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Enel will Gesetz ändern lassen, um 30 Prozent der Endesa-Aktien kaufen zu können

Wie die Zeitung "Il Sole 24 Ore" berichtet, will der italienische Energiekonzern Enel seinen Anteil bei spanischen Versorger Endesa, den E.ON für 41 Mrd. Euro übernehmen möchte, auf 30 Prozent steigern.

Um dies zu erreichen, müssen allerdings Gesetze in Spanien geändert werden, da bislang lediglich 24,9 Prozent der Aktien gekauft werden dürfen, ohne dass ein Übernahmeangebot vorgelegt werden muss.

Zudem ist noch unklar, ob die spanische Bank Caja Madrid ihren zehnprozentigen Anteil an dem spanischen Energieversorger an das deutsche Unternehmen E.ON verkauft. Es wird spekuliert, dass die Bank ihre Aktien nicht verkaufen wird.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Aktie, Gesetz, Kauf
Quelle: onwirtschaft.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2007 16:28 Uhr von Whitechariot
 
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Titel Da porzeln die Porzente...
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12.03.2007 16:57 Uhr von eros007
 
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Enel zerschlagen: Da predigen uns die Italiener (Enel), dass staatliche Eingriffe bei der Wirtschaft vermieden werden müssen (als nämlich Enel einen französischen Versorger übernehmen wollte und man in Frankreich just in dem Moment eine Fusion einfädelte), tauchen dann aber urplötzlich im Übernahmekampf von Endesa auf. Ein paar Tage, nachdem sich Prodi und Zapatero zu vertraulichen Gesprächen getroffen hatten. Und zufällig hält der italienische Staat noch ca. 30% an Enel...

Da bleibt nur eins: E.On soll seine Übernahmepläne für Endesa mal auf Eis legen und statt dessen feindliche Anteile von Enel kaufen und das Unternehmen gewinnbringend zerlegen oder wenigstens dazu bewegen, sich wieder zurückzuziehen. Das Geld hätten die Düsseldorfer wohl.

Wehe, die Deutsche Bank hätte bei der Übernahme von der HypoVereinsbank so eine Aktion gestartet... dann hätten die Italiener uns Deutschen überhaupt nicht mehr lieb gehabt. Aber wenn man es selbst macht, ist es natürlich erlaubt. Diese Nationalismen in der EU gefährden die Gemeinschaft. Aber hinterher soll ja keiner sagen, er hätte nichts gemerkt, dass die EU kurz vor dem Zusammenbruch stand. Abhilfe? Keine Aufnahme weiterer Mitglieder, und erst mal am Gemeinschaftsgefühl in der Union arbeiten... Aber man haut ja lieber Milliarden für die französischen, spanischen, italienischen und deutschen Bauern aus dem Fenster, als die wirklichen Probleme anzugehen. Damit lebt es sich nämlich viel leichter...
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12.03.2007 17:09 Uhr von hans_peter002
 
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@eros007: Naja Geld genug hätte E.ON, aber um Acconia und Enel wirklich zu schädigen, sollte man kurzerhand sagen: Okay wir kaufen Endesa nicht, dann wird der Börsenkurs nämlich von 38 auf 20-25 euro fallen und die unternehmen haben riesen verluste gemacht.
Bei Enel ist einfach das Problem, dass dort höchstwahrscheinlich Italien und Spanien hinter stecken, so dass ein Abfall des Aktienkurses Enel gar nicht so sehr stören würde!
Enel stand zudem auch schonmal im visier von e.on, allerdings hat e.on seine Übernahmepläne auf eis gelegt, weil enel sich "anbiedern" wollte, soll heißen: die haben um eine Übernahme regelrecht gebettelt...
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12.03.2007 17:48 Uhr von opppa
 
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War doch als Serie im Fernsehen! Was nicht passt, wird passend gemacht!

Und wenn die Konzerne nun mal eine Gesetzesänderung haben wollen, Warum soll das in Spanien anders sein, als in Deutschland?
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12.03.2007 17:58 Uhr von hans_peter002
 
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opppa War das nicht ein Film?? ;-)

Aber mal ernsthaft: Wann hat die Politik mal was für die Energiekonzerne gemacht. Also ich kann mich aus der letzten zeit nur dran erinnern, dass immer mehr GEGEN die unternehmen getan wird!
Das einzige, wo z.B. e.on wirklihc profitiert hat war die ministererlaubnis für die ruhrgas übernahme.
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12.03.2007 18:00 Uhr von opppa
 
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hans_peter002: Der Staat hat die Richtlinien, nach denen sich Dein Gas- und Dein Strompreis richtet, so festgelegt (natürlich unter tätiger Beihilfe der Lobby), daß Strom und Gas in Deutschland so billig sind!

Sarkasmus aus!
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12.03.2007 18:17 Uhr von hans_peter002
 
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opppa: Ja, du sagst es: Der Staat! Was können die Unternehmen dafür?
Wenn man danach sucht, kann man in jeder Branche "Preistreiberei" und Absprachen entdecken...Ich frage mich nur, warum die Energiekonzern die gesamte Kritik einstecken müssen. Immerhin werden dort keine Massenentlassungen getätigt, wie bei den Banken (Und dort gibt es bestimmt ebenfalls Absprachen bzw. Wettbewerbsverzerrungen).
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12.03.2007 19:20 Uhr von opppa
 
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hans_peter002: Die Energiekonzerne stecken nicht nur Kritik ein, sie stecken sich auch (nach meiner Meinung unberechtigt hohe) Gewinne in die Taschen, weil es ihnen mit Hilfe der Lobby gelungen ist, sich die Preisrichtlinien nach ihrem Geschmack vorschreiben zu lassen!

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