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USA/Washington: Berufungsgericht bestätigt Recht auf Waffen

Ein US-Berufungsgericht in Washington D.C. hat in seinem Urteil festgestellt, dass das Recht eines jeden US-Amerikaners auf eine Waffe durch die Verfassung geschützt ist. Damit wurde das strenge Verbot der Stadt Washington gekippt.

Das Gericht berief sich bei seiner Entscheidung auf den zweiten Verfassungszusatz ("amendment"), der eigentlich nur Militärangehörigen das Tragen von Waffen erlaubt. Seit 1976 waren Waffen nur noch erlaubt, wenn sie davor angemeldet waren.

Die Stadt Washington hat unterdessen angekündigt, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Das Verbot, außerhalb der eigenen vier Wände Waffen zu tragen, bleibt jedoch bestehen. Experten rechnen nun mit einem Gang durch alle Instanzen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Recht, Waffe, Washington, Beruf, Berufung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.03.2007 12:13 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ganz schön bekloppt die Amis. Wer den Krieg aller gegen aller in seinem eigenen Land durch einen bewussten Verzicht auf das Gewalt- und damit das Waffenmonopol unterstützt, dem glaubt man irgendwie nicht, wenn er von Frieden spricht. Stellt Euch doch einfach nur mal vor, jeder Berliner dürfe eine Waffe haben. Die Sicherheit der Bundeshauptstadt würde dadurch sicher nicht höher, auch wenn der Einzelne sich vielleicht ein klein wenig sicherer fühlen darf.
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11.03.2007 12:56 Uhr von Jorka
 
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Vollkommen bescheuert: ich hoffe das einiges Tages die Waffen in Amerika ganz verboten werden, die Amis leben schließlich auch nicht mehr im Cowboy und Indianer Zeitalter.
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11.03.2007 12:56 Uhr von Yuno
 
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DOch langsam wirds klar was die Amis wollen... Amierican freedom for ever..

Und bekämpfen echt den Terror`? Schwer zu glauben. Die eigentlichen Terroristen leben doch in den USA.
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11.03.2007 13:01 Uhr von Yuno
 
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Und wenn ein-: Anschlag stattfindet, schiebt man es direkt an die berühmten Terroristen.. Typsch typisch
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11.03.2007 13:10 Uhr von bopper
 
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Ganz und gar nicht bekloppt, lieber Autor: NYC, Washington DC und Detroit sind die drei US-Städte mit der höchsten Kriminalitätsrate. Das sind auch die drei Städte, in denen es normalen, gesetzestreuen Bürgern nicht bzw. nur eingeschränkt erlaubt ist, Waffen zu besitzen bzw. zu führen.

In den Bundesstaaten, in denen unbescholtene Bürger Waffen tragen dürfen, sinkt dagegen die Kriminalitätsrate.

Guckt nach England, dort wurden vor einigen Jahren den Bürgern die meisten Waffen abgenommen und seitdem ist die Gewaltkriminalität förmlich explodiert. Genau wie in den US-Bundesstaaten mit restriktiven Waffengesetzen haben die Kriminelle jetzt den Vorteil, dass sie nahezu 100 Prozent sicher sein können, dass ihr Opfer unbewaffnet ist.

Das blöde an scharfen Waffengesetzen ist nämlich, dass sich nur die ohnehin rechtstreuen Bürger daran halten.

Ich will in keiner Welt leben, wo nur die Staatsmacht und die Verbrecher Waffen besitzen dürfen.
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11.03.2007 13:13 Uhr von usambara
 
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die Folgen dieser Cowboy-Mentalität sieht man im Irak und Afghanistan von den Besatzungstruppen.

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11.03.2007 13:17 Uhr von mephisto92
 
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@bopper: du lebst in einem land wo es so ist zumindest für die meisten Menschen. Waffen verbieten alleine reicht halt nicht
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11.03.2007 13:34 Uhr von bopper
 
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@mephisto: "Waffen verbieten alleine reicht halt nicht"

Stimmt, man müsste den Menschen den freien Willen nehmen. Dann könnten Weltverbesserer evtl. erfolgreich sein mit Friede-Freude-Eierkuchen.

Solange das aber nicht funktioniert, muss man eben die Realität so akzeptieren, wie sie ist.
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11.03.2007 13:43 Uhr von mephisto92
 
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@bopper: die realität ist das es bei uns weitgehends funktioniert hat. Kriminalität ganz ausschliesen kann man nicht aber insgesamt sinkt sie bei uns immer mehr
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11.03.2007 16:10 Uhr von Nasa01
 
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@bopper: ich geb dir irgendwo schon recht.
Was hält dagegen, dass noch nie in Erscheinung getretene Erwachsene ab 21 Jahren die zuvor eine entsprechnende Prüfung ablegen müssen - in den eigenen 4 Wänden eine Waffe haben dürfen??

NICHTS.
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11.03.2007 16:51 Uhr von Psyman2
 
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@ bopper: Immer eine Frage der Vergangenheit

Waren zuvor Waffen erlaubt, so hat jeder eine, wird Waffenbesitz verboten, so geben nur Gesetzestreue die ihren ab.

Man sollte den Waffenschmuggel und den -verkauf besser überwachen.

Dann würde so ein Verbot in Amerika auch Sinn machen.
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11.03.2007 19:10 Uhr von dragon74
 
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Das Gesetz stammt noch aus Bürgerkriegszeiten und ist eigentlich längst überholt. Aber mündigen und nicht vorbestraften Bürgern, die eine sogenannte Waffensachkundeprüfung abgelegt haben, sollte es doch möglich sein, Waffen zu besitzen. In Deutschland geht das ja auch, wenn man in einem Verein ist...

Der Unterschied ist aber wohl auch ein bischen auf die amerikanische Mentalität zurückzuführen. Ich kenne keinen Sportschützen aus meinem Verein, der auch nur annähernd so sorglos mit den Dingern umgeht wie die Amis. Außerdem sollte man das Gesetz in Amerika auf normale Waffen beschränken und Vollautomaten, wie Sturm- und Maschinengewehre ganz vom freien Markt verschwinden lassen. Braucht keiner oder hat schon mal jemand einen Jäger mit einem MG3 unterm Arm gesehen, der gesagt hat: "Ich gehe mir jetzt mal nen Rudel Hische schiessen?" ;-)

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