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Starke deutsche Wirtschaft als Wachstumsmotor für Europa

Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte, hat sich der Index für mittelfristige Konjunkturerwartungen von Analysten und institutionellen Investoren von 2,9 Punkten im Februar auf 5,8 Punkte verbessert.

"Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiterhin auf Expansionskurs, und die Nachfrage nach Arbeit steigt", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz nachfolgend zu den neuen positiven Daten aus dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

Das ZEW befragt hierfür regelmäßig 300 Analysten und institutionelle Anleger um den Stimmungsindikator der deutschen Wirtschaft zu ermitteln. Die Umfragen aus dem ZEW gelten hierbei als die wichtigsten für die deutsche Wirtschaft.


WebReporter: christophml
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Wirtschaft, Europa, Wachstum, Wachs
Quelle: www.spiegel.de

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13.03.2007 18:05 Uhr von christophml
 
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Es geht aufwärts und mit uns auch für das restliche Europa. Wer mehr erfahren möchte, bitte die Quelle lesen. Dort steht unter anderem geschrieben, dass Europa im Wachstum mittlerweile die USA überholt hat.
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13.03.2007 19:16 Uhr von Muta
 
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Titel<>News passt nicht: Was hat der Titel mit der news zu tun? Es geht dort nirgends um einen Einfluss von Deutschland auf Europa, es steht lediglich geschrieben das Deutschland evt. stärker wachsen wird als der EU-Durchschnitt.
Das Gegenteil wäre auch eher richtig, da Deutschland als große Exportnation vom Aufschwung anderer Länder profitiert (die Binnenwirtschaft liegt hingegen weiterhin brach; weswegen das erhöhte Wachstum auch ziemlich instabil ist, jeweils abhängig von ausländischen Einflüssen, und viele Probleme weiterhin bestehen). Nicht Deutschland ist daher Wachstumsmotor für andere Länder, sondern das Ausland ist Wachsstumsmotor für Deutschland momentan.
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13.03.2007 20:45 Uhr von Cpt.Proton
 
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Tja: die Reformen scheinen zu greifen, auch wenns die rote Front hier nicht wahrhaben will.
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13.03.2007 20:57 Uhr von Muta
 
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Ah diese prolltonsche Argumentationsvielfalt :): Immer wieder lustig.
Wenn es erhöhtes Wachstum gibt wird grundsätzlich gesagt "Die <Reformen> greifen, Löhne weiter senken..." Bei keinem Wachstum wird gesagt: "Die <Reformen> greifen noch nicht, Löhne weiter senken.."..
Egal was passiert in der Welt immer dieselben Phrasen, um irgendwie die neoliberale Ideologie zu propagieren. Wozu auch Analysen über Einflüsse aufs Wachstum? Selbstverständlich sind die Ursachen momentan der Export durch Aufschwung in anderen Ländern und das milde Wetter, wie ja auch ziemlich deutlich aus Statistiken z.B. zur Exportentwicklung hervorgeht

Und wieder nen ganz Harter, trotz falscher Wiedergabe nen 10er während richtige news sofort nen 1er kriegen wenns nicht dem Weltbild passt ;).
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13.03.2007 21:07 Uhr von Cpt.Proton
 
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jaja Muta: Hier hastn Fisch. Ich hab dich schon 3er Verteilen sehen für dinge, die dir inhaltlich nicht passten. Dein 6er ist da schon ein schritt in die richtige richtung. Aber man sieht mal wieder schön welche vorschläge umgesetzt wurden und welcher erfolg sich langsam einstellt. Mit den linken und ihrem 160 Millliarden Defizitlochproduzierenden vorschlägen wären die jetzige gute lage nicht erreicht worden. Muß dich ja jetzt ärgern, daß es so gut läuft. Ich warte übrigens noch auf die behauptung, daß die wirtschaftsdaten gefälscht sind, das könnt ihr chaoten auch besonders gut... :D
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13.03.2007 21:36 Uhr von Muta
 
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Soso: "Hier hastn Fisch. Ich hab dich schon 3er Verteilen sehen für dinge, die dir inhaltlich nicht passten. "
Oho^^. Na dann bin ich mal gespannt auf die ganz vielen Beispiele für diese Behauptung.
Kommen ganze 0?

Ansonsten:
Der Konsum hat weiter real abgenommen, die Binnenwirtschaft liegt weiter brach. Zugenommen hat der Export 2006 (Quelle: Statistisches Bundesamt) um 110 Mrd. Euro (Aufschwung in anderen Ländern). Wie man auch u.a. in der deutschen Maschinenbauindustrie sieht.
Das sind nunmal Fakten, da kann man noch so viel rumpöbeln und Zahlen die man nicht belegen kann (na für die 160 Mrd. kommt bestimmt ne Quelle^^), ändern tut es daran nichts.
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13.03.2007 21:44 Uhr von Muta
 
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Wachstumszahlen: 1998: +2,0%
1999: +2,0%
2000: +3,2%
Nicht wahnsinnig spektakulär also die momentane Entwicklung, und zu sagen dass die "Reformen" sie verursacht hätte wird gleich doppelt absurd wenn man sich die obigen Wachstumszahlen vor den "Reformen" anschaut. Bezeichnenderweise kommt das erhöhte Wachstum auch noch direkt nach dem die Bundesregierung in der "Reormflaute" ist (seit ihrem Antritt nicht groß was Neoliberales auf den Weg gebracht).

Wachstum durch Exportentwicklung durch Aufschwung anderer Länder, ohne die dringend benötigte Binnenwirtschaft leider nunmal keine dauerhafte Sache.
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13.03.2007 21:44 Uhr von Cpt.Proton
 
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hmm: Der Export hat zugenommen, weil durch die Reformen die wettbewerbsfähigkeit zugenommen hat und damit wird die arbeitslosigkeit sinken und so wächst wieder der binnenkonsum. Andersrum machts keinen sinn, aber mit logik hatten deine beträge noch nie was zu tun, gell? :D

Die 160 Mrd. Euro kannste dir aus alten Beiträgen vom Wahlkampf rausssuchen, wenn dus nichts glaubst. Ich hab was besseres zu tun, als jedem affen hier zahlen zu suchen...
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13.03.2007 21:48 Uhr von swald
 
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Cpt.Proton: "die Reformen scheinen zu greifen, auch wenns die rote Front hier nicht wahrhaben will."

100% zustimm.
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13.03.2007 21:58 Uhr von Muta
 
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Ahja "Logik": "Der Export hat zugenommen, weil durch die Reformen die wettbewerbsfähigkeit zugenommen"
"Logik" in prolltonschem Sinne ist also eine Behauptung für die man keine Beweise hat gepaart mit Gepöbel um davon abzulenken (wow und was für eine kreative Ausrede zum Ende dafür).
Und wie wird dann das erhöhte Wachstum vor 10 Jahren begründet, wenn angeblich die niedrigen Löhne der Grund sind? Keine Logik dahinter, sondern nur neoliberale Phrasen.

Es wurden keine neuen Märkte durch bessere "Wettbewerbsfähigkeit" erschlossen. Wäre auch nur unzureichend möglich, da Deutschland bereits Exportweltmeister ist. Es wurden mehr Autos, Maschinen und Chemieprodukte abgesetzt und zwar in Länder in die man bereits dieselben produkte hauptsächlich exportiert. Und wegen dem Aufschwung in diesen Ländern jetzt mehr.

Und die Binnenwirtschaft liegt nunmal wie u.a. das GfK erfasst weiterhin brach, hoher Gewinn bei den Unternehmen und weniger Geld bei der breiten Bevölkerungund, somit kommt auch keine dauerhafte Verbesserung zu Stande.
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13.03.2007 22:04 Uhr von Cpt.Proton
 
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1. Abschnitt: Du versuchst hier, einen singulären Grund dahingehend zu entwerten, daß du ihn versuchst, als alleinigen darzustellen und ihn somit versuchst, ausser kraft zu setzen... erbärmlich.

2. Abschnitt: Hab ich nicht bestritten, ist aber nebensächlich.

3. Abschnitt: Die Binnennachfrage liegt brach, weil die Arbeitslosigkeit hoch ist und seitens der Unternehmen zu wenig inverstiert wurde, weil die wettbewerbsfähigkeit deutschland nicht gegeben war.

Deine Logik ist voller geheule und hass... die neuen wachstums und arbeitslosenzahlen lassen dein kartenhaus zusammenbrechen... das muss echt weh tun oder? LOL
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13.03.2007 22:21 Uhr von Muta
 
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Durchaus lustiges Phrasengedresche: Ich zitiere
"Der Export hat zugenommen, weil durch die Reformen die wettbewerbsfähigkeit zugenommen"
Daraufhin auf meine Widerlegung, dass es am Aufschwung anderer Länder liegt die nun auch mehr importieren:
"Hab ich nicht bestritten, ist aber nebensächlich."

Das ist mal ne "Logik" :). Phrasengedrescherei bis zum geht nicht mehr. Dazu noch kräftig Gepöbel und, naja wie jeder prolltonsche Beitrag^^.

Und noch einmal:
http://www.tagesschau.de/...
"Deutsche Exportschlager sind laut Statistik Autos, Maschinen und Chemieprodukte. Der wichtigste Markt für deutsche Güter sind die Länder der Europäischen Union, in die mit 556 Milliarden Euro fast zwei Drittel der deutschen Exporte gingen. Wichtigster Abnehmer deutscher Waren war Frankreich. An zweiter Stelle lagen die USA. Noch stärker stiegen die Exporte in Länder außerhalb der EU mit plus 17 Prozent auf 337 Milliarden Euro. Dies ist auf die starke Nachfrage aus den Erdöl exportierenden Ländern zurückzuführen, die ihre "Petrodollar" in deutsche Maschinen und Anlagen investierten."
Also mehr Exporte in andere EU-Länder (die eine stärkere Binnenwirtschaft haben), die USA (die erst Recht) und Aufschwungländer außerhalb. U.a. die Ölstaaten die durch die hohen Ölpreise zusätzliche Einnahmen haben.
Fakten.
Also hat es herzlich wenig mit neoliberalen "Reformen" zu tun. Und sobald der Aufschwund von Importnationen nachlässt wird das hierzulande wegen der mangelnden Binnenwirtschaft auch zu spüren sein.
Deutschland ist bereits Exportweltmeister, das ständige Fordern nach weiter Lohnsenkung etc. ist angesichts obiger Fakten absurd.
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13.03.2007 22:31 Uhr von Cpt.Proton
 
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dein geschwafel sind also fakten.... *lach*

Du hast es leider immer noch nicht verstanden:

Es wird mehr Sachen exportiert, weil die dt. Wettbewerbsfähigkeit gestiegen ist. Kann sein, daß andere mehr nachfragen, weil sie mehr Devieseneinnahmen haben. Sowas nennt man anziehende Weltwirtschaft. Das alles nur darauf zurückzuführen ist ist Unsinn.

Daraus werden mehr Arbeitsplätze entstehen und durch die gestiegene Wettbewerbsfähigkeit auch mehr in D investiert => Binnenwirtschaft wird schon anziehen, mach dir darüber mal keine Sorgen, genauso wie ich gesagt habe, daß die Reformen greifen werden, wird auch das passieren.
Aber dann bitte nicht genauso sauer sein, wie du es jetzt bist, wenn wieder mal dein Kartenhaus zusammenbricht :D
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13.03.2007 22:55 Uhr von Muta
 
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Nein wie kreativ: wenn man kein Gegenargument (sämtliche obigen Aussagen beruhen nunmal auf den Statistiken vom Bundesamt) hat, einfach nochmal Alles behaupten.
Wozu auch Belege, paar simple neoliberale Phrasen reichen auch :).
Wenn es erhöhtes Wachstum gibt wird grundsätzlich gesagt "Die <Reformen> greifen, Löhne weiter senken..." Bei keinem Wachstum wird gesagt: "Die <Reformen> greifen noch nicht, Löhne weiter senken.."
Egal was passiert ein Neoliberaler hat für Alles dieselbe Schlussfolgerung :). Hauptsache man hat irgendeine Phrase für mehr Unternehmensgewinne und Kürzen bei der Bevölkerung.
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13.03.2007 22:58 Uhr von swald
 
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Muta: "Also mehr Exporte in andere EU-Länder (die eine stärkere Binnenwirtschaft haben)"

Dies liegt nicht unbedingt eine stärkeren Binnenwirtschaft, sondern an einer höheren Nachfrage nach "Wettbewerbsfähigen" deutschen Produkten.
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13.03.2007 23:01 Uhr von swald
 
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@Muta: Wer schreibt oder spricht in der Aktuellen Situation von Lohnsenkungen? War die Lohnzurückhaltung des letzten Jahrzehnts soooo dramatisch? Ist es so schlimm das die deutsche Wirtschaftskraft aufgrund dieser Entwicklung sich positiv entwickelt hat?
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13.03.2007 23:06 Uhr von kirov
 
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ZEW-KONJUNKTURERWARTUNGEN 2006/2007: ZEW-KONJUNKTURERWARTUNGEN 2006/2007

Monat

Wert

März

5,8

Februar

2,9

Januar 2007

-3,6

Dezember

-19,0

November

-28,5

Oktober

-27,4

September

-22,2

August

-5,6

Juli

15,1

Juni

37,8

Mai

50,0

April

62,7

März

63,4

Februar

69,8

Januar 2006

71,0
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13.03.2007 23:07 Uhr von Muta
 
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swald: Diese höhere Nachfrage ist aber grade das Ergebnis der Binnenwirtschaft dort. Die Franzosen kaufen z.B. allgemein mehr Autos und daher auch mehr deutsche Autos natürlich (dort denkt man auch etwas weniger nationalistisch im Einkauf, hierzulande wird ja oft mit "Kauf deutsch!" argumentiert). Die deutsche Wirtschaft war und ist dort schon seit langem wettbewerbsfähig.
Die jahrelange neoliberale Panikmache, dass Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig sei hat sich als falsch erwiesen. Grade jetzt wo es "Reformstau" gibt (und daher nicht noch mehr Schaden angerichtet wird) und dem Weltwirtschaftsaufschwung sieht man das.
Solange man sich aber nur als Exportweltmeister durchschlägt kommt keine dauerhafte Besserung der Lage. Das hat sich ja auch in den vergangenen Jahren gezeigt. Exportweltmeister (daher schon lange wettbewerbsfähig), aber trotzdem gravierende Probleme. Und der Weltwirtschaftsaufschwung wird nicht für ewig bestehen. Ohne Binnenwirtschaft durch mehr Konsum der breiten Bevölkerung geht es nunmal nicht.
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13.03.2007 23:17 Uhr von kirov
 
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Ich empfehle das Buch von Karl Marx, Das Kapital: Kritik am kapitalistischen Wirtschaftssystems

Politische Ökonomie
Band 1 - 3.


Etwa alle 8 - 12 Jahre kommt es im kapitalistischen System
durch Überproduktion/Preisverfall und durch Inflation von Preisen überlebenswichtiger Güter zu einer Krise der Wirtschaft, wobei viele Kleinunternehmer und Angehörige der Mittel und Unterschicht verarmen, weil Kapital durch Pleiten und Arbeitslosigkeit vernichtet wird.
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13.03.2007 23:28 Uhr von kirov
 
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Berichtigung:Krisen des Systems jetzt alle 7 Jahre: Preisverfall bei Immobilien/Waren/Dienstleistungen.
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13.03.2007 23:50 Uhr von Cpt.Proton
 
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Vergiß es swald: Er will es nicht kapieren und ich hab keinen Bock mehr. Ich bring meinem Hund lieber nochn Trick bei, der ist nicht lernresistent.
Er weiß gar nicht, über welche Schiene er argumentiert und das eben diese Schniene in der jetzigen Situation nicht zieht. Nein lieber Muta, es gibt empirische Belege, daß es sich nicht um keynsianische Arbeitslosigkeit handelt. Steht alles haarklein im Bericht des SVR. Aber sind bestimmt alle dümmer als du, bzw. vom Großkapital gekauft blablabla.

Ich laß es hier mal swald der Typ ist einfach Zeitverschwendung.

@kirov
Karl Marx kann dazu gar nichts sagen, Philipskurven, NAIRU etc. die hier interessant sind, gabs damals noch nicht, dieser Vulgärmarxismus ist hier echt nicht angebracht.
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14.03.2007 00:34 Uhr von Ensiferum
 
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@cpt.proton: gib dir 100%ig recht, endlich greifen in deutschland die reformen und die privaten einschnitte die dadurch entstehen, und manche narren hier drin reden nur alles kaputt...

auch wenns manche hier verteufeln und alles schlecht reden, mit deutschland gehts wieder berg auf!
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14.03.2007 00:58 Uhr von Muta
 
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Zusammenfassung: Nachdem die Neoliberalen jetzt ihre gesamte Argumentation mit der tausend Mal wiederholten "Die Reformen greifen"-Phrase (und Prolltonschem Gepöbel) durch haben, können wir ja mal einfach die Tatsachen zusammenfassen:

1. Deutschlands Wachstum geht laut Statistischem Bundesamt hauptsächlich auf den Export zurück. Womit entgegen neoliberaler jahrelanger Unkenrufe klar ist, das Deutschland wettbewerbsfähig ist.

2. Deutschland ist auch schon seit längerem Exportweltmeister und daher ohne Zweifel wettbewerbsfähig.

3. Jahrelang war Deutschland nach den neoliberalen Reformen allerdings im Tief. Wirtschaftswachstumzahlen: 2002 0%. 2003 -0,2%. 2004 1,2%. 2005 0,9%.
Ein etwas erhöhtes Wachstum gibt es nun nach einem "Reformstillstand" und einem Weltwirtschaftsaufschwung. Der angebliche Zusammenhang von neoliberalen Reformen und jetzt erhöhtem Wachstum ist also absurd. Günstige Außenbedingungen und grade der "Reformstillstand" (all die angeblich nötigen "Reformen" wie z.B. Abschaffung des Kündigungsschutzes nicht durchgeführt) hatten das erhöhte Wachstum als Folge.
Es hat schon etwas Belustigendes wenn jetzt nach der ewigen Misere und zufälligem Weltwirtschaftsaufschwung die Leute kommen und sagen "neoliberale Reformen bringens voll!". Peinliche Phrasendrescherei.

4. Diese gestiegenen Exporte kommen also durch allgemein höhere Nachfrage im Ausland zu Stande (Aufschwung dort, es werden mehr Produkte nachgefragt und damit quasi zufällig auch mehr Deutsche, die ja schon recht breit dort vertreten waren). Zusätzlich hat es wohl gut getan, dass die Regierung keine weiteren "Reformen" brachte. Deutschland ist schon seit langem Exportweltmeister, nun profitiert es davon.

5. Die Binnenwirtschaft lamht hingegen weiterhin. Das Einkommen in der breiten Bevölkerung sinkt (siehe z.B. Zahlen vom GfK). Es wird wenig nachgefragt im Inland.

6. Deutschland profitiert deswegen nur kurzfristig vom Weltwirtschaftsaufschwung. Sobald der Aufschwung im Ausland vorbei ist, kann auch der Export nicht mehr so stark steigen. Und Exportweltmeister ist man bereits, viel mehr Export geht nicht (mal ganz zu Schweigen das man anderen Ländern damit schadet).
Und viele Probleme bestehen weiterhin (Niedriglöhner etc.), nur als Exportnation kann man diese nicht lösen.
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14.03.2007 01:47 Uhr von swald
 
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muta: "Günstige Außenbedingungen und grade der "Reformstillstand" (all die angeblich nötigen "Reformen" wie z.B. Abschaffung des Kündigungsschutzes nicht durchgeführt) hatten das erhöhte Wachstum als Folge."

Auch dir sollte klar sein das ein Reformprozess im Regelfall Zeitverzögert wirkt. Wieso wohl heißt es Agenta 2010?
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14.03.2007 02:14 Uhr von Muta
 
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@swald So langfristig ist das nicht: Das kann man immer sagen. Solange die Lage schlecht ist wird dann immer behauptet "Na liegt nicht an unseren Maßnahmen, die wirken nur noch nicht" und wenn die Lage mal gut ist kommt sofort "Na klar liegt an unseren Maßnahmen!".
Dinge wie Wirtschaftswachstum durch mehr Wettbewerbsfähigkeit treten aber nicht so langfristig ein (Das zusätzliche Gewinn-Geld durch niedrigere Löhne z.B. ist ja sofort in den Unternehmenshänden). Das dauert natürlich auch seine Zeit (also sagen wir mehr als nen halbes Jahr) in den Wirkungen, aber du kannst nicht mehrere Jahre später mit der Behauptung kommen. Zum Beispiel zu sagen die große Unternehmenssteuersenkung 2000 (und weniger Geld auf der anderen Seite) hätte das jetzige Wachstum mit zur Folge, und nicht viel mehr die Binnenwirtschaft-Krise der Jahre kurz danach mitbeinflusst, ist daher schon verdreht.
Viele Jahre lang hat es nur Schaden angerichtet (und hier kann man auch direkt die Ursachen sehen, Binnenwirtschaft gingen ja massenhaft Arbeitsplätze durch mangelnden Konsum z.B. verloren).
Und nun ganz zufällig nach all den Jahren exakt zu dem Zeitpunkt nachdem mal keine "Reformen" kommen und die Wirtschaft weltweit boomt, verbessert sich die Lage ein kleines bißchen. Also so zufällig ist das dann wohl nicht :).

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