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E-Commerce andersrum: Kunde nennt Produkt und Preis und wartet auf Verkäufer

Im am Montag gestarteten Internetportal gnuggle trägt der Kunde ein, was er sucht und was er maximal zahlen möchte. Dann wartet er auf einen beziehungsweise auf möglichst viele Verkäufer. Aus diesen Angeboten sucht er sich dann seinen Favoriten aus.

So weit die Theorie der Initiatoren des "BestPricePortals". Produktschwerpunkt sind mobile Endgeräte, wie zum Beispiel PC-Komponenten.

Gnuggle erlaubt dem potenziellen Käufer fünf Suchanfragen und er muss auf kein Kaufangebot eingehen. Für den kommerziellen Verkäufer wird es etwas teurer, als Shopbetreiber kostet ihn das Portal 19,95 Euro im Monat.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Preis, Verkauf, Kunde, Produkt, Verkäufer
Quelle: www.pr-inside.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2007 18:31 Uhr von marki12345
 
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wow "schon" 10 Einträge in dem Portal...: no comment - sieht aus wie schnell mal mit einem CMS zusammengeschustert *g
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20.03.2007 18:55 Uhr von Maglion
 
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...das wird nichts Das ist zum Scheitern verurteilt.

Das Konzept ist alt und schon mehrmals gescheitert. Die Händler haben keinen Bock auf so ein Portal. Sie haben mehr Arbeit, da sie ja auf jede Suche, die interessant ist, ein Angebot machen müssen und dann sollen sie dafür auch noch bezahlen..... um dann festzustellen, dass kaum ein Angebot angenommen wird, da die Geizhälse bei einem Preisvergleichportal 1,50 € sparen konnten.

Und für den Kunden lohnt es sich nicht, da zu wenig Händler sich gegenseitig unterbieten und so kein guter Preis zustande kommt - billiger als bei ebay und den Preisvergleichportalen bekommt man die Sachen eh kaum. Der Preiskampf auf den diversen Preisvergleichportalen ist eh schon ruinös, da werden nicht selten unter dem Einkaufspreis verkauft, in der Hoffnung, dass der Kunde noch Zubehör bzw. andere Artikel bestellt, an denen was verdient ist. Grundsätzlich ist die geizige Kundschaft, aber die uninteressanteste.

Zum Glück geht der Trend bei vielen Leuten dazu, dass mehr Wert auf Beratung und Service gelegt wird und der Preis nicht an erster Stelle steht. Meinen Kunden ist der Preis fast egal, da sie wissen, dass ich ihnen das passende Gerät zu einem fairen Preis anbiete und mich auch vor Ort um alles kümmere. Die sparen sich viel Zeit, weil sie sich nicht Stunden lang im Internet und in Zeitschriften durch Testberichte quälen müssen, die alle etwas anderes sagen. Dann muss man noch einen Anbieter zu suchen, der das Ganze noch möglichst schnell und günstig liefert, um dann festzustellen, das die Selbstmontage / Installation / Inbetriebnahme doch nicht so einfach ist, wie es die Werbung verspricht und man man das gesparte Geld und viel Zeit in einer teuren Servicehotlines buttert.

Bei mir gibt es das Rundumsorglospaket, das natürlich seinen Preis hat, mit dem aber beide Seiten glücklich sind - was will man mehr?
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20.03.2007 19:11 Uhr von First PC Aid
 
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@ Maglion: Da haste recht.
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20.03.2007 19:16 Uhr von delauer
 
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@Maglion: Aus deinen Aussagen entnehme ich, dass Du selber Geschäftsmann bist. ;-)

"...da werden nicht selten unter dem Einkaufspreis verkauft, in der Hoffnung, dass der Kunde noch Zubehör bzw. andere Artikel bestellt..."

Nur dazu möchte ich mal sagen, dass es verboten ist, Ware unter dem Einkaufspreis zu verkaufen! Gehört zum Wettbewerbsverbot.

Ich glaub Du meinst in dem Satz wohl den Selbstkostenpreis, was erlaubt wäre. ;-)


"Zum Glück geht der Trend bei vielen Leuten dazu, dass mehr Wert auf Beratung und Service gelegt wird und der Preis nicht an erster Stelle steht. Meinen Kunden ist der Preis fast egal, da sie wissen, dass ich ihnen das passende Gerät zu einem fairen Preis anbiete und mich auch vor Ort um alles kümmere."

Da kann ich Dir nur zustimmen. Neuste Umfragen haben ergeben, dass die Deutschen wieder mehr Wert auf Luxus legen, doch sie wollen weiterhin sparen!
So kaufen Sie clever ein, wie z.B. bei Discountern und geben es für Luxusartikel aus. ;-)

"sie sich nicht Stunden lang im Internet und in Zeitschriften durch Testberichte quälen müssen, die alle etwas anderes sagen. Dann muss man noch einen Anbieter zu suchen, der das Ganze noch möglichst schnell und günstig liefert"

Das nennt man in der Marketinglehre "Smartshopper", wenn ich mich recht errinnere. Die wollen das nicht anders! ;-)
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20.03.2007 19:44 Uhr von Maglion
 
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@delauer: Das mit dem Verkaufen unter dem Einkaufspreis ist ganz einfach - wo kein Kläger, da kein Richter. Das Problem ist, dass man erst mal beweisen muss, dass die Ware nicht unter dem EK verkauft wird und das ist nicht so leicht.

Viele der super günstigen Onlineshops, nutzen den Verkauf über diverse Plattformen, um ihre Liquidität zu verbessern, die verkaufen nur per Vorkasse, bestellen die Ware nach Bedarf beim Großhändler/Distributor, wo sie Zahlungsziele von 30 - 90 Tagen haben. Somit haben sie den Gesamten Umsatz zwischen Geld Eingang bis zum Geldausgang auf ihrem Konto, um damit andere Löcher zu stopfen. Das funktioniert aber nur, so lange der Umsatz stabil bleibt und die Löcher nicht größer werden oder die Umsätze mit den Löchern wachsen. Das sind dann die Shops, die relativ schnell von der Bildfläche wieder verschwinden, oft auch weil sie das Finanzamt bescheißen => Insolvent, was auch für die Kunden sehr unangenehme Folgen haben kann.

Aber in der Zeit, in der sie aktiv sind, machen sie den Markt für die Seriösen Anbieter kaputt und das ist das Problem.

Wir haben vor Jahren auch mal über Günstiger.de verkauft, aber die Kunden, die man dort "gewinnt" werden zu fast 100% keine Stammkunden, wenn man nicht immer und überall der günstigste ist, was unmöglich ist. Wenn man dann noch die Risiken eines Onlineshops gegenüberstellt, ist das Ganze ein höchst riskantes Geschäftsmodell, das sich kleine Shopbetreiber auf Dauer nicht leisten können/sollten.

Wenn ich in unserer Region Werbung mache und die Leute, die darauf reagieren, persönlich berate, dann habe ich zu 80% neue Stammkunden - da rechnet es sich, wenn man für Werbeaktionen, Waren zum EK unter die Leute bringt, um auf sich aufmerksam zu machen.
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20.03.2007 21:46 Uhr von cosmicbandito
 
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Diese Idee wiederspricht dem normalen Konsumverhalten und ist wenn überhaupt mit nur sehr sehr viel Einsatz zum laufen zu bringen. Deshalb auch von mir klar zum scheitern verurteilt, allein der Name des Projekts dürfte mit etwas Pech schon enorme Probleme bringen.
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22.03.2007 12:33 Uhr von digione
 
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Warum denn nicht? Also grundsätzlich würde ich nicht über etwas "Neues" urteilen. Warum sollte es nicht funktionieren? Unzählige Portale derselben Richtung funktionieren. Einige natürlich auch nicht, is klar!

Ich persönlich finde die Idee gar nicht mal soooo schlecht! Und wenn sie sich eine kleine Nische im www schaffen kann, warum nicht!?

Habe mal drüber geschaut und es fehlen bestimmt noch einige Features und die Struktur könnte ein wenig besser sein, aber wir werden ja alle sehen ob es funktioniert.

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