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Vier Medikamententester wollen Pharmahersteller verklagen

Nach dem Test am 13.03.2006 des Medikamentes TGN1412 (sn berichtete), bei dem einem Tester u.a. Zehen und Finger amputiert werden mussten, warten die betroffenen Tester auch 12 Monate nach dem Unglück auf eine Entschädigung seitens TeGenero und des US-Konzerns Parexel.

Jetzt möchten vier Tester sowohl das deutsche Unternehmen als auch den amerikanischen Konzern verklagen. Die betroffenen sechs Tester leiden noch heute unter den Nebenwirkungen des Produktes, welches das Immunsystem angriff.

Auch wenn die Aufwandsentschädigung von 3.000 Euro auf 10.000 Pfund erhöht wurde, ist dies noch keine angemessene Entschädigung für den misslungenden Produktest. Das Arzneimittel sollte eigentlich gegen Multiple Sklerose, Arthritis und Blutkrebs helfen.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Medikament, Pharma
Quelle: www.20min.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2007 14:14 Uhr von Magier47058
 
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Naja im Prinzip denke ich mir, dass solche Tester wissen worauf sie sich einlassen und eigentlich solche Test nur aufgrund finanzieller Schwierigkeiten machen. Ausserdem denke ich dass es im Testvertrag sicherlich klauseln gibt, die eine Klage nicht ermöglichen werden. Ansonsten werden die Pharmakonzerne ja dumm.
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12.03.2007 14:43 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor: Die Testkonzerne müssen für jeden Probanden einzeln eine Versicherung abschließen, für den Fall, dass eben so ein Murks passiert. Die Versicherung hätte schon längst zahlen sollen.

Und nein, aus Geldmangel macht das nicht jeder. Ich habe Magenmedikamente getestet, weil ich selbst schwer magenkrank bin und in dem Mittel eine Hoffnung für mich und meine Leidensgenossen sah. Die Tests wurden nach 6 Wochen akut abgebrochen, weil man in einer Testreihe mit Tieren - die noch zusätzlich lief - feststellte, dass man von dem Medikament erblinden könnte.
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12.03.2007 14:44 Uhr von JP_Walker
 
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@autor: ja soetwas gibt es nur werden meist erst nach tierversuchen und weiteren anderen test die medikamente an menschen getestet.

Ich habe mal einen solchen vertrag gesehen und man ist gegen großartige nebenwirkungen "versichert" und es steht drin, das nebenwirkungen bis zu einem bestimmten grad akzeptiert werden müsse.
amputation fällt da glaube nicht mehr drunter.

ganz klar gibt es solche und solche verträge, wer weiß was die da unterschrieben und genommen haben

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