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Hoher Mitgliederverlust bei der CSU nach Stoiber-Rücktritt

Der Sturz von Edmund Stoiber als Ministerpräsident und Parteichef hat die CSU viele Mitglieder gekostet. Medieninformationen zufolge traten in den ersten drei Monaten dieses Jahres bereits 1.453 Mitglieder aus der Partei aus.

CSU-Generalsekretär Markus Söder erklärte, dass in vielen Schreiben, welche die Partei erreichen, Beschwerden über den Umgang mit Edmund Stoiber geäußert werden.

Selbst Mitglieder der Landtagsfraktion würden den Abgang Stoibers mittlerweile bedauern. Rund 166.000 Menschen haben derzeit das Parteibuch der CSU.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rücktritt, CSU, Mitglied
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.03.2007 09:59 Uhr von zottelhaar
 
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Andere profitieren davon: Na ja, die CSU hat Mitglieder verloren, aber die NSDAP..ähem die DVU und NPD haben dafür gerade 1453 neue Mitglieder erhalten. Die Quelle für diese Information ist zwar nicht bekannt, aaaaaber... da wird wohl was dran sein :-)))
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22.03.2007 10:18 Uhr von acryllic
 
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Das hat die Frau Pauli: aber was geleistet ...
Es würde mich mal zum nachdenken bringen, wenn jemande mich so manipulieren kann, dass ich etwas tue, was ich garnicht will.
Hat es noch niemand zum nachdenken gebracht, dass auf ihr Wort hin Alle den armen Stoiber in die Mülltonne geschmissen haben, ihn jetzt aber ganz gerne wieder rausholen würden ... ?!? (leider zu spät)
Irgendwas stimmt bei dem Ganzen ganz gewaltig nicht... Hätte nicht gedacht, dass es soviel Grips braucht, um das zu sehen ...
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22.03.2007 10:27 Uhr von hady
 
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Andererseits Wie viele Mitglieder wären wohl ausgetreten, wenn Stoiber seinen Dickschädel durchgesetzt und sich erneut der Wahl gestellt hätte? Und wie viele Wählerstimmen hätte die CSU dann verloren?

Kenne ich einige Leute, die gesagt haben "Wenn der Stoiber nochmal Ministerpräsident wird, trete ich aus der Partei aus!"
Ich glaube, das wären dann deutlich mehr als nur 1% gewesen. Und für die Zukunft der Partei ist es IMHO besser, ein paar alte Stoiber-Sympathisanten zu vergraulen, als viele jüngere Leute.
Und es geht hier um Austritte aus der Partei, was nicht gleichbedeutend sein muss mit Verlust von Wählerstimmen.
Man kann es eben nie allen recht machen, aber insgesamt gesehen wird sich vermutlich zeigen, dass die CSU mit dem Abtritt Stoibers für die Zukunft mehr Stimmen gewonnen als verloren hat!
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22.03.2007 10:40 Uhr von jesse_james
 
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@acryllic @zottelhaar: Stoiber wieder ausgraben ? Den feigen Hund ? Auch wenn er so manches geleistet haben mag, in letzter Zeit gleicht er sich Herrn Kohl immer mehr an.

Wenn die CSU-Mitglieder die wegen Stoibers Rücktritt austreten den Rechtsextremen beitreten dann sagt das eindeutig etwas über diese Wähler aus und zwar das sie nur in der CSU waren weil ihnen Stoiber RECHTSEXTREM genug war.

Und wer einer Partei nur angehört weil ein EXTREMER das sagen hat, der gehört nicht in eine solche Partei !

Und der Herr Stoiber sollte sich mal Gedanken machen von was für Menschen er gewählt wurde.


Und wer hier sagen will Frau Pauli wäre eine manipulierende Kraft, der sollte sich mal Gedanken machen, ob hady mein Vorredner nicht doch eher recht hat.

Wenn es erst eine solche Person wie Frau Pauli braucht bis die Mitglieder einer Partei aufwachen und ihr eigenes Gehirn wieder nutzen, dann liegt hier sehr viel im argen !

Und anstatt dieses zu erkennen, wird auf jene Person eingeschlagen und eingetreten die das Problem aufgezeigt hat ?!?

Bayern ist eines der führenden Bundesländer in der BRD, aber mir scheint es ist niemandem daran gelegen das es so bleibt, weil ja so viele ihren Stoiber wieder haben wollen.
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22.03.2007 11:01 Uhr von acryllic
 
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@jesse_james: Er hätte nicht versuchen sollen, in die Bundesregierung zu kommen ...
Mir geht es nicht darum, ob es Zeit für Stoiber war, zu gehen ... bald wäre die Zeit sowieso für ihn gekommen.
ABER, wenn die Partei ihren Vorsitzenden rausschmeißt und zwar nur auf ihr Wort hin und das im nächsten Augenblick bereut, dann stimmt etwas nicht.
Wenn die Partei ihn wirklich hätte loswerden wollen, hätte es keine Pauli benötigt.
Ich werde mich nicht auf eine politische Diskussion einlassen, weil diese weder zu gewinnen, noch zu verlieren kann, denn eine politische Meinung wird sich nicht so schnell ändern.
Aber ich persönlich finde es schlimm, was mit Stoiber und auch Kohl gemacht wurde.
Man hat diese Männer nicht in Würde gehen lassen, obwohl sie es verdient hätten. Und wie das Beispiel Kohl gezeigt hat, können sie auch nicht aufhören ihn Jahre später noch schlecht zu reden.
Das waren politische Figuren, die auch Fehler gemacht haben, allerdings haben sie auch sehr viel geleistet.

Wer erinnert sich nicht daran, wie oft der allseitsbeliebte Nachfolger von Kohl diesen als "Alt-Kanzler" bezeichnet hat (betonung auf ALT) ?
Und sobald er selbst "Alt-Kanzler" war, hat er allen verboten ihn so zu Betiteln.
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22.03.2007 11:17 Uhr von hady
 
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@ acryllic: Stoiber und Kohl hatten in der Tat einiges gemeinsam:
beide wussten nämlich nicht, wann es Zeit ist zu gehen.
Auf einem Königsthron sitzt es sich gut und bequem und dieses Gefühl der Macht will man nur ungern wieder hergeben. Und wenn diese Volksvertreter es nicht einsehen, dass es irgendwann Zeit wird, den Hut zu nehmen, dann muss man sie halt ein wenig schubsen.
Das sieht vielleicht nicht immer fair aus, aber es ging weder bei Kohl noch jetzt bei Stoiber um den schonenden Umgang mit den Gefühlen und dem Ego altgedienter Herren - da geht es darum, das zu tun, was - nach Meinung der Mehrheit - das Beste für das Volk ist.
Das ist der Vorteil in den USA: nach 2 Amtszeiten ist da Schluss - egal wie es gelaufen ist. Ist vielleicht blöd, wenn gerade alles gut läuft und alle zufrieden sind, aber so wie jetzt mit Bush wird wohl die Mehrheit froh sein, dass der Mann verschwindet, ganz unabhängig vom Ausgang der Wahlen.
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22.03.2007 11:40 Uhr von Deniz1008
 
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recht so.... :D da sieht man dass die csu mit stoiber keine politische partei war.

lol*

mfg

Deniz1008
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22.03.2007 12:13 Uhr von acryllic
 
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Das stimmt leider nicht ganz Zum Beispiel der Volksvertreter Kohl wurde 4 mal von der Mehrheit des Volkes gewählt, weil sie es gut gemacht haben. Ausserdem hätte die Partei und vorallem die Parteibasis jederzeit die Möglichkeit gehabt jemand neues einzusetzen ...
So funktioniert nunmal die Demokratie, wenn Leute für diese Leute sind bleiben sie, wenn sie gegen sie sind gehen sie. So einfach ist das ... Diktatur war gestern (zumindest bei uns ;) )
Deswegen hätte ich es auch nicht schlimm gefunden, wenn Stoiber gegangen wird, solange es nicht von einer einzelnen Person ausgelöst wird ...
Die Leute, die ihn rausgeschmissen haben, trauern ihm nach...
Passt das denn wirklich so perfekt in euer Weltbild ?
Für mich ist es manipulation, wenn man eine Menschenmasse dazu bringt, etwas zu tun, was sie eigentlich garnicht tun wollen.
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22.03.2007 12:14 Uhr von acryllic
 
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sollte natürlich heißen: weil er es gut gemacht hat.
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22.03.2007 12:15 Uhr von Deniz1008
 
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nie und nimmer.... pauili for ministerpräsidentin... :D
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22.03.2007 12:57 Uhr von Mi-Ka
 
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So so, man weiss also, dass dieser Minus nur aufgrund von Stoibers Rücktritt zustande gekommen ist.
Interessant.

Ich habe da mal eine andere Zahl.
In den letzten drei Jahren seines Vorsitzes sind über 10000 Mitglieder aus der Partei ausgetreten.
Auch wegen ihm?
Die Frage kann man dann doch genauso stellen.
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22.03.2007 14:56 Uhr von Ophiuchus
 
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Falsche Überschrift: Richtiger wäre wohl: Dank Stoiber-Rücktritt kaum noch Mitgliederverlust bei der CSU.. oder? .-)
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22.03.2007 17:23 Uhr von horror2
 
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lol: ich hätte gedacht die bekommen zulauf weil der stammler weg ist,bayern halt.

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