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EnBW-Chef Utz Claasen plädiert für Solarenergie aus Nordafrika

Wenn es nach dem Chef des Energiekonzerns EnBW Utz Claasen ginge, käme ein Teil des Stroms zukünftig aus Nordafrika. Er spricht sich nämlich dafür aus, sauberen Ökostrom aus Nordafrika über Hochspannungsleitungen nach Europa zu liefern.

Claasen sagte, dass Strom aus den Solarkraftwerken aus den Wüsten der Sahara oder Kalahari hiesige Kohle- und Atomkraftwerke mit der Zeit verdrängen könnte. Dieser "saubere" Strom könnte schon ab 2020 zu konkurrenzfähigen Preisen geliefert werden.

Claasen wolle deswegen das von Wissenschaftlern entwickelte Projekt einer Energie-Partnerschaft mit Nordafrika unterstützen. Er setzte bereits hierzulande auf Wasserkraft und Biomasse, um höhere Ökostromanteile zu erzielen.


WebReporter: christophml
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Chef, Solar
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2007 19:18 Uhr von christophml
 
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Würde man ein Prozent der Fläche der Sahara mit Solarkraftwerken bedecken, könnte man die gesamte Menschheit mit reichlich Energie versorgen. Solch ein Vorhaben scheint zwar Utopisch, ist aber sicherlich machbar. Wüsten haben wir auf der Erde schließlich genug. Es muss ja nicht nur die Sahara sein!
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12.03.2007 20:43 Uhr von CHR.BEST
 
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Geopolitisch sehe ich da einige Probleme wenn z. B. Europa abhängig werden würde von Diktaturen wie z. B. Lybien. Ansonsten wäre das eine sehr vernünftige Lösung, vor allem weil viele arme afrikanische Nationen davon profitieren könnten (sofern sie Großkonzerne vorher rechtzeitig zum Teufel jagen und den Vertrieb der Energie selbst übernehmen ;-).

Grundsätzlich wäre ich aber dafür soviel Energie wie möglich selbst zu produzieren. Abgesehen davon, daß die Verluste geringer sind wenn die Energie dort erzeugt wird, wo sie auch verbraucht wird, besteht auch nicht die Gefahr daß jemand den Öl-, Gas- oder Solarstromhahn abdrehen kann.
Was die Sonne in unseren Breiten nicht leisten kann ließe sich durch Geothermie und in Zukunft vielleicht Kernfusion wieder wettmachen. Für die Kohle sehe ich so oder so praktisch keine Zukunft. Höchstens noch mit Hilfe der CO2-Endlagerung. Aber selbst dann wäre die deutsche Steinkohle viel zu teuer ...
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13.03.2007 00:09 Uhr von ciaoextra
 
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Und Afrika noch mehr ausbeuten? Lass den Kontinent doch in Ruhe.
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13.03.2007 21:19 Uhr von neo2002
 
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Und der Transportverlust? Supraleiter? Also das Vorhaben ist ja alles schön und gut - enthält jedoch einen kleinen aber feinen Schönheitsfehler:

Der Leitungswiderstand würde Transport auf solch riesigen Strecken kaum möglich machen. Eine einzige Alternative, bei der der Strom hier auch sauber ankäme, wären s.g. Supraleiter, die jedoch diese Leitfähigkeit bei weit unter -100°C haben - und um Leitungen derart zu kühlen, müsste auch Energie verwendet werden, mal zu schweigen von dem Aufwand, dass die Leitungen dann in so einer Art "Eisschränken" verpackt sein müssten.

Ergo: Sicher eine sinnvolle Grundidee, die aber auch finanziell sicherlich kaum realisierbar sein wird.

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