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Klimawandel könnte Deutschland mehr als 800 Milliarden Euro kosten

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat herausgefunden, dass der Klimawandel Deutschland bis zu 800 Milliarden Euro oder mehr kosten könnte. Diese Summe müsste bis 2050 investiert werden, um Deutschland vor den Folgen zu schützen.

In der Kalkulation inbegriffen sind die Kosten für Klimaschäden (etwa 330 Milliarden Euro), die vermehrten Ausgaben für Energie (300 Milliarden Euro) sowie Investitionen für z. B. höhere Deiche (170 Milliarden). Viele dieser Kosten müssten die Haushalte tragen.

Das DIW rechnet sogar mit Ausgaben im Wert von drei Billionen Euro bis zum Jahre 2100. Doch diese Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen: Es sind Überschlagsrechnungen anhand von Modellen.


WebReporter: Superjoker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Euro, Milliarde, Klima, Klimawandel
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2007 15:25 Uhr von Superjoker
 
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Das sind natürlich riesige Summen, aber wie schon unten in der Quelle steht: Der Mensch ist anpassungsfähiger als manche Forscher glauben, sodass eventuell gar nicht so große Ausgaben nötig sind.
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14.03.2007 16:46 Uhr von PruegelJoschka
 
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Dumme Flenner! Die Russen leben seit Jahrhunderten mit einem strengen Winter der das Land für 6 Monate "terrorisiert". Und da flennt keiner rum und beleibt daheim, wenn es schneit und das Thermometer unter -10°C fällt.

Deutschland ist nicht aus Zucker und hier schmiltzt keiner, wenn die Durchschnittestemperetur +/- 5°C variiert.

Das Geflenne nergvt. Gibts halt eben Orangen im Rhein-Main-Gebiet!
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14.03.2007 16:56 Uhr von Jorka
 
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Mal an die Küsten gedacht? Hier stand heute morgen in unserer Lokalzeitung ein Artikel, das unsere Stadt in 100 Jahren vollständig unter Wasser liegen soll, na dann man gute nacht.
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14.03.2007 16:56 Uhr von Michigras
 
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Ehm du weißt schon, was +/-5°C bedeuten würden?
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14.03.2007 16:57 Uhr von reziprok
 
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Diese Klimahysterie: geht mir nur noch auf den Sack. Das ist hat nichts mehr mit Wissenschaft zu tun sondern vielmehr mit Religion.

Und wieso steigen denn die Energiekosten um 300 Mrd. €, wenn im Winter weniger geheizt werden muss? Höchstens wenn in Zukunft in jedes Haus ne Klimaanlage eingebaut werden würde.


Ein sehr guter Artikel zur Klimahysterie in Deutschland:

http://www.welt.de/...
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14.03.2007 17:00 Uhr von PruegelJoschka
 
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Ja, ich weiß, wir werden alle sterben! Oder wir ziehen um und stellen usn auf die neuen Gegebenheiten ein. Wer flennend aussterben will der kann ja weiter jammern. Die Leute haben schlimmere Schickschalsschläge überstanden als einen Stromausfall für 3 Stunden.
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14.03.2007 17:01 Uhr von vst
 
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jorka: interessiert dich wirklich was in 100 jahren sein wird?

da bekommt der satz:
nach uns die sintflut
endlich die richtige bedeutung
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14.03.2007 17:04 Uhr von reziprok
 
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Wie viele Mrd. hat D dieses Jahr gespart? Wie viele Mrd. € hat Deutschland eigentlich dieses Jahr durch den warmen Winter gespart? Zum einen musste jeder Haushalt weniger heizen, die Kosten für Streugut waren geringer, die Glatteis bedingten Verkehrsunfälle sind gesunken und die wetterbedingte Arbeitslosigkeit ist fast vollständig ausgeblieben und Hunterttausende sind nicht arbeitslos geworden. Das entlastet die Sozialkassen und generiert gleichzeitig Beiträge in die Sozialversicherungen.

Hat aber wahrscheinlich niemand ausgerechnet und wird es niemals tun. Man sieht nur mögliche Kosten, keine möglichen Einnahmen!
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14.03.2007 17:15 Uhr von vst
 
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reziprok: jetzt nimm doch den deutschen politikern nicht ihre freude am jammern
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14.03.2007 17:50 Uhr von LynxLynx
 
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"Die Russen leben seit Jahrhunderten mit einem strengen Winter der das Land für 6 Monate "terrorisiert"."
Dort herscht eine ganz andere Flora u. Fauna.-Vergleich schlecht.

"Deutschland ist nicht aus Zucker und hier schmiltzt keiner, wenn die Durchschnittestemperetur +/- 5°C variiert."
Wenn die Temperatur in D.um 5°C steigt wird der Temperaturanstieg an den Polen deutlich höher sein.Vergleich wieder schlecht.

Nach mir die Sintflut;-()
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14.03.2007 18:04 Uhr von Beta-Tester
 
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Im Amiland und in China: wird so viel in die Luft geblasen. Wenn Amiland dann 800 Mrd an "Reparationszahlungen" an D zahlen darf, kommt bestimmt ne Reissack-News in der Kategorie Kurioses.

Wenn Inseln untergehen oder wenn man man zusätzliche Inseln haben will, legt man künstliche Inseln an.
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14.03.2007 18:04 Uhr von SchlachtVati
 
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hmmmmm: Klimawandel könnte Deutschland mehr als 800 Milliarden Euro kosten

ob das die erde interessiert , was der mensch dafür zahlt ?


tztz
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14.03.2007 18:13 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Vati rechtgeb:): Geld sollte das letzte sein, worüber man sich dabei Gedanken machen muss...:)
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14.03.2007 19:28 Uhr von SelltAnasazi
 
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@Chorkrin: Wie kommst du auf diese Rechnung?? wo steht da was von 18 Milliarden? 800 (!!) Milliarden / 43... das wären 18 Milliarden im Jahr... ich glaub du hast dich da verrechnet ;)
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14.03.2007 19:37 Uhr von förmchen
 
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@ reziprok: Habe den Artikel, welchen du in deinem Beitraag verlinkt hast, durchgelesen und stimme dem inhaltlich vollkommen zu.

Grönland z.B. bedeutet "Grünes Land". Dort wurden bei Bohrungen Weizen u.ä. gefunden. Mit anderen Worten vor ? Jahren gab es dort Weizenfelder, das Land war grün und lag nicht - wie jetzt - unter einer Eisschicht.

Aber mit den Ängsten der Menschen lassen sich prima Geschäfte machen (siehe Vogelgrippe, BSE usw.unf.).

LG
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14.03.2007 22:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Komischerweise kommt keiner mehr mit einem Bevölkerungs-Stopp.
Wenn wir wieder eine Milliarde Menschen wären, wäre das ganze Energie- und Verschmutzungs-Problem gelöst.
Was wollen die Politiker den 2100 mit 100 Milliarden Menschen machen, da dürfen die Menschen vor lauter CO2-Panik nichts mehr essen und die Kühe werden abgeschafft?

Stoppt die Bevölkerungsexplosion, solange es noch geht.
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14.03.2007 22:49 Uhr von reziprok
 
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@ ThomasHambrecht: Ja, vor Überbevölkerung warnte Thomas Robert Malthus vor 200 Jahren auch schon... ;-)
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15.03.2007 00:02 Uhr von ChaoticVorteX
 
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Der Mensch: kommt mit fast jedem Klima zurecht. Ob es nun in Deutschland 5 oder meinetwegen auch 10 Grad wärmer wird ist zwar für die Wirtschaft und die Menschen hier schlecht, aber die Menschheit an sich wirds wohl nicht gefährden. Aber es stimmt, sollte das Klima weiter ansteigen, wird es hier wohl sehr viele Überflutungen, Orkane und andere Naturkatastrophen geben. Aber können wir das noch verhindern? Würden alle Industriestaaten mitziehen, dann ja, aber so: Nein. Anstatt unser Geld also in fadenscheinige Umweltprojekte zu investieren sollten wir lieber schonmal mit dem Deichbau und der Befestigung von Küstenstädten beginnen.
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15.03.2007 01:00 Uhr von wavemaster666
 
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lächerlich: Danke für den Link reziprok denn dort sagt endlich mal einer die Warheit warum sich das klima ändert.Ich könnte ja am liebsten über die Politiker wieder lachen wenn es nicht wieder so traurig wäre.Aber das beste daran ist das die selber meinen sehr gebildet zu sein mir ihrem Kleinerbsen denken.
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15.03.2007 01:34 Uhr von gift.zwerg
 
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@Überbevölkerung: >Stoppt die Bevölkerungsexplosion, solange es noch geht. <

Netter Ansatz, aber die Bevölkerungsexplosion findet nicht in Deutschland statt, sondern in Afrika, Lateinamerika und Südostasien. Pro familia und Co. versuchen dort schon seit Jahrzehnten, Abhilfe zu schaffen - hilft aber nix, weil das nicht in die Köpfe der Leute dort reingeht.

Und nun? Überall dort kostenlose Konsolen mit Killerspielen aufstellen? (Achtung: themenübergreifende Ironie!)
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15.03.2007 09:01 Uhr von vst
 
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giftzwerg: deutschland 231 einwohner/km²

gesamte erde 47 einwohner/km²
hier nur die bewohnbaren flächen ohne meere und pole

Afrika, wenn ich es richtig in erinnerung habe um die 60.

natürlich wachsen die zahlen in afrika, in europa sinken sie, aber noch ist für die überbevölkerung in der hauptsache europa verantwortlich
:-(
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15.03.2007 09:43 Uhr von reziprok
 
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@ vst: Nach Deiner Logik wären dann Monaco, Singapur und der Vatikanstaat vornehmlich für eine Überbevölkerung verantwortlich... ;-)

Wenn es denn überhaupt eine Überbevökerung gibt..

Zudem reguliert sich die Natur selbst. Überbevölkerung liegt höchstens dann vor, wenn Teile der Bevölkerung aufgrund von Nahrungsknappheit verhungern. Und dies ist nirgendwo in Europa der Fall.
Außerdem ist in Europa eine höhere Bevölkerungsdichte aufgrund des gemäßigten Klimas möglich als beispielsweise in Nordafrika, da dort weite Teile Wüste sind.
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15.03.2007 10:00 Uhr von vst
 
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reziprok: >Nach Deiner Logik wären dann Monaco, Singapur und der Vatikanstaat vornehmlich für eine Überbevölkerung verantwortlich... ;-)<
scherzle gmacht :-)

>Wenn es denn überhaupt eine Überbevökerung gibt..<
7 milliarden menschen, in 50 jahren 9 milliarden sind keine überbevölkerung?

>Zudem reguliert sich die Natur selbst.<
der mensch hat sich schon lange aus der natur ausgeklinkt.
selbstregulierung gilt bei den tieren, nicht aber beim menschen.

>Überbevölkerung liegt höchstens dann vor, wenn Teile der Bevölkerung aufgrund von Nahrungsknappheit verhungern. Und dies ist nirgendwo in Europa der Fall.<
meiner meinung nach liegt überbevölkerung auch vor, wenn
1. die bevölkerung aufgrund der masse nicht mehr natürlich ernährt werden kann, wie in europa.
was wir zum fressen vorgelegt bekommen hat mit natur nichts mehr zu tun.
wir müssen rinder mit tiermehl füttern, weil wir die massen sonst nicht ernährt bekommen.
wir müssen hühner in kleine käfige sperren, weil wir in deutschland 40 millionen eier am tag fressen.
2. die anzahl der bevölkerung es notwendig macht, die umwelt nicht wieder gutzumachend zu schädigen um leben zu können.

>Außerdem ist in Europa eine höhere Bevölkerungsdichte aufgrund des gemäßigten Klimas möglich als beispielsweise in Nordafrika, da dort weite Teile Wüste sind.<
da wiederspreche ich nicht, allerdings haben wir auch mehr menschen je km² bewohnbare fläche.
außerdem haben wir diese flächen geschaffen, indem wir in den letzten 2.000 jahren mehr wald vernichtet haben als die menschen in lateinamerika und afrika vernichtet haben.

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