20.03.07 18:11 Uhr
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Gen-Moskitos sollen Malaria ausrotten

Der tropischen Krankheit Malaria soll endlich der Garaus gemacht werden. Dafür haben Forscher Gen-Moskitos entwickelt, die selbst gegen die Krankheit immun sind und somit diese nicht mehr übertragen können.

Da Medikamente bei Menschen und Insektizide bei den Mücken immer weniger wirken, soll dieser Weg zur Krankheitsbekämpfung eingeschlagen werden. Unter Forschern gilt dies als vielversprechende Variante im Kampf gegen Malaria.

Das Risiko, dass die genmanipulierten Tiere das ökologische Gleichgewicht durcheinanderbringen, sehen die Wissenschaftler indes nicht. Seit Jahren werden Forschungen gegen die Malaria betrieben und u.a. von der Gates Foundation unterstützt.


WebReporter: Blue Times
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gen, Malaria, Moskito
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2007 18:27 Uhr von Beta-Tester
 
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Gut so! Ein richtiger Weg, Malaria zu bekämpfen!

Dann bringt hier auch mal Gen-Zecken in Umlauf, die keine Krankheiten mehr übertragen können. Diese Viecher sollten sich gegenseitig bekämpfen, so dass sie sich am Ende selbst ausrotten. Und Gen-Mücken, die nur noch Schweine und Rinder beißen. Dann ist hoffentlich Ruhe.


Das soll aber nicht heißen, dass ich Genfood befürworte.
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20.03.2007 18:44 Uhr von Malik2000
 
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Vorsicht! Bei Genmais wurde von Laboren Monsantos festgestellt, dass dieser Mais völlig neue und unbekannte Eiweiße produziert. Trotzdem wurde dieser im Freiland angebaut und vermarktet! Niemand weiß, was daraus folgt (wo kommt zum Beispiel das aktuelle Bienensterben her?).
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20.03.2007 19:05 Uhr von S-Treffi
 
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@ malik: Ja, die Bienen haben zu viel Popcorn gegessen und sind wegen dem Genmais was da drin steckte tot umgefallen, ehh abgestürzt.
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20.03.2007 19:15 Uhr von balee
 
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verstehe net wieso es weil man mehr mücken freisetzt/züchtet die alten aussterben sollen?

toll werd ich von 5 neuen mücken gestochen die´s net haben aber die 5 alten die´s noch haben stechen mich trotzdem

ausserdem würd ich da auch vorsichtig sein...nacher gehts irgendwie nach hinten los und die biester werden zu menschenfressern :) hab genug horrorfilme...ähh ich mein dokus gesehn wo sowas passiert is ^^
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20.03.2007 19:18 Uhr von jesse_james
 
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@Malik: "Niemand weiß, was daraus folgt (wo kommt zum Beispiel das aktuelle Bienensterben her?)."

Soll das ein Grund dafür sein nicht weiter zu machen ?!

Niemand, absolut NIEMAND kann dir sagen ob etwas das wir heute tun sich nicht in 100 Jahren als den größten Fehler aller Zeiten herausstellt !
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20.03.2007 19:24 Uhr von George Hussein
 
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Die Bienen sterben wegen Parasitenbefall: s.oben
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20.03.2007 23:28 Uhr von Schwertträger
 
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@Malik: Du hast schon recht auf eine Weise, aber wie, ausser durch Ausprobieren, willst Du herausbekommen, ob es funktioniert?

Ich stimme Dir ja absolut zu, dass im Umgang mit Genveränderungen höchste Vorsicht geboten ist, damit wir uns nicht selber rausmendeln, aber alles kann man im Labor eben doch nicht austesten.
Irgendwann muss man raus.

Und dass sie die Moskitos lange auf Stabilität getestet haben, davon gehe ich jetzt mal aus.
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21.03.2007 07:01 Uhr von mort76
 
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cizzar, du bist einfach nicht informiert oder hast eine selektive Wahrnehmung, die dich übersehen läßt, daß die Vorwürfe gegen Monsanto größtenteils und erwiesenermaßen stimmen...nur die Konsequenzen treten erst jetzt auf.
Das Saatgut pflanzt sich DOCH fort, ja, auch durch Hecken hindurch...
Ja, das veränderte Erbgut WIRD vom Körper aufgenommen.
Und ja, das Zeug löst Krebs aus.
Also?

Das ist wie bei den Zigaretten: gefälschte Gutachten und gekaufte Experten sowie Prozesse gegen die Kritiker sind eine schlechte Geschäfts- und Vertrauensbasis.
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21.03.2007 07:40 Uhr von Leeson
 
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Was wenn sich der Erreger anpasst und mutiert?
Die Natur findet immer einen Weg...
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22.03.2007 16:24 Uhr von Raerklynd
 
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bescheuert: das fällt für mich ganz klar unter Tierversuche...
Diese verspackte Spezies soll endlich aufhören, sich die Welt zurechzubasteln.
@ balee: man könnte vermuten, dass die zugezüchteten Gene auf die Nachkommen der "normalen" Mücken übertragen werden sollen und durch vermischung beider Arten irgendwann nur noch Mutantanmücken da rum schwirren.
@ Ekpyrosis: ja weisch... bisher haben Forscher immer normale Mücken ausgesetzt, wenn die alten gestorben sind...
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22.03.2007 20:26 Uhr von Schwertträger
 
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@Raerklynd: JEDE Spezies bastelt sich ihre Welt zurecht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Selbst Mäuse und Ratten tun das. Und sie täten es ncoh viel mehr, wenn sie nicht auf Grenzen und einen grossen Feind stiessen, nämliich uns.
Ebenso Insekten, Bakterien usw.

Die Natur wertet nicht, sie bringt nur Leben hervor. Das überlebt dann, oder auch nicht. Wir überleben bis jetzt.
Und wenn wir´s nicht mehr tun, ist es der Natur auch egal. Dann bringt sie Tausende neuer Arten hervor, die in die Lücke stossen, die wir hinterlassen haben.

Wo siehst Du da ein Problem?
Wir sollten uns als Menschheit nicht so wichtig nehmen.
Überleben ist unsere einzige Aufgabe. Sonst haben wir keine.
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22.03.2007 22:53 Uhr von Raerklynd
 
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@Schwertträger: hast prinzipiell ja recht.
Nur dass es vor uns noch keiner Spezies gelungen ist, derart in das leben anderer Arten einzugreifen.
Und da sie so oft als das dargestellt wird, was den Menschen angeblich über das Tier erhebt, sollten wir diese unsere Fähigkeit vllt nutzen, um irgendwo mal eine Grenze zu ziehen, bevor wir uns selbst mit unserer "Intelligenz" vernichten (wobei mich persönlich das nicht jucken würde).
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23.03.2007 16:15 Uhr von Beta-Tester
 
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@Raerklynd: Viren, Krankheiten, Seuchen... greifen auch in das Leben anderer (Menschen, Tiere) ein. Warum sollten wir uns nicht wehren, indem wir diese fiesen Krankheitserreger ausrotten? Von der Natur ist es zwar vorgesehen, dass man nur lebt, um zu überleben und sich fortzupflanzen. In Wahrheit gehört noch mehr dazu: Zocken, einen saufen gehen, ShortNews, Filme gucken, Auto fahren...

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