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Die beiden Wikipedia-Gründer gehen getrennte Wege

Die freie Enzyklopädie Wikipedia bekommt mit dem Projekt "Citizendium" Konkurrenz. Die beiden Gründer Wales und Sanger sind seit Jahren zerstritten. Jetzt will Sanger mit diesem Projekt ein neues Internet-Lexikon schaffen.

Der Unterschied: Beiträge werden von Redakteuren redigiert und mit vollem Namen veröffentlicht. Personen, die mehr aus dem Fachgebiet beisteuern können, sollen mehr Gewichtung bekommen. Die Anonymität wie bei Wikipedia wird dadurch aufgehoben.

Die Anschubfinanzierung kommt von Tides Center, einer sozial ausgerichteten Stiftung in den USA. Bereits fünf Server, 820 Autoren und 180 Redakteure sollen schon für "Citizendium" arbeiten. Diese Woche soll bereits ein Rohentwurf im Netz stehen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Grund, Weg, Gründer, Wikipedia
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.03.2007 00:59 Uhr von jsbach
 
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Mal sehen, wie sich das neue Projekt zu "Wiki" etabliert. Den "Blödsinnpostern" wird damit erstmal der Wind aus den Segeln genommen.
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20.03.2007 09:10 Uhr von JustMe27
 
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@Autor: Die Beiträge der Blödsinnsposter, übrigens Vandalismus genant, stehen im Normallfall eh nicht all zu lange drin. Jeder User hat eine Beobachtungsliste, die er überwacht. Und ein rev. ist schnell gemacht...
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20.03.2007 11:19 Uhr von kirsten_sux
 
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wtf. konkurrenz, die niemand braucht. streiten sich wie kinder... sollten lieber gemeinsam an einer guten sache arbeiten, anstann getrennt an 2 gleichen sachen.
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20.03.2007 15:57 Uhr von Xthkktl
 
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Ich find´s genau wie kirsten_sux (was für ein Name ^^). Die Wikipedia ist so etwas neues (jedenfalls war sie es mal). Es war meine erste Begegnung mit dem Web 2.0.
Zwar ist Konkurrenz generell gut... Aber gegen solch eine neuartige, freie, revolutionierende Idee der Wikipedia sollte keine Konkurrenz, kein Gegner entstehen.
Abgesehen davon stimme ich auch JustMe27 zu: es gibt kein (oder zumindest seeehr wenig) Vandalismus in der Wikipedia. Warum also ein System wie das der Wikipedia "verbessern", wenn es gar nicht verbessert werden brauch? (hm, das ist ein Satz, der nicht so generell gültig sein sollte, wie er jetzt klingt)
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20.03.2007 18:22 Uhr von Beta-Tester
 
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@autor: Ich habe erst gedacht, du meinst mit Blödsinnpostern SN-User, die dauernd Reissack-Kommentare posten. Allerdings halte auch ich nicht besonders viel von diesem Projekt, es lebe Wikipedia.
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20.03.2007 19:34 Uhr von DaKarl
 
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also: Wikipedia hat eindeutig so seine Schwächen. Hab mir schon oft die Mühe gemacht und Sachen in der Wikipedia ausgebessert, nicht unbedingt fachliches sondern oft auch einfach nur Rechtschreibfehler und falsche Formulierungen. Und oft ist es so dass es dann am nächsten Tag wieder genauso falsch ist wie davor weil wieder irgendwer geglaubt hat es besser machen zu können. Ich will zwar nicht behaupten, dass ich immer alles Perfekt mache aber frustrierend ist das ja schon..
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21.03.2007 00:07 Uhr von Xiox
 
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@Dakal: An deiner Stelle würd ich es lassen, nur Rechtschreibe- oder Formfehler bei Wikipedia auszubessern.

Weil 1. wäre dein ganzes Leben zu kurz, alles zu verbessen. Und 2. wie du schon gesagt hast, gibt es leider zu viele Leute, die die Texte eher verschlechtern als verbessern. D.h. wenn du etwas verbesserst, kommt ein anderer Germanistik-Professor und meint es wieder zu verbessern und so weiter....

Hab mich auch schon mal dran gesetzt und ein paar Fehler ausgebessert, habe aber schnell gemerkt dass es eine Sisyphus-Arbeit ist.

Zumal sind die inhaltlichen Fehler meist viel schlimmer als die orthografischen.....
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21.03.2007 04:09 Uhr von machisma
 
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und um die inhaltlichen fehler: geht es ja schliesslich.
mittlerweile ist wikipedia so etwas wie gesetz, und wenn das ganze wirklich von fachleuten aufgezogen würde, dann wäre der wahrheitsgehalt an vielen stellen vielleicht größer. vielelicht aber auch nicht.
manche seiten sind da (wiki) wirklich gut, und bei einer statistik habe ich neulich auch gleich einen kritischen kommentar zu dieser statistik gefunden. sowas würde kein professor machen.
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21.03.2007 14:39 Uhr von milchimueller
 
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@ JustMe27: Vandalismus und Wikipedia: Schau dir mal die Historie von Rednitzhembach an, oder die von Diehl BGT Defence.

Das eine ist der Ort in dem ich wohne, den ich mit Informationen ergänzen wollte, das andere die Firma wo ich arbeite. Meine jeweiligen, fachlichen Meinungen bzw das Wissen weil ich vor ort bin wurden von Admins gelöscht weil es dort "nicht hingehört" oder "unpassend sei". Als ich den Admin bat, mir seine Entscheidung zu begründen, wurde unserer Firmen IP der Zugriff auf Wikipedia gesperrt.

Als ich danach von Zuhause eine Beschwerde über den Admin einrichte, erhielt ich als Antwort "der weiß schon was er tut" und wurde gesperrt...

Soviel zum Thema "toll" .... 90% der deutschen Wikipedia Admins sidn kleine Kiddies die sich an ihrer "Macht" ergözen. Daher geht Sanger genau den richtigen Weg, da er dies bereits sehr früh auf Wikipedia erkannte.
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23.03.2007 17:30 Uhr von Enny
 
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prima: "Die Anonymität wie bei Wikipedia wird dadurch aufgehoben."

Na dieser Satz der läßt mich doch aufhorchen.
Denn gerade durch die Anonymität hat doch diese Wikipedia diesen verdient schlechten Ruf.
Also endlich mal was brauch und verwertbares.
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27.03.2007 15:16 Uhr von IcedEyes
 
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sich das halten wird?

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