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Ältere Bewerber plötzlich wieder gefragt

Wie eine Studie über den Arbeitsmarkt ergibt, haben ältere Bewerber wieder besser Chancen, eine freie Stelle zu bekommen.

So liegt die Bundesrepublik mit einer Beschäftigungsquote von 45 Prozent bei den über 55-jährigen Arbeitnehmern sogar leicht über dem Durchschnitt der EU.

Der DGB warnt allerdings vor zu großer Selbstzufriedenheit und erklärte, dass ältere Bewerber es immer noch schwer haben, eine freie Stelle auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten.


WebReporter: grony
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bewerber, Ältere
Quelle: www.tagesschau.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2007 17:19 Uhr von jsbach
 
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Die Erkenntnis, dass ältere: arbeitsuchende Menschen doch noch nicht "zum alten Eisen" gehören, setzt sich hoffentlich durch.
Gute Ausbildung oder Studium sind ja ok.
Aber ein 28 jähriger mit zwei Doktortiteln und Null
praktische Erfahrung am sozialen Projekt (Arbeit)?
Zählt aber ich manchen Branchen wohl noch.
Sicherlich sollte (muß) man etwas für die Weiter-
bildung machen, denn nicht umsonst heißt der
Spruch: "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der
Zeit".
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17.03.2007 21:01 Uhr von CHR.BEST
 
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Spreu und Weizen Schön, daß Berufserfahrung wieder an Wert gewinnt. Akademiker sind halt auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Im Endeffekt zählt im Kapitalismus ja nur, ob und wieviel Gewinn erwirtschaftet wird und dabei haben Powerpoint-Präsentationen noch nie wirklich etwas praktisch gebracht.
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17.03.2007 22:31 Uhr von Bjoern68
 
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Ist doch klar...der Geiz der Unternehmen ist klar: Es gibt nun mal keine 20 jährigen Bewerber die 10 Jahre Berufserfahrung haben.

Jetzt greifen die Geizhalsigen Unternehmen auf ältere zurück und looooosen dabei voll ab.

Statt junge zu nehmen und ein paar Schulungen zu verpassen(die sie noch absetzen können)...nein...Erfahrung ohne Ende ist verlangt...Volltrottel arbeiten in diesen Unternehmen !!!
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18.03.2007 00:32 Uhr von moppsi
 
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Der Volltrottel hier bist du! Und niemand sonst!
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18.03.2007 07:05 Uhr von Bjoern68
 
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@moppsi: wie geistreich Dein Beitrag. Bist Du Unternehmer ?
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18.03.2007 07:27 Uhr von Bjoern68
 
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Zur Klarstellung ! Ich habe nichts gegen ältere Arbeitnehmer, diese sollten auch ihre Arbeit erhalten.

Ich habe was gegen Unternehmen die zu geizig sind junge Leute zu nehmen und auszubilden.

Mit Volltrottel meine ich die Unternehmen die so geizig sind...nicht die älteren Arbeitnehmer oder die jüngeren.
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18.03.2007 16:23 Uhr von midhgard
 
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wer keine Ahnung hat sollte lieber mal....nicht, Bjoern68? Ich bin mal so frech und spreche dir die Fähigkeit ab dieses Thema ernsthaft beurteilen zu können. Deine Aussage ist einfach nur platt. Sie geht an der Realität vorbei. Ein Mitarbeiter mit viel Berufserfahrung ist Gold wert. Er kennt die Prozessabläufe, kann seine Erfahrungen in den Betrieb wertvoll einbringen. Das kann man mit ein "paar Schulungen" leider nicht erwerben, Bjoern, das muss man sich im Laufe eines Berufslebens selbst erarbeiten! Daher begrüsse ich den momentanen Trend und hoffe das die Personalchefs endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht sind und die Fakten nun endlich mal anerkennen.

eaglejay, ich kann deine Einstellung nur begrüssen und deinem Beitrag absolut zustimmen. Ich habe ähnliche Erfahrungen mit der heutigen jungen Generation gemacht und bin erschüttert. Die meisten bekommen nicht einen geraden korrekten Satz hin, immer dieses Funk-Ghetto-Rap-Gefasel, bei dem man fast nichts versteht und über neu erfundene deutsch-türkisch-amerikanisierte Wörter rätselt. Auch die Schreibweise ist furchtbar. Früher sagten wir z.B. so eine Sch***. Heute heisst es: so eine Shice. Nein, also dafür fehlt mir jedes Verständnis.
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18.03.2007 16:45 Uhr von nookie21sp
 
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Alles über einen Kamm O.o: Ich muss sagen, dass mich hier einige Menschen in ihrer Denkweise mächtig enttäuschen.

Der eine sagt, ältere Arbeitgeber wären günstiger und die Arbeitgeber einfach zu geizig, um junge Menschen durch Schulungen zu qualifizieren.

Der andere sagt, dass junge Mitarbeiter (anscheinend) alle in Baggyjeans rumlaufen und HipHop hören und dass sie sich nicht artikulieren können und mit teuren Maschinen umgehen, als wäre es eine Playstation. Außerdem schreiben sie ja manche Sachen anders als früher. AUA!

Beide liegen, meiner Meinung nach, teilweise falsch. Denn man kann nicht einfach behaupten, dass ALLE so sind!
Es gibt von jungen Menschen hundertprozentig auch Normale, die sich artikulieren und benehmen können und auch vernünftige Sätze zustande bringen. Logisch, gibt es auch das Gegenteil! Das Gleiche gilt für Ältere Arbeitnehmer!

Andererseits gibt es auch bei älteren Menschen einfach nur Doofe.

Ich stand zum Beispiel mal in einem McDonald´s und wurde von so einem Älteren (ca. anfang 50) bedient. Der war sowas von dämlich, der konnte sich keine 3 Sachen merken! Am Ende wollte er mir noch nen falschen Burger aufschwatzen, den ich gar nicht bestellt hatte. (Ich wollte den Burger aber gar nicht, nicht mal umsonst!) Außerdem hatte sich bei dem aufgrund seiner Schusseligkeit die Schlange so extrem gestaut, dass es ewig dauerte, bis man sein Essen bekam... es sind dann auch viele einfach gegangen, was vermutlich auch die beste Entscheidung war ;-)

Diesen Typen habe ich dort aber nur einmal gesehen, was wahrscheinlich auch besser war, denn der Job bei McD. ist ja wohl wahrlich nicht super fordernd.


Zu den Jungen muss ich sagen, dass diese oft noch innovative Ideen haben, die Ältere oft nicht mehr haben. Ältere sind oft auf ihren Arbeitsweg so fixiert, alles muss genau so laufen, wie sie es schon immer gemacht haben, auch wenn Innovation das Leben vereinfachen würde. Ich kenne da so manches Beispiel, das ich hier allerdings nicht erläutern möchte, da es sich um meinen jetztigen Arbeitgeber handelt...

Und wegen neuen Schreibweisen: Ach mein Gott, man kann sich aber auch haben..... O.o
Beschwer dich am besten gleich, dass wir keinen Kaiser mehr haben :-P
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19.03.2007 11:24 Uhr von reinhold_berlin
 
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Ganz cool bleiben! Ich finde es schön, dass über ältere Arbeitnehmer überhaupt wieder gesprochen wird! (ich bin 53)

Bisher war der Begriff "ältere Arbeitnehmer" doch für die einen ein Widerspruch in sich, für die anderen ein toller Witz, ein Schenkelklopfer, hahaaa, das war sowas wie ein Wettrennen gegen nen Trabbi auf der Autobahn. Den Arbeitnehmer über 45 sah man irgendwo zwischen Rehaklinik, Vorruhestand, allenfalls Rentendasein (aber bitte nicht zu lange) und endlich Probeliegen im Bestattungsinstitut - aber auf keinen Fall an der Werkbank!

Traurig finde ich hingegen, dass immer wieder Konkurrenzsituation und Wetteifern um die Arbeitsplätze ins Spiel kommt: zwischen Jungen und Alten, zwischen Gastarbeitern (die gehören abgeschoben!) und Deutschen, zwischen Männern und Frauen (die gehören hinter den Herd!), Ein-Euro-Jobbern und Arbeitsplatzinhabern und und und...

Ich möchte dazu aufrufen, statt Gräben aufzureißen, den Verstand lieber für einen Interessenausgleich zu verwenden und darüber nachzudenken, wie wir ein Leben in Arbeit und Menschenwürde für alle auf die Reihe bekommen könnten.
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19.03.2007 13:38 Uhr von opppa
 
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Warum sind ältere Bewerber wieder gefragt? Weil die älteren Bewerber inzwischen von "unserer" (nicht meiner) Bundesregierung mit Hilfe von Hartz IV gezwungen werden, deutlich billiger zu arbeiten.

Wenn sie den billigeren Job nicht wollen, wird ganz einfach der 25-Jährige (mit 30 Jahren Berufserfahrung) genommen, denn der ist nun mal billiger!
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19.03.2007 17:50 Uhr von Pickser
 
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Klar, warum nicht...? Klar sind ältere Bewerber wieder gefragt. Ich sprech hier direkt die "Pisa-Studie" an und leite daraus das geistige Niveau unserer heutigen Jugend ab...

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