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Manager-Universität "verbrennt" fast 20 Mio. Euro wegen Fehlern des Managements

Vor neun Jahren wurde in Stuttgart das SIMT (Stuttgart Institute of Management and Technology) ins Leben gerufen. Die Firmen Trumpf und Bosch waren an der Gründung beteiligt. Darüber hinaus waren die Unis von Stuttgart, Hohenheim und Tübingen dabei.

Insgesamt sind beim SMIT rund 20 Millionen Euro "verbrannt" worden. Neun Millionen Euro kamen von Unternehmen, 4,7 Millionen Euro steuerte Baden-Württemberg bei und zwei Millionen zahlte die Stadt Stuttgart. Dazu kamen noch Subventionen.

2003 und 2006 stand das SIMT kurz vor der Pleite. Dieser Zustand wurde erneut vor einigen Wochen erreicht. Ende des letzten Monats wurde die Manager-Uni für einen symbolischen Euro verkauft. 1,5 Millionen Euro gab BW noch dazu.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, Manager, Fehler, Universität, Management
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.03.2007 19:16 Uhr von rheih
 
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Ist schon echt lustig, dass ne' Manager-Uni durch Fehler des Managements den Bach runtergehen. Ich hoffe mal, dass ich die wichtigen Sachen erwähnt habe, die Quelle ist sehr lang und hier ist leider viel zu wenig Platz...
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19.03.2007 21:43 Uhr von Troll-Collect
 
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Die Privaten können es besser: Das nun ausgerechnet (oder gerade) die Manager-Elite-Uni wegen Mißmanagement den Bach runtergeht und verramscht wird, hat schon etwas besonders Delikates.

Aber auch die anderen Privat-Unis haben ähnliche Probleme:

Die International University Bremen konnte nur mit einer Kafferöster-Großspende gerettet werden
http://www.spiegel.de/...

Und die private Universität Witten/Herdecke hat neben flüchtigem Personal auch mit Finanzsorgen zu lämpfen
http://www.spiegel.de/...

Aber auch in anderen Bereichen sind Privatisierungsprojekte in die Hose gegangen, so holen inzwischen erste Kommunen die Müllabfuhr zurück in öffentliche Hand, um den Bürgern günstigere Müllgebühren bieten zu können und ein Landesrechnungshof hat jüngst belegt, dass PPP-Projekte für den Bürger deutlich teurer kommen.
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19.03.2007 22:48 Uhr von Cpt.Proton
 
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Das ist natürlich mal: wieder DAS gefundene Fressen für unsere Julie :D

Na ja Deutschland ist groß, da gibts Beispiele für alles :D
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19.03.2007 23:28 Uhr von Troll-Collect
 
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Mensch Meier, knicker nicht so rum, Alex
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20.03.2007 00:46 Uhr von bpd_oliver
 
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Ich: schätze mal, damit haben die angehenden Jungmanager ihre Abschlussprüfung bestanden ;)
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20.03.2007 07:50 Uhr von ccwm
 
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Manager und Politiker: schaut doch mal beim Arbeitsamt in die Berufsbeschrebungen, welche Voraussetzungen man für diese Berufe mitbringen muß: völlige Inkompetenz, krankhafte Selbstüberschätzung, Arroganz und notorische Besserwisserei.
Deshalb sind beide Berufsgruppen auch beliebig untereinander austauschbar...
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20.03.2007 09:55 Uhr von artefaktum
 
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@ rheih: "Ist schon echt lustig, dass ne´ Manager-Uni durch Fehler des Managements den Bach runtergehen."

Nobody´s perfect ;-)

Aber eine gewisse Ironie kann man dem Ganzen freilich nicht absprechen ...
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20.03.2007 12:07 Uhr von ArrowTiger
 
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Ist doch im Arbeitsleben nicht anders. Warum sollte es an einer Manager-Uni anders zugehen, als in der Arbeitswelt. Irgendwoher kommen doch die ganzen "Nieten in Nadelstreifen". :-)

Wie sagt man so schön - passend abgewandelt:

Wer nichts wird, wird Wirt,
wer das nicht schafft, bleibt Gast,
wer auch das verpennt, wird Management-Student...

;-)

Insolvenzen von Privat-Unis scheinen derzeit um sich zu greifen. Das war zwar absehbar - eine gewisse Häme kann ich mir dabei allerdings, ehrlich zugegeben, nicht verkneifen...

P.S.: Kürzlich las ich, daß jede/r mit einem IQ ab 120 problemlos in der Lage sei, ein Unternehmen oder gar einen Staat zu führen. Der EQ wurde in dieser Studie allerdings zu meinem Bedauern nicht berücksichtigt. ;-)
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20.03.2007 12:09 Uhr von ArrowTiger
 
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Hier noch ein Link auf die allseits geliebten "Nachdenkseiten" zum Thema:

http://www.nachdenkseiten.de/...

(Proton, spar Dir gerne deinen Reflex. Kostet nur unnötig Bandbreite... ;-)
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20.03.2007 13:16 Uhr von Ophiuchus
 
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Konsequenz: Wie viele der amtierenden deutschen "Manager" haben denn die Ausbildung an diesem Institut absolviert? Erklärt zumindest die international beispiellose Inkompetenz deutscher Manager.
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20.03.2007 14:15 Uhr von ArrowTiger
 
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@Ophiuchus: -- "Erklärt zumindest die international beispiellose Inkompetenz deutscher Manager."

Aber das gleiche Geld wie jene wollen sie bekommen - ohne die rechtlichen Einschränkungen wie z.B. in den USA natürlich. Mir scheint, unsere "Management-Unis" bilden hauptsächlich Schwätzer aus... *ggg*
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20.03.2007 14:26 Uhr von Kampfpudel
 
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Somit lernen Deutschlands Manager sehr früh, wie man Verantwortung für eigene Fehler übernimmt, nämlich gar nicht...
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20.03.2007 15:16 Uhr von marshaus
 
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ist doch: einfach....gesamte personla entlassen und wegen unfaehigkeit als muellmaenner einsetzen
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21.03.2007 13:59 Uhr von alfaromeo_52
 
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das ist die schule fürs leben dieser elite. da lernt man gleich, wie man das geld verschleudert und dann die firmen pleite gehen läßt. die entlassenen arbeitnehmer später sind eh nur randfiguren für diesen eliteklüngel in den nächsten jahren.

schon lenin sagte: lernen, lernen und nochmals lernen !!

was marx und engels dazu sagten, habe ich vergessen. ist ja auch schon länger her.
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22.03.2007 10:43 Uhr von ArrowTiger
 
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Und noch ´ne "Ausnahme"... ;-): ""Von stärkeren Dinosauriern gefressen"

Krisenstimmung in Bruchsal: Die "International University in Germany" fürchtet um ihre Zukunft. Finanzprobleme und sinkende Studentenzahlen setzen der Einrichtung zu. Wer schon eingeschrieben ist, soll aber trotzdem zu Ende studieren können."

http://www.spiegel.de/...

)B->
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22.03.2007 14:38 Uhr von jsbach
 
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Wer ohne Sünde (Fehler) ist, der werfe den: ersten Stein....
Manager sind auch nur Menschen. Aber das da nicht früher die Reißleine gezogen worden ist??
Hoffentlich wird den Verantwortlichen nicht noch der
A**** versilbert, wie bei anderen Konzernen.
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23.03.2007 08:54 Uhr von oneWhiteStripe
 
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war etwas anderes zu erwarten wenn die BWLer an unserer Uni schon nach einem semester dachten sie seinen donald trump...was ist dann erst mit den gelackten privat-uni spacken?

ich kenn leider nur SEHR wenige echte manager. der grossteil der "manager" sind dumme kinder mit nem grossen auto, ner erschütternden frisur und nem rosa polo-shirt. und menschlich/sozial so kompetent wie charles manson.

immerhin haben sie ja ihre eigenen unis. und auch ihre eigenen clubs und discos. also sieht man sie eigentlich nur wenn sie im BMW Cabrio oder nem SUV vorbeicruisen um ihr blondinchen ins solarium zu fahren.

tschuldigt diesen eher wüsten exkurs. aber mit diesen koks-managern hab ich ein echtes problem!

auch wenn die jungs grundsätzlich arme, konsumgesteuerte schweine sind!

ein Herz für BWLer^^

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26.03.2007 23:16 Uhr von md2003
 
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tja das ist doch mal ne witzige Sache *rofl*
wozu Manager im Stande sind - WAHNSINN!

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