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Arnsberg: Erhöhte PFT-Werte im Blut von 700 Personen festgestellt

Die Stadt Arnsberg (Sauerland) wird mit Trinkwasser aus der Möhne versorgt. Das Wasser war jedoch mit der Industriechemikalie PFT (Perfluorierte Tenside) belastet.

Eine Untersuchung von 700 Arnsbergern ist jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass ihr Blut erhöhte PFT-Werte aufweist.

Die PFT-Werte bei den Personen waren fünf- bis achtmal höher als normal. Inwieweit die Gesundheit beeinträchtigt wird, ist derzeit noch strittig.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Person, Blut, Arnsberg
Quelle: www.wdr.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.03.2007 14:29 Uhr von TrancemasterB
 
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ganz toll: Komme aus Warstein und soweit ich weiss kommt unser Trinkwasser auch aus der Möhne bzw aus dem Möhnesee wo die Möhne bekanntermassen reinmündet...

Wenn ich Tot bin sag ich euch bescheid....
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14.03.2007 08:39 Uhr von confusing
 
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Verwendung von PFT (zitat)Die Verbindungen werden hauptsächlich in der Textilindustrie zur Herstellung atmungsaktiver Jacken und in der Papierindustrie zur Herstellung von Schmutz-, Fett- und Wasser abweisenden Papieren verwendet. Weitere Einsatzgebiete sind die Photoindustrie, die Herstellung von Feuerlöschmitteln, die Luftfahrt und die Verchromung. Sie können auch Bestandteil von Schmier- und Imprägniermitteln sein. Der Fluor-Kunststoff PTFE (Polytetrafluorethylen, "Teflon") wird mit perfluorierten Tensiden hergestellt.(/zitat)
(quelle:"http://de.wikipedia.org/...")

Jetzt fehlt nur noch eine Liste von Firmen oben genannter Industriezweige in der Nähe der Möhne und schon habt ihr eure Schuldigen.
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14.03.2007 08:57 Uhr von Skolle
 
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@confusing: ich glaube, dass die Staatsanwaltschaft genauso arbeitet.
Bei Wikipedia nachgucken und die Geschäftsführer von Textilfirmen festnehmen....

"erhöhte" Werte sind noch lange kein Grund zur Beunruhigung.
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14.03.2007 14:05 Uhr von Skolle
 
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@kranevo: "im nicht mehr zugelassenen Bereich"

Wird ein Stoff als gesundheitsschädlich eingestuft, dann muss schon alleine der Grenzwert 100fach (bei Machbarkeit 1000fach) niedriger liegen, als es wirklich nötig wäre.
Dh, wenn du zB die Nachricht liest:"Grenzwert für Blei in Babynahrung um das 50fache überschritten", dann kannst du dich eigentlich immer noch zurücklehnen und dir sagen:
Wenn er jetzt nochmal(!) um das 20fache erhöht wäre, dann kann man anfangen sich sorgen zu machen.... vorher nicht.

"man will schließlich keine panik"
Nachrichtensendungen wollen GENAU das!!
Denn sonst würde doch keiner mehr zugucken!
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14.03.2007 19:05 Uhr von borgir
 
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aber dennoch: hat nie eine direkte gefährdung der bevölkerung stattgefunden. die zahlen werden schon in diese richtung geschönt... das kommt noch.
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16.03.2007 21:12 Uhr von jsbach
 
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Da muß man eben den Verursacher: dieser Misere ausfindig machen. Dürfte doch bei den verfügbaren Laboratorien kein Problem sein.

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