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Krebsbekämpfungsgen p53 aktiviert Mechanismus zur Melaninherstellung

Die beiden US-Forscher Rutao Cui und David Fisher vom Dana Farber Krebsinstitut in Boston veröffentlichten nun in der US-Fachzeitschrift "Cell" ihre jüngsten Erkenntnisse. Demnach reguliert das Antikrebsgen p53 auch die Bildung von Melanin.

Das Gen p53 unterbindet normalerweise unkontrollierte Zellteilungen, indem es die defekten Zellen kontrolliert sich selbst zerstören lässt. Das Gen aktiviert die Bildung des Hormons MSH, das wiederum die Melaninbildung auslöst.

Wie die Forscher bei Experimenten mit Mäusen nun herausfanden, reguliert das Gen damit auch die Bildung des Pigmentstoffes Melanin. Zudem bestehe ein Zusammenhang zwischen Melaninbildung und dem menschlichen Endorphin-Haushalt.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs, aktiv
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2007 15:48 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Menschen, die auf die Sonnenbank gehen, sind glücklicher. Naja, ich wage das mal so pauschal zu bezweifeln. Aber schon interessant, was so ein kleiner Baustein unter den vielen Bausteinen auf unserer DNS so alles regelt.
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11.03.2007 18:53 Uhr von jsbach
 
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Nach meinem malignen Melanom: Anfang der 90er Jahre - nicht mal Reißzweckgröße)
wurde dies operativ entfernt und ich leben G.s.Dank
immer noch!
Ob das nun ein Sonnenbrand in der frühesten Jugend war oder die damals schon gängigen Turbo-
Solarien, keiner kann dies mit Sicherheit sagen.
Einen gewissen Teil mag schon das Letztere - meine Meinung etvtl. das I-Tüpfelchen - dazu beige-
tragen haben.
Eines wurde mir von verschiedenen Kapazitäten
immer wieder gesagt: "Die Haut als größtes Organ
unserers Körpers vergißt nie etwas !!!!
Das auch Hautkrebs unter den Füßen, auf der be-
haarten Kopfhaut seinen Anfang nehmen kann, war mir damals noch nicht bekannt.
Wenn jetzt empirisch nachgewiesen werden kann,
das p53 helfen kann, sollte diese noch lange keine
Entwarnung sein.

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