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Deutsche Post: Weniger Service auf dem Land

Die Deutsche Post AG hat am heutigen Dienstag in Frankfurt einen Ausblick auf die zukünftigen Geschäftszahlen gegeben. Demnach wird der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2007 nur leicht steigen und der Gewinn um 270 Millionen Euro deutlich sinken.

Ab 2008 müssen sich vor allem die ländlichen Gebiete auf Einsparungen der Post einstellen. Es werden dort dann nur noch kleine Filialen mit verkleinertem Leistungsangebot zu finden sein. Damit sollen die Standorte aber zumindest erhalten bleiben.

Die Post reagiert mit diesen Ankündigungen schon auf das Fallen des Briefmonopols zum Jahresende.


WebReporter: Blue Times
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Land, Post, Service, Deutsche Post
Quelle: www.spiegel.de

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20.03.2007 11:49 Uhr von Blue Times
 
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Ich habe Gott sei Dank das Glück, eine große Post direkt um die Ecke zu haben. Ob ein verkleinertes Serviceangebot dazu beiträgt, nach dem Fall des Briefmonopols die Kunden zu halten, mag ich allerdings bezweifeln.
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20.03.2007 12:03 Uhr von artefaktum
 
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Das sind dann die vielbeschworenen Privatisierungen, die angeblich alles besser machen.
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20.03.2007 12:04 Uhr von derSchmu
 
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hmmm...Briefmonopol? Was machen die damit?! hab in den letzten 3 Wochen wieder 5 Faelle miterlebt, wo Briefe nicht angekommen sind, moechte mal gerne wissen, was die Post da macht.
Ich habe frueher mal selber in so einem Briefverteilungszentrum gearbeitet, da wurde teilweise noch von Hand die Adresse korrigiert, wenn der Computer die nicht erkannte...aber heutzutage darf man ja schon selber die Post austragen, weil der Brieftraeger Briefe von 2 Blocks weiter bei einem einwirft...
Was den Service aufm Land betrifft, wenn man da was kuerzen moechte, sollte man erstmal davon ausgehen, dass man da was kuerzen kann...da sehe ich ja schon ein dickes Problem...

Naja, geschieht wohl irgendwie mit allen ehemals staatlichen Unternehmen, die privatisiert wurden...
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20.03.2007 12:25 Uhr von artefaktum
 
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@derSchmu: "Naja, geschieht wohl irgendwie mit allen ehemals staatlichen Unternehmen, die privatisiert wurden..."

Was ich seit der Privatisierung der Post an Sendungen "verloren" habe geht auf keine Kuhaut. Pächcken verschwunden, Briefmarken von den Sendungen runtergeklaut so dass der Empfänger nachfrankieren musste. Und der Grund:

Der Transport wird an den billigsten Zweitanbieter weiterdeligiert, der schlechte Löhne zahlt um günstig seine Leistung der Post anbieten zu können. Und einige unmotivierte Mitarbeiter lassen da halt gerne was mitgehen.
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20.03.2007 13:15 Uhr von hady
 
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Noch weniger Service? Muss dann wohl bedeuten: Briefkasten wird nur noch einmal in der Woche geleert und die Post kommt auch nur noch einmal pro Woche...
Von Service ist auf dem Land eh kaum noch was zu spüren.
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20.03.2007 13:40 Uhr von opppa
 
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Was wollen die eigentlich? Die Aktionäre der Post verlangen nun mal A u s s c h ü t t u n g e n!

Die sollen sich mal lieber ansehen, welche Leistungen die privaten Paketdienste bringen. (z.B. UPS. Pakete abends gegen 7.00 Uhr abgeholt, Zustellung am nächsten Tag dann bei 90% bis gegen 15.00 Uhr) Zum Ausgleich für die Geschwindigkeit dann auch noch billiger!

Was kann man von einem früheren Staatsunternehmen anders erwarten.

Wenn das so weiter geht, sind die in 5 - 6 Jahren pleite!
Da helfen auch nicht die Einsparungen zu Lasten der Zusteller! (größere Bezirke)
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20.03.2007 13:59 Uhr von jsbach
 
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Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt: immer noch, so ein "Briefträger" schiebt `ne laue
Kugel.... und bei der Bezahlung!
Von wegen, vereinzelt radeln sie bei mir noch, der Rest mit dem PKW.
Postfilialen werden wahrscheinlich in Zukunft nur noch in Städtchen ab 5.000 Einwohner anzutreffen
sein.
Ich erledige meine Kommonikation zu 90 % doch schon per Mail/Fax.
Wozu noch Post? Das Päckchen oder Paket geht halt zu Otto(Hermes) oder anderen Privatanbietern.
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20.03.2007 17:52 Uhr von ciaoextra
 
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NOCH weniger Service aufm Land? Ich muß ja jetzt schon ins nächste Nest fahren, damit ich ne Briefmarke kaufen kann.
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20.03.2007 23:14 Uhr von Schwertträger
 
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Die Bezirksverwaltung verschickt schon seit einiger Zeit mit einem privaten Briefdienst. Denke mal, dass weitere folgen werden.

Ob die privaten Anbieter allerdings auch logistisch mit wirklich grossen Mengen nachkommen, wird sich erst zeigen. Immerhin gehen bei der Post Mio an Briefen durch, täglich.



Umwelttechnisch hat es den Nachteil, dass dann zukünftig gleich mehrere Briefverteilzentren aus dem Boden gestampft werden, wo eigentlich eines genügt hätte.
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20.03.2007 23:16 Uhr von Schwertträger
 
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Nachtrag: Was sie mit den armen Postzustellern machen, ist schon eine Schweinerei.

Unserer bekommt die Post selber erst am Vormittag angeliefert, hechelt sich in seinem grossen Bezirk die Lunge aus dem Hals, hört sich die ganzen Beschwerden über die späte Postzustellung an und kann seinen Zweitjob nicht mehr machen, weil er jetzt so spät Feierabend hat.
Arme Schweine.
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21.03.2007 00:09 Uhr von cosmicbandito
 
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post Naja ob die Post hier im Ort jetzt komplett dicht macht ist mir auch Wurscht, die öffnen & schließen eh` wann sie lustig sind und wenn sie unlustig sind bleibt die Tür halt mal ein paar Tage ganz geschlossen.
Wenn man mal überlegt das Hermes hier im Ort mindestens 3!!! Partner hat, die gleichen wenn nicht sogar besseren Service als die Post bieten (von den Preisen ganz abzusehen) kommt man auf den Gedanken die Post schwimme nur so im Geld und braucht die Kunden überhaupt nicht.
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21.03.2007 08:41 Uhr von opppa
 
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Die Deutsche Post: verfolgt also auch konsequent die Politik der großen Koalition: Sparen auf Kosten der Schwachen!

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