15.03.07 14:30 Uhr
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Netzhautchip könnte Blinden helfen

Um Blinden einen Teil ihres Sehvermögens zurückzugeben, haben Augenärzte am Tübinger Universitätsklinikum seit Herbst 2005 erfolgreich mehrfach einen 2003 entwickelten Mikrochip in die Netzhaut von sieben Patienten implantiert.

Damit können diese Menschen jetzt zumindest Lichtquellen oder helle Gegenstände auf dunklem Hintergrund wahrnehmen. Der Chip übernimmt die Funktion der abgestorbenen Sehzellen und ist deswegen nur für Patienten geeignet, die früher sehen konnten.

Denn nur bei solchen Patienten sind die nötigen Verknüpfungen von Sehnerven und Gehirn ausgebildet. Das Prinzip dieses Chips könnte für die Zukunft auch eine Basis für die Behandlung von bestimmten Gehör- oder Rückenmarksschädigungen bieten.


WebReporter: Hier kommt die M...
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: blind, Netzhaut
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2007 14:26 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Schon toll, dass mit Mikrochips Blinden geholfen werden kann. Und zumindest können sich die Patienten der Versuchsreihe inzwischen wieder selbständig in ihrer Umwelt zurechtfinden.
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15.03.2007 14:40 Uhr von AMIO
 
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...einfach toll Ich habe gestern zu diesem Thema einen Beitrag im Fernsehen gesehen, und muß sagen, alle Achtung an die Ärzte und Wissenschaftler. Der Beitrag hat besonders gezeigt, welche Fortschritte ein Blinder mit diesem Chip schom machen kann, wie sich seine Lebensqualität verändert. Kann man dieser Forschung nur weiterhin viel Erfolg wünschen.
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15.03.2007 23:10 Uhr von adsci
 
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tierversuche: ich finde auch hier sollten militante tierschützer schonmal die flinten putzen. immerhin ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass die ganze technik und das wissen dazu komplett ohne tierversuche erreicht wurde. der zusammenschluss von nerven und elektronik ist nix was man nur mal eben auf dem reisbrett plant.

oder ist das hier ne ausnahme?
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15.03.2007 23:46 Uhr von Pferdefluesterer
 
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bescheidener Erfolg: Mediziner sollten nicht aus reinem Geltungsbedürfnis jeden marginalen Forschungsfurz als Erfolg darstellen.

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