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Australien: Grüne fordern Verbot von Nanomaterialien in Körperpflegeartikeln

Die Grünenpartei von New South Wales (NSW) befürchtet aufgrund vorläufiger Studien, dass sich Nanomaterialien in Körperpflegeartikeln zum Asbestproblem des 21. Jahrhunderts entwickeln könnten.

Die Studien deuten an, dass Nanomaterialien die Haut durchdringen und auf zellularer Ebene zu Mutationen oder zum Zelltod führen können. Die Regierung von NSW verhandelt mit dem Commonwealth seit einem Jahr zur Entwicklung einer Vorgehensweise.

Der Grünenabgeordnete Lee Rhiannon möchte, dass die Regierung den Verkauf entsprechender Kosmetika unterbindet, bis gesetzliche Bestimmungen zur Verwendung der Nanomaterialien etabliert sind.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Australien, Verbot, Die Grünen, Körper
Quelle: www.abc.net.au

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.03.2007 18:36 Uhr von ophris
 
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Das Original ist recht verständlich geschrieben, gibt zur Studie aber nicht wesentlich mehr her. Ich denke dass auch in Europa Vorsichtsmassnahmen getroffen werden sollten, die einer potentiellen Gefährdung durch Nanomaterialien/Nanopartikel entgegenwirken.
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18.03.2007 19:24 Uhr von jsbach
 
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Für die beworbenen Sonnencrems: "mit australischen Schutzfilter" bis SF 50 u. höher:
Wird da auch Nanomaterial eingesetzt, nach dem es ja zu Veränderungen im Zellgewebe kommen kann?
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18.03.2007 20:09 Uhr von ophris
 
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@jsbach: Sonnenschutzmittel und Shampoo waren sogar namentlich
erwähnt, da im Original der Begriff "Toiletries" verwendet
wurde, habe ich mich auf "Kosmetika" und
"Körperpflegeartikel" beschränkt.
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18.03.2007 22:34 Uhr von kleene46
 
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prima: man sollte gewarnt sein man solle das öffentlich machen das es ale länder wissen
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19.03.2007 18:32 Uhr von ArrowTiger
 
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Nano-Produkte findet man immer öfter im Handel. Kürzlich z.B. in einem Imprägnierspray für Schuhe entdeckt. Da fragte ich mich auch, welche Auswirkungen das haben könnte. Immerhin bekommt man davon immer auch etwas auf die Haut oder atmet es womöglich ein, wenn man seine Schuhe damit einsprüht. (Jedenfalls ohne Verwendung von Handschuhe und Gasmaske... ;-)

Und ob diese Nano-Artikel wirklich etwas bringen, scheint mit bei solchen Anwendungen doch eher fraglich. Ist wohl eher ein nicht ungefährlicher Werbe-Hype...
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19.03.2007 22:27 Uhr von ophris
 
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Der Einsatz der Nanomaterialien: im Haushalt und in der Kosmetik erscheint mir, wie arrow tiger,
ebenfalls bedenklich. Wenn Produkte in einer entsprechend
ausgestatteten Anlage produziert werden, halte ich das für
O.K., aber sonst, ohne entsprechende Absaugvorrichtungen
erscheint es mir bedenklich.
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20.03.2007 13:46 Uhr von Schwertträger
 
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Hmm... kommt drauf an: Wenn durch negative Wirkung von Nanopartikeln in Sonnenmilch weniger Leute sterben oder zu Schaden kommen, als durch Hautkrebs, rechnet sich das. (Gleich zweifach).

Wie sich Nanopartikel überhaupt auswirken, werden wir ausprobieren müssen, so wie wir Asbest auch ausprobieren mussten. Damals gab es einfach keine Alternativen.

Und so wie wir uns die lungenkranken Asbestgeschädigten leisten mussten und konnte, werden wir uns - gesetzt den Fall, Nanopartikel in Sonnencreme wirken ähnlich - die daraus folgenden Kranken und toten auch leisten können und müssen.

Und auch das ist ur ein wirtschaftliches Problem, weil eben früh Verstorbene und lange Kranke einiges kosten. Biologisch gesehen fallen die paar Geschädigten - sofern es überhaupt Geschädigte geben wird - bei 6 Milliarden(!) Erdbewohnern überhaupt nicht ins Gewicht.

Noch dazu hat es bis jetzt noch jeder in der Hand, ob er das Zeug benutzt oder nicht.



Und erspart mir wieder Scheinargumente im Stil von "Stell Dir vor, wenn es Dein Sohn/Tochter/Vater/Mutter/Onkel/wasweissich wäre...." !

Auch mein Sohn/Tochter/Vater/Mutter/Onkel/wasweissich interessieren den Rest der Welt nicht die Bohne. Ebenso wie mein ganz persönlicher Verlust für den Fortbestand der Menschheit völlig belanglos ist.

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