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Washington: Morde von Teenagern werden zur Alltagsroutine

Die schwarzen Viertel von Washington werden dominiert von Jugendgangs. Ohne Anlass werden dort beinahe täglich junge Menschen ermordet. Um diesen Morden zuvorzukommen, versuchen Sozialarbeiter zwischen den Gangs zu schlichten.

Diese sog. "Roving Leaders" üben einen Job aus, der viel Härte erfordert: Einer berichtet davon, dass er von 500 seiner Kids, die er innerhalb von elf Jahren betreut hat, auf dem Friedhof Abschied nehmen musste.

"Die Kids erschießen sich für gar nichts. Der Gruppendruck ist einfach so stark, dass sie damit ihren Freunden imponieren wollen", ringt ein anderer Sozialarbeiter nach Erklärungen für die Selbstverständlichkeit des Mordens.


WebReporter: Pferdefluesterer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Teenager, Washington, Alltag
Quelle: www.tagesschau.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2007 22:18 Uhr von kleiner erdbär
 
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krass!! 500 kids in 11 jahren...das is ja fast jede woche eine/r...das find ich schon verdammt heftig...

...naja, das kommt davon, wenn man unbedingt so liberale waffengesetzt haben will - da braucht man sich dann nich wundern... :o(
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11.03.2007 22:24 Uhr von Yuno
 
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Und das in Amerika: die demokratisch/friedliche Ziele ins Ausland katapultieren. Sollten erstmal die internen Probleme lösen
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11.03.2007 22:25 Uhr von Jorka
 
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Nicht nur das, es ist auch die Armut die unglaubliche Armut die in den Ghettos vorherrscht, das kann man schon lcoker mit der dritten Welt vergleichen
ich habe mal irgendwo gelesen das über 40 Millionen Amerikaner unter der Armutsgrenze leben sollen
40 Millionen, das ist immerhin ein Siebtel der Bevölkerung
und die meisten Armen werden wohl kaum Weiße sein....

Aber der Herr Bush kümmert sich um die wirklichen Probleme des Landes ja leider einen feuchten Kehricht....
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11.03.2007 22:47 Uhr von JCR
 
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Ist doch super. [ironie]Wenn alle Kids eine Waffe tragen, hat man eine ganze Generation kampferprobter Soldaten für kommende Kriege, und man muss nichtmal Geld für Organisation wie die HJ ausgeben [ironie]
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11.03.2007 23:02 Uhr von TheRoadrunner
 
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alles klar Jedes Land duerfte innenpolitische Probleme haben.
Waere es denn besser, wenn sich jedes Land zunaechst seiner eigenen Probleme annimmt, bevor es sich um die Probleme anderer Regionen kuemmert? Dann gaebe es halt auch keine UNO mehr, keine THW oder Bundeswehr-Einsaetze im Ausland etc.

Die Kritik an der Aussenpolitik der USA unterstuetze ich durchaus, aber die Forderungen hier laufen im Grunde darauf hinaus, ueberhaupt keine Aussenpolitik mehr zu betreiben. Und das kann nicht der Sinn der Sache sein.

Oder denkt ernsthaft jemand, dass sich Jugendliche in Washington nicht mehr die Koepfe einschlagen und einschiessen wuerden, wenn sich die USA aus Afghanistan und Irak zurueckziehen? Sollen die Soldaten dann in die Ghettos geschickt werden und dort fuer Ordnung sorgen, oder wie stellt ihr euch das vor?
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11.03.2007 23:08 Uhr von Bill Morisson
 
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Die gleiche News liest man in 5-10 Jahren über Viertel wie Berlin Neuköln.
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11.03.2007 23:25 Uhr von der_pit
 
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alles klar also bill, ich komm aus neukölln und ich glaube kaum das du schonma hier warst, hier hat nicht jeder ne waffe und das wird auch nicht so kommen, ausser wenn die politiker jedem ne waffe erlauben würden.

kotz mich extrem an das ihr alle denkt hier wohn nur leute wie "die von der rütli", die sind auch nicht normal so, aber wenn kameras da sind is kalr das die auf dicke eier machen.

also mit sonen komments ma lieber zurück halten ;)
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11.03.2007 23:45 Uhr von Schwertträger
 
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@Jorka und kobra: Schon auf die Idee gekommen, dass die US-Kriege auf eine Weise auch die Wirtschaft im eigenen Land ankurbeln? Noch dazu lenkt so ein Krieg gut von den Problemen im eigenen Land ab, die man noch viel schlechter lösen kann, als die aussenpolitischen.
Erst wenn der Murks aussenpolitisch zu gross wird, funktioniert das Prinzip nicht mehr. Aber bis dahin kann man ja zwei Amtszeiten gut hinter sich bringen, vor allem, wenn man zwischendurch siegen sollte.


Wenn nicht genug Geld da ist, um das Problem zu lösen, muss man es eben begrenzen und hoffen, dass es sich von selber erledigt. Genau das macht man z.Zt.. Man riegelt die betroffenen Gebiete ab und lässt die Bewohner das Ganze unter sich ausmachen. Die paar Sozialarbeiter sind auch nur eine Art Opfer und nichts als Augenwischerei.
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11.03.2007 23:47 Uhr von Enryu
 
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@der_pit: sorry aber es ist nunmal so...
ich lebe zwar nicht gerade in neu-kölln allerdings weiß ich,wie leicht es ist im direkten umfeld sich waffen zu besorgen
und das in nem vorortskuhkaff

und mein besuch in berlin war auch nicht gerade die beste zeit meines lebens
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11.03.2007 23:58 Uhr von Gunny007
 
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@TheRoadrunner: wenn man so eine bekloppte regierung hat, ist es nicht verwunderlich wenn man selber bekloppt wird.
aber solange sich diese typen nur selber umlegen ist das ja gar kein fehler.
ach ja, wenn man die zig milliarden in die bildung stecken würde, könnte sich vielleicht schon einiges ändern. und den waffenbesitz müßte man halt kriminalisieren. daß man damit in amidumbatzland keine wahl gewinnt ist halt auch klar, peng.
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12.03.2007 00:25 Uhr von horror2
 
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die: usa in der aussenpolitik ist ein glatter hohn.
es ist vergleichbar mit einem serienvergewaltiger der die vergewaltigten therapieren will.

deshalb trifft ein chinesisches sprichwort genau den punkt : wenn du deinen staat ordnen möchtest, musst du zuerst die regionen ordnen.
wenn du die regionen ordnen möchtest, musst du erst die städte ordnen.
wenn du die städte ordnen möchtest, musst du erst die familien ordnen.
wenn du die familien ordnen möchtest, musst du erst dich selbst ordnen.

also denkt alle mal drüber nach wie sauber es ist wenn alle erst mal ihre eigene haustür kehren,das gilt für unseren staat aber ganz erheblich für die usa
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12.03.2007 00:52 Uhr von Seranity_
 
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Ich weiß eine Lösung für dieses Problem wir schicken unseren Herrn Beckstein hin, der läßt dann alle bösen Killerspiele verbieten und dann haben sich dort alle wieder lieb!



Da sieht man aber mal das diese Sinnlose Gewalt zum Großteil mit der Erziehung und den Lebensumständen zusammenhängt.
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12.03.2007 08:33 Uhr von Nasa01
 
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@ Seranity_: Natürlich hängt das größtenteils von der Erziehung und dem sozialen Umfeld ab.
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12.03.2007 08:52 Uhr von Seranity_
 
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Hab ich doch gesagt oder nicht?
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12.03.2007 10:19 Uhr von Nasa01
 
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@ Seranity_: Türlich.
Wollte deine Meinung nur nochmal bestätigen.
:-)
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12.03.2007 13:41 Uhr von Schwertträger
 
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@Seranity, Nasa01: Nur, dass die Ghetto-Eltern schon längst nicht mehr als vier bis fünf Jahre Zeit haben, ihre Kinder anders zu erziehen, denn ab da übernimmt die Gang die Erziehung, und mit 13 oder 14 sind sie meist schon tot.
Dazu kommt, dass die Kinder ja auch in die Schule müssen. Dort lernen sie neben vielleicht 10% Rechnen und 20% schreiben volle 100% Gangverhalten.
Mit häuslicher Erziehung kann man da nicht mehr viel machen. Höchstens einen Aussenseiter züchten, der dann vielleicht nicht sleber tötet, aber um so eher getötet (oder gemobbt wird und dann seelisch vor die Hunde geht).

Und die gesellschaftlichen Umstände sind so, dass nicht genug Geld da ist, um all diese Leute zu bilden und auf einen vernünftigen Lebensstandard zu hieven, nicht genügend Jobs und keinerlei Absicht, um der Chance auf ein paar wirklich brauchbare Leute Willen auch das unbrauchbare Mittelmass mit auszubilden.

Es ist wie beim Öl in manchen Lagerstädten: der Aufwand ist derzeit zu gross.

Ausserdem lassen sich, wie gesagt, mit Krieg wenigstens ein paar Wirtschaftszweige gut füttern, .... wenn man Glück hat, springt auch noch Öl dabei heraus und das Volk lässt sich hervorragend damit ablenken.


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