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Neuseeland: Verbot von selbstgebackenem Kuchen im Kindergarten

Die Leitung einer neuseeländischen Kindergartenkette hat den Müttern der Kinder verboten, zu Geburtstagsfeiern selbstgebackenen Kuchen mitzubringen. Zu den Feierlichkeiten sollen die Mütter nur noch gekauften Kuchen mitbringen.

Die Kindergartenleitung begründet dieses Verbot mit der Angst, durch nicht bekannte Zutaten in den selbstgebackenen Kuchen bei Kindern Allergien auszulösen. Auf den "Fertigkuchen" stehe eine Zutatenliste, mit der dieses vermieden werden könne.

Die Eltern kritisieren dieses Verbot. Sie sind der Überzeugung, dass Selbstgemachtes besser sei als die Massenware der Supermärkte.


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Verbot, Neuseeland, Kindergarten, Kuchen
Quelle: www.st.gallen.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2007 09:13 Uhr von ChaoticVorteX
 
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Ich kann: beide Seiten verstehen. Obwohl ich nicht glaube, dass selbstgebackene Kuchen viel gesünder sind als Fertigkuchen. Aber wie wärs wenn die Eltern die Zutaten auf einen Zettel schreiben und beilegen würden?
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15.03.2007 09:19 Uhr von vst
 
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wie wäre es: wenn die eltern den verantwortlichen ein paar hinter die ohren hauen?
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15.03.2007 09:20 Uhr von blitzlichtgewitter
 
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die spinnen doch: wenn ich als eltern meinem kind einen kuchen zum geburtstag mit in den kindergarten mitgebe, dann freuen sich alle kinder, zu mindestens in deutschland.

der "bäcker" bzw. der ersteller des kuchen weis doch eher, welche zutaten er verwendet hat, als ein fertig kuchen vom supermarkt.
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15.03.2007 10:10 Uhr von Shamandalie
 
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Also ich schließ mich meinen "Vorredner" ganz an! Klar, die Allergiegefahr besteht, aber die besteht doch überall. Und bei einem frisch gebackenen Kuchen weiß der "Hersteller" doch viel besser, was da drin is. Weil auf so nem Fertigkuchen da kann man ja alles draufschreiben und auch Sachen verschweigen. Also, ich bin für selbstgebackenen Kuchen! Und wenn man vorher abklärt, ob es Allergien gibt, dann kann man sich da auch drauf einstellen!
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15.03.2007 10:39 Uhr von Chris TS
 
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Interessant und je nachdem was die Vorschriften in Neuseeland aussagen auch sehr sinnvoll.
Zumal ich die Eltern hören wollen würde, welche plötzlich alle Zutaten aufschreiben müssten, zumal weiter die Inhaltstoffe der Zutaten auch genannt werden müssten.
Und wenn man sich Nussallergien anschaut, so langen hier Spuren von Nüssen aus um Atembeschwerden und Schlimmeres auszulösen - dies kann zuhause beim Backen aber durchaus vorkommen... Natürlich auch in der Fabrik nicht ausgeschlossen, aber da ist es eine andere Art der Verantwortung!
Was besser und schlechter sei, kann und will ich nich beurteilen. Grundsätzlich stellt sich die Frage, was könnte an Massenware schlechter sein? Regelmäßige Überwachung? Vorgegebene Vorschriften?
Grundsätzlich hat die Überlegung etwas, wobei man in Deutschland doch liebe warten sollte, bis sowas von den div. Ämtern kommt. Immerhin muss man froh um jede Mitarbeit der Eltern sein!
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15.03.2007 10:47 Uhr von zocs
 
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Mein Traumland wird doch wohl nicht anfangen so rumzuspinnen wie die Deutschen oder noch schlimmer, wie die Amis ???! :-(

Ich hoffe das ist nur der "Ausfall" einer kleinen Minderheit ...
sonst mache ich mir ernsthaft Sorgen ...
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15.03.2007 12:07 Uhr von dasevilchen
 
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Beides macht Sinn: Also klar ist es schöner einen selbstgemachten Kuchen zum Geburtstag zu bekommen und den dann mit Freunden im Kindergarten zu essen, allerdings weiß ich auch nicht ob es in Neuseeland schon öfters vorgekommen ist das heftige Allergien ausgelöst wurden. Wenn es der Fall sein sollte dann kann ich verstehen das dort lieber Fertigkuchen gesehen werden. Zum Thema Nussallergie, solch eine Allergie hat immer etwas mit der Atmung zu tun. Und das darf man niemals unterschätzen, grade bei kleinen Kindern kann dies sehr heftig ausgehen. Und ich möchte lieber keine Schlagzeile wie "Kleinkind an Allergie-Schock bei Geburtstagsparty gestorben".
Also in dem Sinne, Sicherheit der Kinder geht klar vor.

Dies ist wie immer eine persönliche Meinung. Ich will ja niemanden überzeugen :-)
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15.03.2007 12:12 Uhr von vst
 
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apropos allergie: wir haben unseren kindern immer kuchen mitgegeben und ein paar butterbrezeln.

da konnten die allergiekinder (die waren der erzieherin ja bekannt) auch mitessen.

gegen butterbrezeln ist mir keine allergie bekannt, da kann man höchstens dran ersticken.
und das auch nur als präsident.
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15.03.2007 12:43 Uhr von Nasa01
 
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Also ich: schließ mich eher der Meinung von @vst an.
Allerdings der in seinem ersten Kommentar.
:-))
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15.03.2007 12:46 Uhr von vst
 
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15.03.2007 16:38 Uhr von Garviel
 
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So ein Schwachsinn. Die schlimmsten Allergien sind die gegen Nüsse, Hülsenfrüchte (=Erdnüsse) und bestimmte Obstsorten (z.B. Ananas). Und wenn ich mir dann anschaue, in welchen industriell erzeugten Produkten der hinweis "Kann Spuren von Nüssen enthalten" draufsteht, dann Prost Mahlzeit. Da wäre es doch wirklich wesentlich sinnvoller, der Kindergarten erstellte eine Liste potenzieller Allergene, und die Eltern müssten sich verpflichten, bei Verwendung von Zutaten aus dieser Liste Meldung zu machen...
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15.03.2007 17:15 Uhr von Enny
 
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genau andersrum: Auweia
Genau andersrum ist doch der richtige Weg.
Denn im selbstgebackenen Kuchen weiß man doch was drin ist. Nicht beim gekauften.
Ganz böser Denkfehler.
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15.03.2007 20:22 Uhr von Schwertträger
 
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Ich bin selber Heuschnupfenasthmatiker und kenne daher sowohl das Nussproblem, als auch das Bananen-, Schokoladen-, sonstwas-Problem.

In der Regel wissen die betroffenen Kleinen sehr, sehr gut über Stoffe Bescheid, die sie nicht dürfen. Sie werden in diesem Bereich praktisch zwangserwachsen. Und das klappt erstaunlicherweise sehr gut. Da fragen einen Zweijährige, ob da Mohrrüben in der Torte sind, auch wenn´s sich um eine Sahnetorte handelt.
Wenn man dann ein bisschen sensibel ist, kann man wohl 98% aller brenzligen Fälle verhindern. Für den Rest gibt´s in einem Kindergarten üblicherweise Notfallmedikamente. Ganz abgesehen davon, dass die ganz krassen Fälle eigene Medikamente mit sich führen, wie Bluter und Zuckerkranke auch und vorweg in der Regel gut eingestellt sind.

Und das restliche Prozent ist dann, so hart es klingt, Pech. Der Grund zu sein, warum der leckere Kuchen von Frau Nickleby nicht mehr aufgetischt werden darf, ist jedenfalls psychisch auch nicht gerade gesundheitsfördernd.

Also eher ein Fall von Übervorsichtigkeit, um absurden Wiedergutmachungsforderungen von schmerzumwölkten betroffenen Eltern vorzubeugen, denke ich.
Wir werden uns noch zu Tode vorsichtigen.

Wie haben wir bloss bis jetzt überlebt?
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15.03.2007 20:28 Uhr von Schwertträger
 
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Nachtrag: Bevor jemand ungläubig guckt wegen der Zweijährigen: Draufzeigen, Kopfschütteln und fragend "Morrübe" sagen, zähle ich ganz klar unter "Bescheid sagen". Mir jedenfalls reicht es,um nachzuhaken bzw. den Elternteil zu fragen.

Ausserdem dürften in Kindergärten kaum Zweijährige rumhängen. Das Problem wird also eher noch kleiner.
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15.03.2007 20:52 Uhr von vst
 
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schwertträger: ich gehe davon aus, wenn ein kleines kind gegen etwas allergisch ist, sagen die eltern den erzieherinnen bescheid.

das heißt, die mädls wissen was die einzelnen kinder essen dürfen und was nicht.

dadurch wird natürlich die gefahr größer, dass wenn ein kind einen hinter dem rücken der erzieherin einen kuchen isst und eine allergische reaktion zeigt, die eltern mit den fingern zeigen und sagen, sie wussten aber...

dadurch ist die verantwortung allein bei der erzieherin.
trotzdem finde ich es nicht richtig nur noch gekauften kuchen mitzubringen.
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16.03.2007 02:18 Uhr von mephisto92
 
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und was die wenigstens wissen: das nicht alles was man denkt das es das ist auch das ist was man denkt. so ist die Erdbeere z.B. eine Nuss stichwort Nussallergie.

Das ist etwas was meistens nur die betroffenen wissen und nicht die erzieherinnen insofern ist es besser sich auf die betroffenen zu verlassen. insofern ist da der gekaufte kuchen schon besser wegen der zutatenliste
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16.03.2007 09:06 Uhr von Chris TS
 
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Schwertträger: Auch in Deutschland sind "U3" Plätze, also Kindergartenplätze für unter-3-jährige, stark im kommen. Und natürlich werden die Kinder stark sensibilisiert. Und dennoch möchten sie auch gerne mal essen, was die anderen essen. Und es kommt durchaus vor, dass dann etwas dummes passiert. Was vom Personal nichtma umgehend festgestellt wird, immerhin ist es kein Gefägnis wo ständig jemand daneben sitzt und kontrolliert was passiert, würde ein bisschen auch den Auftrag eines Kigas verfehlen.
Und Medikamente sind nur in den seltensten Fällen vorhanden und auch nur wenn man keine Anwendungsfehler machen kann...
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16.03.2007 10:52 Uhr von dasevilchen
 
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Ich find es prima das man hier so gut diskutieren kann. (Ehrlich). So hab ich dank der dargelegten Fakten auch geändert. Es stimmt wohl schon das man bei selbstgebackenem Kuchen eher weiß was drin ist als bei gekauften. Wenn auf einem gekauften (wie in einem anderen Kommentar gesagt) sowas wie "Kann spuren von Nuss enthalten" dann hat man wohl nie die Sicherheit. Davon ganz abgesehen, ich hatte mal eine tolle Gebäckmischung. Da standen die Inhaltsangaben auf Italienisch drauf. Weil es von einem italienischem Hersteller war. Und ich weiß nicht was Nuss auf Italienisch heißt :-D

Naja, wenn ich mich an meine Kindheit erinnere (naja,so alt bin ich ja noch nicht :-D) Dann hab ich mich immer über das selbstgemachte von Muttern gefreut. Das war immer leckerer als das gekaufte. :-)
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17.03.2007 00:35 Uhr von ika
 
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Wie landet sowas immer nur: in der Presse? O.ô
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19.03.2007 14:56 Uhr von Mondelfe
 
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die spinnen doch da sollen die lieber den Eltern einen Fragebogen ausgeben, auf dem die Eltern schreiben sollen, wogegen ihr Kind allergisch ist...

...und wenn Eltern einen Kuchen backen wollen, kann man ihnen ja dann sagen, dass sie doch bitte darauf achten sollen, dass mindestens ein Kuchen, z.B. ohne Nüsse dabei ist...

...denn, auf den meisten Fertigkuchenpackungen steht drauf "kann Spuren von Nüssen enthalten", ganz toll, wenn ein Kind eine Nussallergie hat... oder?


Wie bitteschön soll Kindern beigebracht, dass selbstgemachtes besser ist, als gekauftes???

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