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Zukunftsforscher John Naisbitt glaubt, dass die Währungen privatisiert werden

Der Zukunftsforscher John Naisbitt ist sich sicher, dass früher oder später die Währungen privatisiert werden. Naisbitt sieht diesen Vorgang als nächsten Schritt an, nachdem Post, Telekom und Bahn diese Umwandlung schon vollzogen haben.

"Der Durchbruch wird erfolgen, sobald wir verstehen, dass Geld - ebenso wie Autos, Kühlschränke oder Gold - eine Ware ist", so der Trendforscher. Zentralbanken werden in Zukunft nicht mehr gebraucht, meint er weiter.

Naisbitt vertritt außerdem die Meinung, dass wirtschaftlich gesehen die Länder der Erde nicht mehr zählen werden, sondern nur noch "Wirtschaftdomains". Wie sich ein Land wirtschaftlich entwickelt, wäre dann uninteressant, nur die Wirtschaftsbereiche zählen noch.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zukunft, Währung, privat
Quelle: www.ftd.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2007 11:45 Uhr von pippin
 
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Womit soll man denn dann die "Ware" Geld bezahlen?

Die Privatisierung ehemals staatlicher Unternehmen (Bahn, Post, Telekom) kann ich ja nachvollziehen. Aber beim Geld hört mein Verständnis dann doch auf.
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12.03.2007 11:48 Uhr von torix
 
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kann man Geld kaufen? Und wenn ja womit?
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12.03.2007 12:02 Uhr von King_Uli
 
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Schon wieder der Naisbitt ! Alleine die Bezeichnung Zukunftsforscher kommt ja schon an Kaffeesudleserei oder Hellseherei nahe.

Wenn man verfolgt was dieser Mann so in seinen Jahren schon an vollkommenem Blödsinn verzapft hat dann kann man diese Meldung auch getrost darunter einreihen.

Warum ?
Alle Währungen an sich sind Papier, sonst nichts, aber die ausgebenben Nationen die dahinter stehen garantieren dass man dafür einen Gegenwert erhält.

Es steht ja jedem frei seine eigene Währung zu machen - die Frage ist nur ob jemand sie akzeptiert. Eine private Währung- was auch immer das sein soll - ist also nur so stark wie derjenige der dahiner steht. Und eines hat die vergangene Zeit, auch uns allen, gezeigt : Mit Währungen spielt man nicht _> Stichwort Euro Umstellung / Teuro etc.

Allein die Überlegung den EURO zu privatisieren ist ja lustig. Wer kauft denn den "EURO" ? ( ja eigentlich nur die Willensbekundung von versch. Staaten besteimmte Kriterien einzuhalten)

Also wieder einmal eine Meldung die im Prinzip ja meine Wort nicht Wert sind - aber was solls - kostet ja nix.
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12.03.2007 12:21 Uhr von opppa
 
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Brauchen wir in Deutschland nicht, hier haben Energiewirtschaft und Pharmaindustrie schon Wege zum Gelddrucken gefunden!
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12.03.2007 12:53 Uhr von HolyLord99
 
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Zukunft? Es gibt Leute, die behaupten, der US-Dollar ist längst in privater Hand ;)
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12.03.2007 13:00 Uhr von SelltAnasazi
 
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@King_Uli: Nun das die zukunft eher von riesigen Mega Konzernen regiert wird als von Nationen sieht man ja jetzt schon wenn man nicht ganz blind ist. Das mit der Währung kann auch möglich sein... aber das sehen wir ja noch :)
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12.03.2007 13:22 Uhr von rheih
 
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@King_Uli: Der Mann macht keine Kaffeesatzleserei, siehe Quelle:

"Zum Selbstzweck wird sie allerdings nie. Dafür steht schon sein Bestseller "Megatrends" ein. Bei keinem einzigen der vor 25 Jahren ausgerufenen Megatrends lag er falsch (einer dieser Trends hieß übrigens "Globalisierung")."
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12.03.2007 13:39 Uhr von kirsten_sux
 
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toll. ist doch jetzt schon so.
in amerika wurden die rechte zum drucken des dollars von privatbanken aufgekauft.
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12.03.2007 13:45 Uhr von King_Uli
 
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@rheih: Es ist schon so wie ich gesagt habe !

siehe dazu

http://www.ish.uni-hannover.de/...

Auszug daraus :"Nicht erst heute, also aus der Distanz von zweieinhalb Jahrzehnten, mutet dieses Buch dennoch trivial und vordergründig an. Die Megatrends, die Naisbitt ortete, waren nichts anderes als Verdichtungen des Selbstverständlichen, des Offensichtlichen oder einer Reihe wissenschaftlich längst identifizierter Entwicklungen: übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft, die Doppelfunktion von High Tech und High Touch in der Technologie, fortschreitende Globalisierung, die Abnahme kurzfristiger Entscheidungen in der Wirtschaft, wachsende Bedeutung der Frauen und ("Global Paradox") die Stärkung dezentraler Einheiten."

Alles laute Sachen die KLAR waren - das 1 und 1 2 ist darüer sind wir uns ja auch klar. da braucht es weder einen Trend noch einen Forscher wie den Naisbitt.
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12.03.2007 14:08 Uhr von begur
 
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Zukunft? Der Euro auch den die EZB (Europäische Zentral Bank) ist keine Staatlich gefürte Bank
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12.03.2007 14:18 Uhr von untertage
 
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gibt doch schon eine ganze Weile ich denke mal es geht hierbei z.B um Linden Dollars oder WOW Gold, Payback Punkten usw, eben virtuellen Währungen für die man reale Ware bekommt.
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12.03.2007 16:16 Uhr von florian.turm
 
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die druckerei ist in d-land schon in privater hand: derzeitige eigentümer der bundesdruckerei:
- jvvg neununddreißigste vermögensverwaltungsgesellschaft (94 %), berlin und die
- dinos vermögensverwaltung (6 %), Heidelberg

und was drucken die so?
- reisepässe (mit rfid-chip inkl. fingerabdruck und (demnächst) auch noch passbild
- personalausweise
- führerscheine
- tabaksteuerzeichen
- e u r o - b a n k n o t e n
- visa
- fahrzeugpapiere
- postwertzeichen

mummi, wake me up, i´m frightened!
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12.03.2007 16:55 Uhr von Kingkollo
 
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immer wieder lustig wie manche sich aufblähen ohne Ahnung zu haben und auch ohne den Versuch zu machen das mal nachzuvollziehen.

Staatlcihe Verschuldung habt ihr alle schonmal gehört, oder?
Das vorhandene Geld sollte im Idealfal (Also "Schulkapitalismus") durch reale Werte gedeckt sein.
Das ist leider aber schon seid längerem nicht mehr der Fall. Goldvoräte und sonstiges wurden und werden Stück für Stück verkauft oder beliehen.
Sollte nunmal eines guten Tages die Währung nicht mehr durch reale Werte gedekt sein und es droht eine Inflation, wäre das der Totalbankrott der Bank bzw. des Staates.
Das Land wäre handlungsunfähig weil es plötzlich auch nur die "wertlosen" Papierscheine hat. Wenn jetzt der, z.B. "freundliche" Amerikaner kommt und dem Staat anbietet Gold zur Verfügung zu stellen um alles am dampfen zu halten und sich nach Jahren raustellt das der Staat aus dieser Schuld nie mehr rauskommt, wäre der nächste Schritt zu sagen das das Währungssystem komplett durch die Amerikaner gedeckt ist und der Staat wieder "schuldenfrei" ist. Tjoa und um das abzukürzen: Jetzt stellt euch vor es ist ein einzelner Amerikaner der das ganze mit seinem "Privatvermögen" deckt. Und schon hätten wir eine privatisierte Währung. Natürlich könnte es auch ein reicher deutscher sein.
Heutzutage ist das "noch" relativ unwahrscheinlich. Aber wenn Bill Gates wollen würde, könnte er die Banken ein paar Länder kaufen. Und schon hätten wir ein private Währung.
Alle mitgekommen? Immernoch "utopisch"?

Also, wenn man jemanden nicht versteht, sollte man sich nicht über ihn lustig machen, sondern prüfen oder widerlegen was gesagt wurde. Kann man das nicht: Einfach mal den Schnabel halten!

Ich weiß, ich weiß, das ist schwer und ich kanns auch nicht immer. Aber man soltle es zumindest versuchen.^^
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12.03.2007 17:19 Uhr von King_Uli
 
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@Kingkollo: Ws du da verzapfts ist eine Verknüpfung von Dingen die die Realwirtschaft nicht tangieren.

Dem Naisbitt gehts immer um große Dinge.

Wenn die Inflation überhand nimmt dann wird die Währung weniger Wert bis der Wert wieder stimmt. (sogar die Amis halten den Dollar unten damit deren Exporte billig bleiben; die Chinese wehren sich aufzuwerten damit sie billig bleiben)

Das hat rein gar nix mit dem Theorie vom "privaten Geld" zu tun - das ist schlichtweg Schwachsinn; es sei denn der Bill Gates macht sein eigenes Cash ( das der Geld hat ist ja bekannt). Dann bleibt noch immer die Tatsache ob jemand es nimmt, wie sicher ist es etc..

Selbst wenn B. Gates Banken aufkauft so sind das keine Nationalbanken folglich haben die auch keine "eigenes Geld".

Da gibts nix zu verstehen - die Logik widerspricht dem ganz einfach. Nicht umsonst gibts den Spruch : schlechtem Geld kein gutes hinterher werfen.
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12.03.2007 21:24 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ich glaube das nicht. eher daran, dass Naisbitt davon lebt, in die Medien zu kommen, was auch immer er da für einen Unsinn verzapft.

Aus mehreren Gründen halte ich dieses Szenario für absolut daneben.

Zum einen muss es eine Instanz geben, die den Wert einer Währung bestimmt, z.B. dadurch, dass sie darüber entscheidet, wieviel Geld in Umlauf kommt. So etwas aus der Hand von Bundesbanken in die Hand des Marktes zu legen, bedeutet m.E. Inflation, Chaos und anschließend den sicheren Krieg Aller gegen Aller (mit freundlicher Unterstützung von Thomas Hobbes).

Ein weiterer Grund für das Monopol staatlicher Instanzen im Bereich Finanzen ist die Kooperation der verschiedenen Zentralbanken, z.B. durch den Interbankenverkehr, aber auch Aufbaubanken wie Welt oder Osteuropabank. Hier werden wichtige Hilfsprojekte koordiniert und finanziert. Würde das alles privatisiert, gäbe es keine Entwicklungshilfekredite mehr.

So kreativ Zukunftsforscher auch sein mögen, Herr Naisbitt unterschreibt das Todesurteil der Menschheit, wenn er den Geldverkehr in private Hände abgibt.
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12.03.2007 21:44 Uhr von Bundespropagandamin.
 
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abwegig ist diese Theorie: nicht, denn wenn die Inflation einer Währung nicht mehr aufhaltbar ist, kann nur jemand normalerweise von außen kommen um den Staat wieder auf die Beine zu helfen. Die Chinesen und Amerikaner halten ihre Währungen auf einem niedrigen Wertniveau um ihre Exporte billig anbieten zu können. Stelle dir jedoch vor, die Währung verliert so viel an Wert wie das Geld in Deutschland zur Zeit der Weltwirtschaftskrise. Der Wert des Geldes ist irgendwann in keinster Weise mehr gedeckt, das Geld ist weniger Wert als das Papier auf das es gedruckt wurde. In diesem Moment kann der Staat nichts mehr machen um seine Währung wieder aufzuwerten, wozu er gezwungen ist, denn auf den Märkten wird mittlerweile kein Geld mehr zum Handeln benutzt, sondern es gibt wieder Tauschhandel. Um die staatliche Währung wieder zu Wert zu verhelfen, muss der Staat an Gold etc. kommen, irgendwas von Wert. Da dem Staat aber keiner mehr etwas geben kann, außer irgendwelche Güter, muss der Staat sich etwas anderes überlegen. Ein ausländischer Investor, kann auch einer aus dem eigenen Land sein, bietet an, die Schulden des Landes zu übernehmen und dem Geld wieder einen Wert zu geben, dafür möchte er aber selbst regulierend auf den Geldfluss einfluss nehmen dürfen, also das drucken des Geldes übernehmen. Der Staat hat keine Wahl, er steht vor dem Kollaps und akzeptiert die Bedingungen. Schon hat der Staat eine privatisierte Währung.

In der Eurozone wird Geld von privaten Firmen gedruckt, jedoch unter Aufsicht des Staates. Die USA dagegen können kein Auge auf die Produktion des Geldes in ihrem Land werfen, denn dort hat sich eine Firma die Rechte voll und ganz gesichert.

Bis dann
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13.03.2007 00:58 Uhr von John_Lenor
 
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nette theorie: also ich bin ebenfalls der meinung, dass dieser gedanke garnichmal so falsch ist. und geld als ware anzusehen, das war doch schon immer so^^
geld wurde erfunden um ein einheitliches tauschmittel zu haben, gegen das man waren tauschen kann und das überall gleich viel wert ist. als in sofern ne ware mit konstanten wert. und geld tauscht man in sofern ja durch arbeit ein bzw bekommt es für arbeit oder ebenfalls waren.
naja die zukunft wirds zeigen...
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15.03.2007 18:14 Uhr von jsbach
 
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Die Meldung sehe ich jetzt erst. Die Idee einer Privatisierung des Geldmarktes ist für mich ab absurd.
Da können wir ja gleich wieder mit den Tauschgeschäften anfangen. Oder die EZB bezahlt
mir einen Flug auf eine schöne Insel in der Südsee -in Geld- und wir führen dann das Muschelgeld wieder ein.. :-)
Hat dieser Zukunftsforscher noch ein Buch geschrieben und braucht Anschubhilfe für die Auflage??
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19.03.2007 17:23 Uhr von Slippy01
 
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Bezweifel ich. Zentralbanken regulieren die Währung durch Zinssätze und das wird wohl so bleiben.
Wenn er meint Geld wäre eine Ware, dann irrt er sich. Und hat den Sinn dahinter nicht verstanden. Durch Geld alleine hat man nämlich keinen Vorteil.

Der Rest seiner "Visionen" sind auch nicht so pralle.
Entweder sie sind klar oder zu abwegig. Allein das er Airbus als Beispiel nimmt...

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