben, kann ich immer noch kurz bremsen und fragen ob noch hilfe benötigt wird.
Kommentar ansehen
25.03.2007 15:55 Uhr von WyverexAuctor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@muli: Stimmt, es gibt keine Entschuldigung nicht zu helfen. Dem stimme ich zu.

Allerdings ist das TRAURIGE an der Sache, dass ari recht hat. Wenn du nen Scheiss-Tag erwischt, dann wirste noch fürs Helfen belangt.

Traurig, aber das ist Deutschland :(
Kommentar ansehen
25.03.2007 16:22 Uhr von sds-donnergott
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
OMG: Leute gehts noch?

Belangt wird man wenn man NICHT hilft. Unterlassene Hilfeleistung ist eine STRAFTAT!!! Glaubt ihr allen ernstes die Polizei prüft ob der TÜV stimmt und ob ihr Drogen genommen habt wenn ihr jemanden aus nem brennenden Wagen zieht??? Wenn ihr es NICHT tut kriegt ihr 100x mehr auf die Eier... das kann sehr böse enden. Sowas im Führungszeugnis sieht hald echt schieße aus...

Unglaublich... allein schon die Tatsache, dass man lieber nen Menschen verbrennen lässt als seinen Führerschein für 2 Monate zu riskieren zeugt schon von einem IQ der auf Zimmertemperatur liegen muss. Mein Gott seid ihr beschränkt.
Kommentar ansehen
25.03.2007 16:32 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ari99, @muli: zuerst @muli, ist kürzer ;)
"oder machst du dir tatsächlich gedanken über diese ganzen punkte, wenn du an ein brennendes auto kommst und du siehst, da ist noch jemand drin?"

Nuja, wenn der Wagen schon ordentlich in Flammen steht, könnte ich auch nichts mehr machen.Einen Feuerlöscher hatte ich noch nie im Wagen. Anhalten, Hilfe rufen und die Lage "abchecken" würde ich aber.

@ari
"- Alkohol, Drogen oder Tabletten genommen ?"
Wer unter Drogeneinfluss fährt, egal ob legale oder illegale Drogen, hat´s nicht anders verdient, auch bei einem erfolgreichen Rettungsversuch dafür belangt zu werden.

"- Alle Ausweise und Papiere in Ordnung ?"

Wäre in solch einem Fall Korinthenkackerei. Also ich würde nicht verstehen, als Ersthelfer dafür einen auf den Deckel zu kriegen. Okay, man muss alle Papiere dabei haben, steht halt im Gesetz. Aber man kann´s auch übertreiben.

"- KeinerleiMängel am eigenen Fahrzeug ?"

Bei einem nicht funktionierenden Scheinwerfer oder anderen Kleinigkeiten s.o.
Sollten allerdings schwere Mängel bestehen, könnt ich mir schon vorstellen, dass man da einen auf den Deckel bekommt.

"- fahrlässige Körperverletzung wegen irgendwelcher Fehler"

Was heißt fahrlässige Körperverletzung? Jemandem bei ner Herzmassage die Rippen brechen? Dafür kann man nicht belangt werden...

"oder weil sie zuerst ein Warndreieck aufgestellt haben"

ich würd immer erst schauen, wie´s dem verunfallten geht. Kommt aber auf die Situation an. Bei einer unübersichtlichen Landstraße würde ich auch erst das Warndreieck aufstellen; selbst, wenn der Verunfallte inzwischen verblutet, kann man dafür nicht belangt werden.


Zu deinem Erlebnis:
Ich hoffe, du hast dich (erfolgreich) gegen diese Anzeige gewehrt.
Und auch nach solch einem negativen Erlebnis hoffe ich nicht, dass es dich von weiteren Hilfeversuchen abhält...
Kommentar ansehen
25.03.2007 17:08 Uhr von engineer0815
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@sds-donnergott: Ich würde bei einer representativen Umfrage nichts anderes erwarten, als daß die überwiegende Mehrheit wie "ari99" denkt und auch so handeln würde.
Spiegebild unserer Egokultur.

Darüber hinaus gilt (in dicken fetten Lettern) wie muli11111 schrieb:
ES GIBT KEINE ENTSCHULDIGUNG einem unfallopfer die unter umständen lebensnotwendigen hilfsmassnahmen zu verweigern.

zur News:
naja, die Stelle ist in Fahrtrichtung Nord nicht abschüssig, geht da eher bergan.
Also sich 200 Meter von der Fahrbahn zu "entfernen" ist schon ´ne reife Leistung.
Meint: egal wie schnell er war, es war ZU schnell.
(keine Angst, Darwin werd ich jetzt nicht bemühen)

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Tochter, die aus Horrorhaus entkommen konnte, plante Flucht jahrelang
GroKo: Martin Schulz appelliert in Brief an SPD-Mitglieder
Für Vergewaltigungen verkaufter Junge: Bereits 2016 wurde gegen Täter ermittelt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?