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CDU-Politiker in NRW fordern härteres Vorgehen gegen Jugendkriminalität

In einer aktuellen Stunde des Landtags in Düsseldorf diskutierten die Parteien mögliche Maßnahmen gegen den Anstieg der Jugendkriminalität in Nordrhein-Westfalen. In der Debatte wurden die Positionen der Parteien ungewohnt heftig diskutiert.

Während der CDU-Generalsekretär in NRW Wüst mehr "Law and Order" forderte und eine "rot-grüne Multikultiideologie" kritisierte, warfen ihm Abgeordnete der SPD eine reaktionäre Haltung vor. Die Sprecherin der Grünen zeigte sich schockiert.

Der CDU-Politiker Wüst hatte schon vorher gefordert, dass jugendliche Heranwachsende nach Erwachsenenstrafrecht behandelt werden müssten und unbelehrbare Gewalttäter in geschlossene Einrichtungen oder Erziehungs-Camps gehören würden.


WebReporter: Skalli
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, CDU, Nordrhein-Westfalen, Politiker, Jugend
Quelle: www.ksta.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2007 16:38 Uhr von Skalli
 
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In der Quelle finden sich noch einige Highlights aus dieser aktuellen Stunde. Anlass war eine vor kurzem veröffentlichte neue Kriminalstatistik in NRW, in der ein starker Anstieg der Jugendkriminalität festgestellt wurde.
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10.03.2007 16:56 Uhr von Troll-Collect
 
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Jugend in NRW fordert härteres Vorgehen: gegen Politikerkriminalität
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10.03.2007 17:20 Uhr von opppa
 
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Troll-Collect: Brauchst Du noch Unterschriften?
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10.03.2007 19:32 Uhr von christi244
 
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Troll, Oppa: Ich unterschreibe auch!!!

Aber mal zu realistischen Maßnahmen: Knasts bringen nichts, sondern schulen nur im negativen Sinne, da das Gros dieser Kids ohnedies aus "gestörten" Familienverhältnissen kommt und in perspektivlosen Umfeldern aufwachsen.

Ich hab vor kurzem mal einen Bericht über ein Erziehungs-Camp in den USA gesehen und fand das eigentlich recht positiv, zumal die Priorität auch auf "Schule" lag.
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10.03.2007 19:41 Uhr von ciaoextra
 
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Jau: alle ab nach Tagebau Hambach und mit Pickel und Axt arbeiten, dann vergehen ihnen die Flusen schon. ;o)
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10.03.2007 20:06 Uhr von Der_Dios
 
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Is doch klar: Also das gegen Jugendkriminalität härter vorgegangen werden muss ist doch seit Jahren so klar wie Wodka. Was wird da noch diskutiert? Natürlich muss die Gesellschaft vor Unbelehrbaren geschützt werden. Was verstehen denn manche Politiker an dem Wort "unbelehrbar" nicht?
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10.03.2007 23:59 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Wüst: kommt doch von Wüste.
Ich halte nicht viel davon, Jugendlichen schon vor Erreichen des Erwachsenenalters sämtliche Chancen zu rauben.
Die wenigsten Täter sind Intensivtäter. Gebt den Kindern und Jugendlichen Verantwortung.....

aber nicht wegsperren. wäre m.E. der falsche Weg.
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11.03.2007 07:55 Uhr von gpest
 
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Vorgehen gegen Jugendkriminalität: richtig so.sie sollen es so machen wie die franzosen,erzieh-
ungslager mit millitärischem drill,
ausländische kriminelle sollte man ohne wenn und aber ab-
schieben.
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11.03.2007 08:52 Uhr von Psyman2
 
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@ ralph: Leider sieht es momentan anders aus:

Immer mehr Täter werden zu intensivtätern und immer mehr Täter sind immer jünger.

Der Rekordhalter ist meines Wissens ein junger Serbe, der mit 12 Jahren einen Strafregister von mehr als 100 Taten hatte (größtenteils Diebstahl und Raub).

Ohne das Ausländerthema aufgreifen zu wollen (ich höre dir rote Armee aufmarschieren oO), muss ich doch sagen

Die Hemmschwelle für Jugendliche ist beträchtlich gesunken.
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12.03.2007 21:58 Uhr von md2003
 
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naja härtere Strafen bringen prinzipiell garnichts!!!

Es müssen Perspektiven geschaffen werden....
Jugendliche müssen motiviert werden....

u.s.w. das würde WIRKLICH helfen!
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13.03.2007 05:41 Uhr von Skalli
 
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md2003: Noch mehr Kuschelpädagogik für Verbrecher?

Die große Mehrheit der Jugendlichen hat ihr Leben im Griff und gefährdet nicht das Leben unschuldiger. Die Jugendlichen die wiederholt mit Gewalttaten auffallen, gehören weggesperrt. Lasche Bestrafung motiviert diese Jugendlichen nur zu weiteren Verbrechen. In den meisten Fällen haben dort die Eltern versagt, aber dafür kann man ja juristisch nicht zur Verantwortung gezogen werden.
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13.03.2007 22:21 Uhr von md2003
 
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@Skalli: da hast du aber eine andere Sicht der Dinge als ich.....

wenn es so wäre, wie du sagst, dann dürfte es ja in vielen Ländern dieser Welt überhaupt keine Verbrechen mehr geben..... dem ist aber nicht so...

Beispiel USA - wie du weißt gibt es ja in manchen Bundesstaaten noch die Todesstrafe - so - wie kommt man dann darauf jemanden zu ermorden?!? Man ist sich ja bewußt, dass man dann auch selbst auf dem elektrischen Stuhl landet - und das nach 20 Jahren Hochsicherheitstrakt....

die Frage ist doch, warum trotz hoher und harter Strafen noch Straftaten begangen werden - und da sind wir wieder beim Thema, dass für Menschen Perspektiven geschaffen werden müssen........

wie hart eine Strafe ist, interessiert Jugendliche einen Scheißdreck - und der Effekt der Abschreckung zieht schon 20 Jahre nicht mehr....

NUR wenn man eine Perspektive auf ein SCHÖNES und erfolgreiches Leben hat, verliert man das Interesse, überhaupt eine Straftat zu begehen (unabhängig vom Strafmaß).......
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13.03.2007 22:44 Uhr von christi244
 
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>NUR wenn man eine Perspektive auf ein SCHÖNES und erfolgreiches Leben hat, verliert man das Interesse, überhaupt eine Straftat zu begehen (unabhängig vom Strafmaß)<

Na ja ...aber ein wenig sollten diejenigen, um die es hier geht auch tun müssen. Grundsätzlich gebe ich Dir zwar recht in punkto Perspektiven zur Präventive.

Wir müssen differenzieren zwischen jugendlichen und erwachsenen Straftätern. Da diese meist aus sozial problematischen Umgebungen stammen, könnte ich mir vorstellend, dass diese in Erziehungs-Camps nach US-Vorbild mit verpflichtendem Schulbesuch bestens aufgehoben wären. Das verstehe ich als "härteres" Vorgehen.
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16.03.2007 22:57 Uhr von Nessy
 
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fordern tun die immer viel !!! Aber machen tun sie nichts. Die können nur reagieren und nicht argieren...

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