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5.000 Spickzettel von Schülern werden in Erlangen ausgestellt

Der Mathematiklehrer Günter Hessenauer aus Nürnberg ist seit rund 40 Jahren Lehrer. Diese Zeit seiner Berufstätigkeit nutzte er auch, um Spickzettel, Karikaturen und Briefchen der Schüler zu sammeln.

5.000 dieser schulischen Zeitzeugnisse hat er aufbewahrt. Nun stellt er diese der Schulgeschichtlichen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg zur Verfügung.

Ab Oktober wird die "Innenwelt des Klassenzimmers" auch im Schulmuseum in Nürnberg der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Schüler, Erlangen
Quelle: www.n-tv.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2007 19:00 Uhr von Streetlegend
 
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Wer hat keine Liebesbriefchen und Spickzettel geschrieben? Interessant fand ich vor allem immer die Verstecke für die Spickzettel: Die Mädchen hatten diese im inneren Rocksaum festgeklebt, die Jungen auf der Rückseite eines Holzlineals "verankert" und ähnliche Scherze. *lol*
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15.03.2007 19:49 Uhr von AndiButz
 
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am besten: ist es wenn man in ner mathe/physikarbeit die kompletten formeln usw. auf dem taschenrechner stehn hat.
leider wissen das auch die lehrer und kontrollieren manchmal.
dann hat man verloren....
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15.03.2007 20:33 Uhr von J.PG
 
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am wirklich besten ist wenn man einfach mal auf Klo gehen darf.. und die ganzen kleinen Merk- und Lernzettel in der Hosentasche stecken.. wobei ich sagen muss, das ich seit Jahren nicht mehr betrogen hab mit Spickern.. andere Leute fragen bzw. auf deren Fragen antworten, ja.. aber spicken? neee..
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15.03.2007 20:55 Uhr von CarbonBird
 
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Stell ich mir irre interessant und lustig vor ............
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15.03.2007 21:23 Uhr von ottonilli
 
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@AndiButz: hAhA! Bei uns haben die Lehrer den Taschenrechner-Trick noch nicht wirklich raus. Und das obwohl ich ihn schon seit 5 Jahren einsetze!

Ausserdem kann man auf unseren Taschenrechnern mit einem Tastendruck ganze Programme in Sekundenschnelle löschen...
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15.03.2007 21:33 Uhr von Jimyp
 
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Mein Trick hat damals immer funktioniert! In normalen Arbeiten habe ich immer in einen Block geschrieben. Irgendwo in der Mitte lag dann ein "Schmierblatt", auf dem wichtige Sachen mit Bleistift vorgeschrieben waren. Während der Arbeit hab ich das dann einfach vorgeholt und noch weiter drauf rumgeschrieben. So sah es dann aus, als wenn ich es gerade erst für Notizen oder Nebenrechnungen benutzt habe! :D
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15.03.2007 23:29 Uhr von adsci
 
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16 jahre erfolgreiches Spicken: Ich habe meine komplette Schulzeit gespickt - so ziemlich bei jeder arbeit. gut, in der grundschule wars nicht ganz so häufig und da wurde ich sogar einmal erwischt. aber spätestens nach der oberschule hatte ich den dreh raus (und wurde nie erwischt. nur zur abiklausur war mir die sache zu heiss ^^).

ich habe folgende tricks angewendet:
- programmierbarer taschenrechner (der aber nicht so aussah)

- der schmierzetteltrick (wie jimyp :D)

- der beidseitig in schriftgrösse 2 oder 3 bedruckte miniaturspicker

- die beschriebene federtasche (möglichst unleserlich, aber für den besitzer leserlich)

- der mit bleistift beschriebene tisch... die schrift muss so wegradiert werden, dass es nach schmutz aussieht, aber noch so vorhanden sein, dass es im gegenlicht lesbar ist :D

Das wichtigste ist immer so zu wirken als hätte man nichts zu verbergen. Mir ist irgendwann aufgefallen, dass lehrer das offensichtlichste niemals sehen. wenn der spicker offen auf dem tisch liegt wird manchmal eher übersehen als der übelst versteckte highend spicker.

ich persönlich empfinde den spicker getarnt als nebenrechnung immer noch am effizientesten...

es gibt aber kein patentrezept. die situation muss immer neu abgeschätzt werden. es nebenrechnungsspicker muss beispielsweise auch wirklich im härtesten fall noch als nebenrechnung durchgehen. zur not muss man die nötigen informationen halt kodieren in anderen zahlen/formeln/sätzen/wasauchimmer... und ein echter spicker muss einsehbar und auch im notfall versteckbar sein OHNE auffälliges verhalten zu zeigen. im notfall spicker rechtzeitig vernichten und hoffen, dass die erinnerung noch zur 3 reicht :-D

ich habe spicker immer dazu benutzt um nicht auswendig lernen zu müssen. ich hielt das schon immer für sinnlos. ich wollte immer die sache VERSTEHEN. alles was man auswendig lernen musste ist nur zeitverlust und im normalfall immer nachzuschlagen.

wie mein lehrer sagte: man muss nichts wissen, sondern nur wo es steht.

von spicken ohne verständnis des themas ist keine gute sache und sollte nur im notfall eingesetzt werden.

spicker sind meines erachtens völlig missverstanden. oft ist es mir passiert, dass ich mir durch das erstellen des spickers "zufällig" fast den kompletten inhalt gemerkt habe und nicht selten den spicker nicht mal vorholen musste :-D

son dreck dass die schule für mich vorbei ist. jetzt ist es offiziell erlaubt spicker (notizzettel) zu benutzen.
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16.03.2007 00:30 Uhr von dallukas
 
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wozu: bei mir an der uni darf ich zur mathe klausur ein beidseitig beschriebenes din-a 4 blatt benutzen. da drauf darf ich alles schreiben, was ich will.

Sinn der sache ist einfach, dass wenn man sich damit beschäftigt, was auf den spicker drauf soll, man das zum schluss eh schon so gut beherscht, dass spicken dann letzten endes überflüssig wird.
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16.03.2007 00:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Am besten mitten auf den Tisch ich habe mehrmals das Französisch-Vokalbuch mitten auf den Tisch gelegt, bei den Französisch-Arbeiten !!!
Es ist unglaublich wie doof/dumm manche Lehrer sind.
Selbst wenn man ein Buch auf dem Schultisch aufstellen soll, damit der Nachbar nicht abschreibt, wird das frech aufgestellte Formelbuch in der Mathe-Arbeit komplett übersehen.
Es ist unglaublich !!
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16.03.2007 01:21 Uhr von radiojohn
 
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Das einzige was jetzt noch fehlt, ist der ehemalige Schüler, welcher auf sein Urheberrecht pocht und dieses auch noch einklagen will.

*g*

ArrJay
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16.03.2007 08:40 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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Ich durfte in Spanisch mal gemeinsam mit zwei Schülerinnen in einem Raum nachschreiben. Dazu kam, dass wir alle drei uns gegenüber saßen und unsere Taschen einfach mitgenommen haben, in der das Spanischbuch und alles andere drin war. Die Lehrerin ist nur einmal zwischendurch aufgetaucht und hat sogar vorher angeklopft, damit wir auch wirklich alles noch in die Tasche stecken konnten. Der Raum war außerdem dort, wo kein Schüler normalerweise Zugang zu hat, das heißt, man hörte sie schon vorher wenn sie kam. Sonst habe ich nie gespickt, ich war immer zu faul mir einen Spickzettel zu schreiben. Habe ja auch nie gelernt und fast nie Hausaufgaben gemacht. Jetzt stehe ich vor dem Abi und habe mir vorgenommen zu lernen. Die Frage ist, wann ich wirklich damit anfange.

Bis dann
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16.03.2007 12:17 Uhr von Dessi_Dess
 
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lernen durch spickzettelschreiben: dadurch das man sich die arbeit macht die dinger zu schreiben lernt man das meisste doch schon auswendig ... und brauch das ding dann garnicht ...

ansonsten einfach aufs schienbein kleben mit bisel klebebandund ab und zu ein bein aufs andere legen da hat noch nie ein lehrer gesucht wobei ich sagen musste das meine lehrer eigentlich laufend kontrolliertenund wir nur bestimmte taschenrechner nutzen durften die keine speicherfunktion hatten und der deckel durfte auch net drann sein waerend der arbeit... aber naja
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16.03.2007 16:05 Uhr von Mr.Gato
 
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Oha, ich hab auch gespickt wie ein Weltmeister.

Das ausgefallenste begann aber so mitte der 90er. Da hatte ich ne Casio Datenbank mit Touschscreen (3 Farbig).

Im Zeichen/malenmodus hab ich mir vorher die Formeln aufgeschrieben und sie dann während der Arbeit abgelesen. Kam der Lehrer vorbei, bin ich schnell in den Taschnerechnermodus gewechselt. Hat funktioniert.
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16.03.2007 16:19 Uhr von Garviel
 
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In der fünften Klasse: haben wir in Erdkunde ´ne Ex geschrieben. Ich war nach 10 Minuten fertig, und um mir die langweilige Zeit bis zur Abgabe nach 20 Minuten zu vertreiben, hab ich mir halt ein Buch genommen, um darin zu schmökern. Es war das Erdkundebuch... allerdings hat die verdatterte ´Lehrerin an der Selbstverständlichkeit meines Tuns erkannt, dass ich wirklich nicht spicken, sondern bloß Zeitvertreibslesen wollte...
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16.03.2007 19:37 Uhr von marshaus
 
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und damit: werden die letzten geheimnisse der schueler veroeffentlicht....keine chance mehr zu schummeln...
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17.03.2007 12:02 Uhr von Stalker_CH
 
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Rechner: joa, mein rechner (TI Voyage 200) ist auch so ein wunderding xD. am Computer das Wichtigste eintippen, draufladen, klausur machen, merken das man das Falsche eingetippt hat und absolut nix versteht xD. Aber man KÖNNTE sehr gut damit spicken^^
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17.03.2007 14:27 Uhr von Delphinchen
 
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wie hatten mal eine dumme Lehrerin in Englisch die hat es nicht gecheckt das wir die wichtigsten Sachen für die Klausur an die Tafel geschrieben hatten...=)
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19.03.2007 22:40 Uhr von md2003
 
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das ist doch mal ne interessante Sache!!!!
Hier kann man mal das wirkliche Potential und vor allen Dingen die Kreativität der Schüler in unserem Lande bewundern:-)

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