15.03.07 11:33 Uhr
 1.592
 

Berlin: 17-jähriger Graffiti-Sprayer wollte sich Festnahme widersetzen

Äußerst widerspenstig zeigte sich ein 17-jähriger Graffiti-Sprayer, als er in der Nacht zum Dienstag zusammen mit zwei Kumpanen beim "Verschönern" einer S-Bahn-Station in Berlin-Pankow erwischt wurde.

Als die drei Jugendlichen festgenommen werden sollten, soll der 17-Jährige nach Angaben eines Polizeisprechers gezielt gegen den Kopf eines Polizisten getreten haben. Er konnte am Ende aber überwältigt werden.

Nach der Festnahme wurden die drei Jugendlichen durchsucht, wobei bei zwei von ihnen geringe Mengen Cannabis sichergestellt werden konnten. Danach wurden sie wieder freigelassen bzw. ihren Eltern übergeben.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Festnahme, Graffiti, Spray, Sprayer
Quelle: www.e110.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Baby aus zweitem Stock geworfen - Vater steht zum zweiten Mal vor Gericht
Lebenslang für Mord vor 26 Jahren
Anwaltschaft erhebt Anklage gegen Bundeswehrsoldaten Franco A.

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.03.2007 11:29 Uhr von Tira2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Naja, Graffiti ist nicht jedermanns Sache, gehört aber irgendwie zum Großstadtleben dazu, für die Jugendlichen ist es sicher mehr nur ein Kick, wie vieles andere auch.
Kommentar ansehen
15.03.2007 11:52 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
graffiti ja, aber der tritt gegen den kopf eines polizisten gehört sicher nicht dazu.
Kommentar ansehen
15.03.2007 12:08 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dass die Leute heutzutage nie wissen, wann sie verloren haben.

Wegzulaufen, Katz und Maus zu spielen ist eine Sache. Dafür bringe ich noch Verständnis auf. Aber sich, wenn man genau weiss, dass man Dreck am Stecken hat, noch gegen die Festnahme zu wehren, ist nicht nur dämlich, weil strafverschärfend, sondern auch völlig stillos.
Kommentar ansehen
15.03.2007 12:15 Uhr von carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
bitte was? warum wurden die freigelassen? man hätte wenigstens den, der widerstand geleistet hat im knast behalten sollen. bei versuchtem totschlag ist u-haft doch angebracht.
Kommentar ansehen
15.03.2007 12:18 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
carry du redest wieder mal einen scheiß daher: versuchter totschlag.
ts
Kommentar ansehen
15.03.2007 12:22 Uhr von Nasa01
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@vst: würd ich nicht so sehen.
Ein (Fuß) Tritt gegen den Kopf kann durchaus - je nach Haltung des Staatsanwaltes - als versuchter Totschlag gewertet werden.
Kommentar ansehen
15.03.2007 12:29 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ein tritt eines jugendlichen: der nicht trifft (und davon gehe ich bei der wortwahl mal aus) ist versuchte körperverletzung, aber niemals versuchter totschlag.
Kommentar ansehen
15.03.2007 12:53 Uhr von carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gezielt gegen den _Kopf_: treten ist für mich versuchter totschlag!
Kommentar ansehen
15.03.2007 13:04 Uhr von lostscout
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mr.science: Sorry, aber deine Argumentation ist völlig daneben!

1.) Begeht ein Sprayer Sachbeschädigung. Entweder muss der Besitzer für den Schaden aufkommen wenn die Häuserwand "verschönert" wurde oder die Allgemeinheit, indem die Kosten auf die Fahrpreis aufgeschlagen werden. Hier scheinen die Sprayer das Recht auf "Selbstverwirklichung" und das "Solidaritätsprinzip" missverstanden zu haben!
Ich frage mich wie du reagieren würdest wenn ein Sprayer sein "Tag" an deinem Eigentum anbringt!

"Zum "Kick" wird man gezwungen, weil es verboten ist." Wie bereits gesagt, eine Sache wird beschädigt!


"Wenn du eine Ahnung davon hättest wie teuer der Schaden einer einzelnen Aktion im Falle einer Verhaftung sein kann würdest du es nachvollziehen können, dass ein Sprayer, der vielleicht schon 100 Wallz gemalt hat versucht zu entkommen, egal was kostet. Stil hin oder her. Wenn du von der Polizei erwischt wirst und dich mit den Worten "ich hab es verdient" festnehmen lässt bist du kein stilhafter Mensch, sondern ein Idiot."

Frag mal die Besitzer was das Kostet!
Sich der Verhaftung zu entziehen ist in Deutschland keine Straftat, solange man mit den Konsequenzen leben kann.
Strafrechtlich müssen die Jungs noch nicht mal verfolgt werden, aber wenn Ihnen mehrere Graffiti nachgewiesen werden können, zahlen Sie sich dumm und dämlich. Zu Gönnen wäre es Ihnen!
Kommentar ansehen
15.03.2007 13:15 Uhr von Whitechariot
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
meist "tolle" Kunst: Selbstverständlich gibt es - wenige - Graffiti-Künstler, die wirklich alte hässliche Mauern, Bauruinen etc. mit ansehnlichen Motiven verschönern können.

Aber das allermeiste, was an Häuser etc. gesprüht wird, ist einfach nur Dreck. Und so dämliche Arschlöcher, die es cool finden, irgendwo ihren "Künstlernamen" oder dümme Sprüche an Häuserwände zu sprühen, denen kann man nur einige Monate im Knast und hoffentlich massive Schadenseratzforderungen wünschen.
Kommentar ansehen
15.03.2007 13:18 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Grafitti ist keine Kunst sonder Zerstörung fremden Eigentums.
Grafiittisprayer gehören in den Knast!
Knackig arbeiten lassen, dann haben sie keine Zeit mehr für diese Verbrechen.
Ein Tritt gegen den Polizisten war der Versuch einer schweren Körperverletzung. Gleichgültig, ob der Verbrecher eine sehr empfindliche Strafe zu erwarten hat oder nicht (mr.science). Das ist überhaupt keine Entschuldigung.
Und sollte die Sprayerei nicht durch Haftstrafen eindämmbar sein, gibt es immer noch die arabische Methode: Hand ab..
Bibip
Kommentar ansehen
15.03.2007 13:38 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mrSience: Wieso Idiot? 1. hatte ich schon geschrieben, dass ich für die Talentierteren der Jungs durchaus ein gewisses(!) Verständnis habe. Auch für den Willen durch die Sprayerei in einem Mass zu revoltieren.

2. hatte ich geschrieben, dass ich Verständnis dafür habe, dass ein Sprayer alles mögliche versucht zu entkommen, also wegzulaufen, oder sich aus den aus dem noch losen Griff eines Verfolgers zu winden, sofern das noch möglich ist.

Einen Polizisten gegen den Kopf zu treten, also im Pechfall zu töten oder schwer (nachhaltig) zu verletzen, gehört aber nicht mehr dazu.

Das meinte ich damit, nicht zu wissen, wann man aufhören muss!
Es gibt irgendwo eine Grenze!

Klar versucht man wegzukommen, weil eine Verurteilung teuer ist.

ABER:
Stil zu haben heisst, Verantwortung zu übernehmen.

Wenn ich mich dafür entscheide, den Kick leben zu wollen, dann entscheide ich mich dafür, das Spiel mitzuspielen "ich gegen die braven Bürger und die Polizei".
Damit akzeptiere ich auch die Spielregeln.
D.h. wenn sie mich kriegen, zahle ich, gehe in den Knast oder werde erschossen (letzteres passiert hier ja nicht, ... aber mal als Beispiel). Ich halte aber ja dagegen, dass sie mich nicht kriegen.

Wenn sie mich dennoch gepackt haben, muss ich mich entscheiden, ob ich Sprayer bin, oder Abschaum.
Als Sprayer verletze ich keine Polizisten, als Abschaum tue ich es.

Das meine ich mit Stil.
Deshalb habe ich oben auch das Erschossen-werden als beispielhafte Strafe angeführt.
Wenn ich Sprayer aus Überzeugung bin, dann nehme ich auch das in Kauf, wenn ich erwischt werde. Und ich werde dann erschossen, ohne dass ich einen Polizisten verletzt oder getötet hätte, nämlich dafür dass ich Sprayer bin. Sprayer! Und nur dafür und nicht, weil ich wie ein Tier Menschen gegen den Kopf trete!
Ich sollte mich eigentlich zu dem Zeitpunkt schon lange zuvor entschieden haben, was ich sein möchte.

Und dann habe ich eben Stil, oder nicht.

Einen Menschen mit Stil als Idiot zu bezeichnen ist eher idiotisch.
Kommentar ansehen
15.03.2007 13:48 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nachtrag zum "Kick": <Zum "Kick" wird man gezwungen, weil es verboten ist.>

Es ist ja gar nicht mal so explizit verboten in vielen Fällen.
Ich frage mich nur, wo der Kick ist, wenn man seinen Tag an eine private Hauswand sprüht?
Da ärgere ich ein armes Schwein, dass genauso wenig Geld hat wie ich, und nur anstatt CDs zu kaufen, seine paar Euro in frische Wandfarbe investiert hat, was sein gutes, freies Wahlrecht ist.

Nun sprühe ich seine Wand voll, nur weil man Wandfarbe nicht hören kann?

Vielleicht ist dieser Wandfarbenspiessbürger ja ein CD-Ritzer?
Der bricht dann nachts bei Dir ein und ritzt kunstvolle Muster in Deine CDs. Einige davon werde dadurch sicher zu anspruchsvollen Kunstwerken.
Und bei all der Provinzialität seiner frisch gestrichenen Mauer lebt der Mann in der Nacht damit sein dringend benötigtes Stückchen Kick aus.

Trotzdem würde er verurteilt, wenn er erwischt würde und Du wärst zufrieden damit.
(Mal so als Beispiel für eine andere Sichtweise).


Man wird nicht gezwungen, den Kick zu leben, es sei denn durch fehlende eigene Lebensinhalte.
Alles andere ist geschickter Selbstbetrug. :-)
Kommentar ansehen
15.03.2007 14:00 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@carry-: und für mich sind deine kommentare versuchter totschlag an meinen gehirnzellen...
Kommentar ansehen
15.03.2007 14:30 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mrSience: Woran machst Du denn fest dass Du es nicht richtig findest? :-)

Was ist denn richtig und falsch, wenn es doch keine Regeln gibt?

In dem Moment, wo DU es nicht richtig findest, hast Du doch ein Gerüst, eine Moral, eine Regel, von der ausgehend Du es nicht richtig findest.
Oder?
Kommentar ansehen
15.03.2007 14:35 Uhr von carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@shadow#: tut mir leid, dass deine wenigen gehirnzellen durch meine kommentare derart überfordert sind!
Kommentar ansehen
15.03.2007 15:01 Uhr von The_Nothing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
carry, dein Halbwissen ist je echt der Hammer! Du vergisst wohl vollkommen, dass für einen versuchten Totschlag ein Tötungsvorsatz nachgewiesen werden muss (§ 212 StGB), ansonsten ist und bleibt es eine gefährliche Körperverletzung nach §§ 223, 224 StGB (Schuh oder Stiefel als "gefährlicher Gegenstand" im Sinne von § 224).

Selbst, wenn es im Zuge einer Körperverletzungshandlung zum Tod des Opfers kommt, handelt es sich ohne nachgewiesenen(!) Tötungsvorsatz "nur" um eine Körperverletzung mit Todesfolge.
Kommentar ansehen
15.03.2007 15:23 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mrSience: :-): Das meinte ich mit Regeln.

Obwohl Du selber sprühst/zeichnest, hast Du welche.
Und ich denke (weiss es teilweise), dass auch im Sprayerumfeld Regeln existieren.

Und wer gar keine Regeln kennt, ist in der Tat stillos, denn er kennt (mit ganz wenigen Ausnahmen) auch keine eigenen Regeln. :-)
Kommentar ansehen
15.03.2007 15:42 Uhr von reinhold_berlin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Regeln der Sprayer: orientieren sich nur leider nicht an den Gesetzen des Staates!

Und so finde ich die Unterscheidung von mr.science in "Privateigentum" (vom Beschmieren ausgenommen) und - tja, was bleibt dann? - "öffentlichem Eigentum" reichlich fatal.

Zahlt er etwa keine Steuern, dass ihm die Instandsetzung von öffentl. Eigentum egal ist?

War sowieso ein Skandal, dass es bis Sep 2005 gedauert hat, den Sachbeschädigungsparagraphen auf Vordermann zu bringen. Wenn es um die Anpassung von Steuergesetzen und Abgabenverordnungen geht, zeigt dieser Staat, dass er durchaus zu schnellerem Handeln fähig ist.

Und wer sich mal über Graffiti und die Rechtslage genau informieren will, kann dies hier tun:
http://www.berlin.de/...
Kommentar ansehen
15.03.2007 16:40 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hallo Tira2: Ziemlich bescheuert Deine Antwort.
Nein, er ist kein Mörder... aber ein Verbrecher!
Er hat fremdes Eigentum schwer beschädigt und hohe Kosten verursacht, die die Gemeinschaft zahlen muss.
Was machst Du, wenn dir einer die Fensterscheiben einwirft und sagt: "das war Kunst!"?
Lobst Du ihn?
Oder zeigst Du ihn an?
Oder mischt Du ihn selbst etwas auf?
Grüße
Bibip
Kommentar ansehen
15.03.2007 16:44 Uhr von Bibip
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hallo mr.science: wo ist der Unterschied zwischen Eigerntumshaus und Strßenbahn? Brücken, usw.
Ich sehe keinen.
Bibip

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesbank: 12,67 Milliarden D-Mark noch im Umlauf
Olympische Winterspiele 2018: Russen dürfen starten
US-Weltraumpläne: Trump will Mond- und Marsmission


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?