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Vatikan: Jesuitenpater solidarisiert sich zu stark mit den Armen

Der Vatikan wirft dem Befreiungstheologen und Jesuitenpater Jon Sobrino aus San Salvador vor, sich zu stark mit den Armen zu solidarisieren und dass dadurch die Erlösung durch Jesus Christus zu kurz kommt. Dies verwirrt die Gläubigen, so Rom.

Aus diesen Gründen wird erstmals seitdem Papst Benedikt XVI. sein Amt im Jahre 2005 übernommen hat, eine Lehrverurteilung durch die Glaubenskongregation durchgeführt.

In einem entsprechenden Schreiben der Kongregation ist von einer "großen Gefährlichkeit" der Thesen des 68 Jahre alten Paters die Rede. Dem Theologen wird verboten, Unterricht abzuhalten, Vorträge zu halten und Bücher auf den Markt zu bringen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Vatikan
Quelle: www.n-tv.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2007 15:49 Uhr von Animal Farm
 
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was ist falsch daran? .
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12.03.2007 16:13 Uhr von dragon74
 
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Die katholische Kirche besteht nur noch aus geldgierigem Pack!
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12.03.2007 16:14 Uhr von Wildchild
 
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Ich hab gedacht, Nächstenliebe und als das Zeugs wären was Positives in der Bibel???
Die wiedersprechen sich selber. Wie peinlich.
Gott, bitte schmeiss Hirn herunter, wenn es dich gibt!
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12.03.2007 16:42 Uhr von ticarcillin
 
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bei Interesse: hier klicken
http://www.sueddeutsche.de/...

Ein mündiger Katholik kann selbst entscheiden, was er liest und womit er sich intellektuell auseinandersetzen möchte.
Dazu benötige ich keine Zensur der Kirche.
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12.03.2007 17:47 Uhr von kleiner erdbär
 
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tststs...also echt, kümmert sich der gute mann doch glatt mehr um arme und bedürftige, anstatt die reichtümer des vatikan zu mehren....

...da gabs doch schonmal so einen verrückten, der hat sich auch dauernd um die armen und unterdrückten gekümmert...wart mal, wie hieß der gleich noch.....ich glaub, jesus oder so......
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12.03.2007 17:52 Uhr von vst
 
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erdbär: jesus?
war das nicht der, den die katholische kirche gekreuzigt hat?

ach ne, die römer.
der vatikan hat nur angekündigt ihn zu kreuzigen, sollte er je wieder die erde betreten.

der wäre der kirche ja so im weg.
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12.03.2007 17:57 Uhr von Jorka
 
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Neoliberaler Vatikan? Man könnte fast schon den Eindruck angesichts der Reaktionen....
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13.03.2007 00:20 Uhr von Muta
 
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Das ist schon traditionell so beim Vatikan: das, falls sich ein Geistlicher in Südamerika zu sehr sozial engagiert anstatt sich aufs Vermehren des Vatikan-Vermögen zu kümmern, dieser schnell in Ungnade fällt.

Noch schlimmer war es zur Zeit der faschistischen Regime in Lateinamerika (z.B. Pinochet), die auch vom Vatikan unterstützt wurden (besonders der Orden Opus Dei war hier involviert). Die Befreiungstheologen waren dort wichtig in der Oppositionsbewegung. Die Diktatoren inszenierten sich nämlich gerne als streng gläubige Landesväter (irgendeine pseudomoralische Inszenierung braucht es ja), weswegen die Kritik der Geistlichen sie traf und sie sich nicht trauten etwas gegen diese zu unternehmen.
Das Ganze allerdings nur so lange bis sich der Vatikan von den Befreiungstheologen distanzierte. Das war quasi (ob beabsichtigt oder nicht) die Erlaubnis für die Paramilitärs zuzuschlagen.
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13.03.2007 00:24 Uhr von Muta
 
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Abschlussatz ganz vergessen^^: Damals entschied also die Position der Geistlichen nicht nur über die Karriere, sondern gleich auch noch über Leben und Tod. Das wendete der Vatikan gerne als "Überzeugungsmittel" in Lateinamerika gegen die nicht auf Vermögensvermehrung spezialisierte Bewegung der Befreiungstheologen ( http://de.wikipedia.org/... ) an.
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13.03.2007 00:44 Uhr von Muta
 
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Bekanntes Beispiel hierzu: Der 1980 in El Salvador ermordete Erzbischof Oscar Romero http://de.wikipedia.org/... . Gibt noch ne Menge weitere Infos dazu im Netz.
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13.03.2007 02:03 Uhr von horror2
 
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lustig: das einige leute denken, die kirche ist für die menschen da , echt lustig.
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13.03.2007 10:23 Uhr von CarbonBird
 
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@horror: Ja, ist schon schlimm.

Dennoch, es gibt Christen, die sich den A*** aufreißen für Andere. Das sind für mich die einzig akzeptablen. Und ulkigerweise, wenn man es recht überlegt, brauchten die gar keine Institution "Kirche".
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14.03.2007 15:38 Uhr von ElaineM
 
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Naja die Kirche war noch nie das was sie vorzugeben scheint!
Heilige Kriege... Mord der durch den Glauben gerechtfertig wurde und wird... und weiß der Geier was es da noch alles gibt!

Reichtum und Macht... leider lassen sich davon noch so einige steuern!

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17.03.2007 19:01 Uhr von Nessy
 
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Anstatt: den Mann zu unterstützen, soll er abrasiert werden...
Traurig was sich Rom das leistet...
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28.03.2007 19:11 Uhr von jsbach
 
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Naja Küng ist ja: (fast?) allen ein Begriff. Auch als Christ, find ich manche Maßnahmen vom Chef in Rom überzogen. Aber das kennt man spez. in der Befr-Theol. ja schon länger. Schade!!

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