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Zweifel an den rechtsstaatlichen Bedingungen bei der Aussage von Khaled Mohammed

Mehrere deutsche Politiker haben Zweifel geäußert, dass das Verhör von Khaled Mohammed - ehemalige Nummer drei der al-Qaida - durch ein US-Militärtribunal im Gefangenenlager Guantánamo Bay (Kuba) unter rechtsstaatlichen Bedingungen durchgeführt wurde.

So kritisierte der Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele, dass der Pakistaner in Guantánamo misshandelt und gefoltert worden ist. Herta Däubler-Gmelin (SPD) meint: "Hier veröffentlicht eine Militärbehörde, was ihr passt."

Bei seiner Aussage war Khaled Mohammed gefesselt und seine Füße waren angekettet. Zudem stand ihm kein Anwalt zur Verfügung. Als Rechtsgrundlage für die Vernehmungen dient das von George W. Bush unterzeichnet "Military Comissions Act".


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Aussage, Zweifel, Bedingung, Khaled Mohammed
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2007 19:04 Uhr von Nessy
 
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Tolles Tribunal !!! Die wollen das heraus bekommen, was sie wollen. Der Rest wird totgeschwiegen und ignoriert. Alles andere wird sich zusammen gebogen. Fertig ist die Aussage !!!
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15.03.2007 20:37 Uhr von realdexter
 
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Habs auch gerade in den Nachrichten gesehen: So weit ich weiß hat doch der Bush unterzeichnet, daß Geständnisse auch unter Folterung zustande kommen dürfen (korrigieren wenn ich mich irre)...Und es war kein Anwalt zur Verfügung. Naklar.

Leute lasst euch nicht verarschen macht die Augen auf! Wie es in der Quelle steht er hätte wohl auch gestanden der Teufel zu sein..
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15.03.2007 20:39 Uhr von ccwm
 
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glaubwürdig wie die Aussagen aus den mittelalterlichen Hexenprozessen! Mich wundert, daß er nicht auch noch das Kennedy-Attentat gestanden hat...
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15.03.2007 21:00 Uhr von JCR
 
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Warum sollte er auch ohne Zwang ein deartiges Geständnis abgeben?

Gehen wir mal davon aus, er sei schuldig. Warum sollte er sich dann selbst derart belasten?

Aus Reue? Na klar ;-) Extremisten entwickeln ganz plötzlich ein Gewissen, wenn sie in Guantanamo landen.


Also können wir davon ausgehen, dass dies keine freiwillige oder unverfälschte Aussage ist.
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15.03.2007 22:58 Uhr von tesla_roger
 
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aussage durch folterungen: aussagen die durch menschenrechtsverletzungen erzwungen werden, sind für mich ohne wert. aussagen die nach 6jahren (?) geäußert werden sind sowieso sehr fraglich!

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