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Rente mit 67: DGB erwägt Verfassungsklage

"Wir teilen die Sorge, dass die neue Regelung nicht verfassungsgemäß ist und behalten uns vor, dies durch eine Klage feststellen zu lassen", so Ingrid Sehrbrock vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in einer Zeitung.

Dabei steht vor allem die 45-Jahre-Regelung in der Kritik. Laut dem am Freitag beschlossenen Gesetz dürfen ohne Abschläge nur Versicherte mit 65 Jahren in Rente gehen, die über 45 Jahre Beiträge in die Rentenkassen bezahlt haben.

Dies ist, laut Ingrid Sehrbrock, aber nur bei etwa elf Prozent der Frauen und circa 33 Prozent der Männer der Fall. Lange Ausbildungszeiten und Arbeitslosigkeit würden einige benachteiligen, da diese Zeiten zu Lücken im Versicherungsverlauf führen.


WebReporter: Nessy
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Rente, Verfassung, DGB, Verfassungsklage
Quelle: www.netzeitung.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2007 20:12 Uhr von Nessy
 
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Das ist eh ne Frechheit was die sich erlauben in Berlin. Hoffe der DGB kommt mit der Klage durch !!!
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11.03.2007 22:34 Uhr von Briefbote
 
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ja und? Eine Regelung mit 45 Beitragsjahren ist doch nicht neu, sondern gibt für bestimmte Altersrenten schon länger (Vertrauensschutzregelungen § 236 Abs 2 SGB VI, § 236a Satz 5 Nr.2 SGB VI, § 237 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 SGB VI)
Nichts anderes ist die neue Regelung auch - eine Vertrauensschutzregelung. Dies soll aber plötzlich verfassungswidrig sein? Diese Hobbyverfassungsrechtler bei den Gewerkschaften ...
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11.03.2007 23:02 Uhr von Cenor_de
 
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Die besten Jahre: den Mehrwert steigern und dann schnell ins Heim.
Soylent Green.

Vor zwei Wochen ist mein Stiefvater gestorben. Mit 65.
Mit 16 hat er angefangen zu arbeiten (aber nicht in Deutschland) Dann hat er 40 Jahre bei Mannesmann geschuftet und war zwischendurch zwei Jahre beim Militär.

Noch zwei Jahre bis zur Rente hätte er nach plan der Regierung noch gehabt. Wie schön daß meine Mutter ihn noch 3 Jahre für sich hatte - ohne Wechselschicht.

Wenn Männer in Stiefeln sterben, haben sie ja in vielen Firmen die Bleigewichte schon am Fuß.
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12.03.2007 02:57 Uhr von Kaleun Gelhausen
 
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Rente mit 67, gehts eigentlich noch? Was denken sich unsere Politiker da in Berlin eigentlich, für jemanden der täglich körperlich schwere arbeiten ausführen muss ist das doch ein schlag ins gesicht sein.Warum beschließen unsere Politikpfeiffen nicht gleich ein gesetz, in dem festgelegt wird das man bis zum Tod malocht, um die Rente zu sparen.
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12.03.2007 04:03 Uhr von Deniz1008
 
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Klage schon Verloren = die DGB ! die verfassungsrichter werden letzendlich die pläne der regierung für rechtmäßig erklären. danach ist rente mit 67 realität!

die gewerkschaften sollten vmehr politischen druck ausüben anstatt zu klagen.

mfg

Deniz1008

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12.03.2007 09:21 Uhr von travel2earth
 
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Rechnen kann auch nicht jeder Da die meisten der 60er Jahrgänge bereits im Alter von 16 Jahren begonnen eine Ausbildung begonnen haben, müsste man laut der 45-Jahre-Regelung jedoch bereits mit 61 Jahren in den Ruhestand gehen dürfen. Nee, wir müssen dann brav 51 Jahre arbeiten, ehe wir die wahrscheinliche "Einheitsrente" kassieren dürfen. Das ist in meinen Augen Betrug an einer ganzen Generation. Außerdem möchte ich mal sehen, wie so ein Möbelpacker oder Maurer mit 66,5 Jahren Dinge durch die Gegend schleppt oder ein Büroangestellter sich dann mit Hologrammen auseinandersetzten will. Da kann ich nur lachen.

Kein Wunder, dass immer mehr Deutsche das Land verlassen ...
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12.03.2007 10:10 Uhr von Nessy
 
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tja: die Damen und Herren Politiker können ja nicht vernünftig mit dem Geld umgehen. Und wir müssen es (wie immer) ausbaden !!!
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12.03.2007 11:30 Uhr von dragon74
 
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Wenn unsere Kalkeimer von Politikern so weitermachen mit der Geldverschwendung, brauchen wir uns eh keine Hoffnungen zu machen, irgendwann einmal Rente zu bekommen.

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