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2006 erneut deutlicher Kaufkraftrückgang für Arbeitnehmer

Auch im vergangenen Jahr konnten sich die Arbeitnehmer in Deutschland weniger für ihr Geld kaufen: Während die Durchschnittseinkommen um 0,7 % stiegen, legten die Verbraucherpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,7 % zu.

Claus Schäfer vom Forschungsinstitut WSI sieht diese Entwicklung des Kaufkraftentzugs, der seit den 1990er Jahren zu beobachten ist, als schädlich für die Binnenkonjunktur an und sieht einen wettbewerbsunschädlichen Spielraum von vier Prozent für Lohnerhöhungen.

Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, fordert für dieses Jahr einen deutlichen Anstieg der Reallöhne. Die Arbeitnehmer sollen am wirtschaftlichen Erfolg, an dem sie mitarbeiten, beteiligt werden.


WebReporter: Besitzstandswahrer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Arbeitnehmer
Quelle: www.berlinonline.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2007 18:32 Uhr von Lonni
 
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Na, Bitte: „Die Arbeitnehmer sollen am wirtschaftlichen Erfolg, an dem sie mitarbeiten, beteiligt werden.“

Der Spruch muss doch aus einem anderen Universum stammen. Das hat doch nix mit Marktwirtschaft zu tun. Also so kann das mit dem Profit net werden…

Dann weis man abr wenigstens, wer für den Untergang unserer Wirtschaft verantwortlich ist. Die Arbeitnehmer...
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23.03.2007 18:49 Uhr von Lonni
 
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@Chorkrin: Die Kleinunternehmer kann man hier noch in Schutz nehmen. Da die Kaufkraft fehlt und sie sich selber kaum am Leben halten können, kann auch der Arbeitnehmer nichts verdienen. Wenn jedoch millionenschweren Vorständen der Arsch vollgeblasen wird, dann ist die Wirtschaft zu scheitern verurteilt.
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23.03.2007 19:01 Uhr von -Frechdachs-
 
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tja es wurde mal wieder geschaft die arbeitslosenzahlen zu beschönigen durch viele neue jobs (oder sollte ich besser sagen sklavenhaltung)
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23.03.2007 21:41 Uhr von Cpt.Proton
 
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Zur Bewertung: Das nennt man einfach Inflationsrate und die ist noch nicht mal besonders hoch. Also Quark.
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23.03.2007 22:03 Uhr von Besitzstandswahrer
 
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@Proton: Genau darum geht es in der News, dass die Lohnentwicklung wieder hinter der Preissteigerung zurückgeblieben ist.
Und "reißerisch" ist der Titel mitnichten, sondern entsprich genau dem Tenor der Quelle: "Unterm Strich mussten die Arbeitnehmer damit abermals einen deutlichen Kaufkraftverlust hinnehmen"
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24.03.2007 17:12 Uhr von opppa
 
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Besitzstandswahrer: So ist das doch von den Regierungen seit Kohl geplant
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24.03.2007 17:13 Uhr von opppa
 
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Besitzstandswahrer Nachtrag: Sowas kommt dabei rum, wenn der Wähler auf die Wahllügen der etablierten Parteien hereinfällt!
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25.03.2007 01:19 Uhr von CarbonBird
 
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Ich bin für ein neues Wort für Arbeitnehmer: Arbeitabgeber wär doch auch recht hübsch.
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25.03.2007 08:20 Uhr von SchlachtVati
 
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ist doch so eingerichtet , das der arbeitnehmer: sowieso alle abgaben aufbringen muß , .....


"Prof. Lorenz Jarass, Wirtschaftswissenschaftler: "Der einzige, der in Deutschland noch nennenswert Steuern und Abgaben bezahlt, ist der deutsche Arbeitnehmer mit normalem Einkommen. Er bezahlt Sozialabgaben, er bezahlt Lohnsteuer und er bezahlt erheblich Verbrauchssteuern. Er subventioniert sozusagen den Export seines eigenen Arbeitsplatzes."

Doch darüber wurde beim Gipfeltreffen im Kanzleramt kaum geredet."

http://www.wdr.de/...

......, und wenn halt die abgabenlasten für arbeitnehmer immer größer werden , hat der arbeitnehmer weniger geldmittel für den einzelhandel übrig .

----------------------------

edit : was so durchgefüttert werden muß , "forschungsinstitut WSI" , man oh man !"
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25.03.2007 08:25 Uhr von opppa
 
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Diese Meldung ist falsch! Wir werden alle reicher!

Die Reichen werden reicher!
Die Armen werden zahlreicher!

Demnächst arbeiten alle für 1,--€/Stunde!
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26.03.2007 21:56 Uhr von marshaus
 
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ist doch klar: demnaechst muessen wir den arbeitgeber bezahlen das wir arbeiten duerfen...ist dies nicht besser
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27.03.2007 12:53 Uhr von Luzifers Hammer
 
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@marshaus: Gute Idee.
Mit Proton fangen wir an.*g*
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30.03.2007 13:17 Uhr von jsbach
 
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Mache für ein Europa weit tätiges: Marktforschungsinstitut (GfK) seit Jahren u.a.die
lfd. Panelbefragungen mit.
Die geläufigen Preis habe ich fast im Kopf.
Kleinvieh macht gerade bei den Discountern
auch Mist. Jüngstes Bps.: Haferflocken von -.25 auf
-.29 Ct - Knäckebrot von -.39 auf -.45 Ct.
Das sind ja bloss (!!) 15 Prozent mehr.
Aber: wir halten die Preise stabil---trotz MWSt. Erhöhung...bla bla bla :-((
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30.03.2007 14:36 Uhr von opppa
 
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Diese Meldung ist eindeutig falsch! Jedenfalls nach Aussage "unserer" (nicht meiner) Bundesregierung!

Die Bundesregierung argumentiert doch immer, die Inlandsnachfrage sei explodiert!

Und ich kann mir nicht vorstellen, daß die Regierung der großen Koalition lügt! (oder vielleicht doch?) Vor den Wahlen haben die doch auch (nicht so ganz) die Wahrheit gesagt!

Unsere Oma hat immer gesagt: Wer einmal lügt.....!

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