09.03.07 18:40 Uhr
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Eingeschweißter 100-Euro-Schein kann nicht umgetauscht werden

Im Shop der Europäischen Zentralbank kaufte ein Mann einen in einem Acrylblock eingeschweißten 100-Euro-Schein. Die Entnahme des Geldscheins ist nur unter Zerstörung der Banknote möglich.

Der Preis für diesen Acrylblock lag im Shop zwischen 35 bis 49 Euro (Münzhandel 70 bis 89 Euro). Der Mann wollte den zerstörten Schein umtauschen, die Bank lehnte ab. Er reichte Klage gegen die Deutsche Bundesbank ein und verlor den Prozess.

Die Bank argumentierte, dass es sich lediglich um bedrucktes Papier handelt und die Banknote kein Zahlungsmittel sei. Das Gericht wies darauf hin, dass es generell keine Pflicht der Banken zum Umtausch beschädigter Geldscheine gibt.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Euro, 100, Schein
Quelle: www.n-tv.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2007 18:03 Uhr von Streetlegend
 
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Offen blieb im Urteil (Az. 1 E 2589/06, Verwaltungsgericht Frankfurt), ob es sich tatsächlich nur um einen Deko-Artikel gehandelt hat. Das wäre ja sonst noch ein richtiges Geschäft geworden ... *lol*
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09.03.2007 19:13 Uhr von Jorka
 
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Hehe: Was für ein Blödmann, hat er doch echt gedacht der Schein ist herausnehmbar...
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09.03.2007 19:29 Uhr von burgbesetzer
 
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dreist echt bekloppt der kunde, und dann auch noch so dreist sein und die bank verklagen zu wollen.
richtig so das der den streit verloren hat.
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09.03.2007 20:08 Uhr von fruchteis
 
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Irrtum: In der Werbung wurde meines Wissens eindeutig gesagt, dass es sich nicht um ein Zahlungsmittel handelt.
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09.03.2007 20:25 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ein Schmarrn: Wenn der Schein mit drum und dran 35 - 89 Euro kostet ist doch klar - sollte Christian sein, dass der kein echter 100er im "Wert" von 100 Euro ist. Sonst würden die ja bei jedem Block drauf zahlen.

Habt noch ein Sonnenscheiniges Wochenende (Eure Kinder auch)
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09.03.2007 21:45 Uhr von Universum22
 
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Bei EBay gibts diese Blöcke on Mass: Als ob der Mann der erste mit dieserIdee gewesen ist.
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10.03.2007 00:18 Uhr von Hebalo10
 
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Wie: in DDR-Zeiten: im Laden wurden, was vorkam, ungestempelte Eier en Masse für 39 Pf. gekauft, an der Annahmestelle für 50 Pf. verkauft. Die Masse machte es, für damalige Zeiten ein schöner Gewinn. Ähnlich lief es für so manch andere landwirtschaftliche Produkte.
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10.03.2007 01:37 Uhr von jsbach
 
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Wenn man einen beschädigten Geldschein: umtauschen muß, so müssen zumindest 51 % der Hälfte noch da sein. Auch bei angekokeltem Geld.
War mal eine Reportage im TV; was da für Spezialisten der Bundesbank, da an beschädigten
Geldfunden, ob verschimmelt oder sonstwas,
rekonstruierten.... sagenhaft.
Versteh die Meldung nicht so ganz: die Banken bräuchten das nicht zu machen; (für den Acrylblock
mag sein) aber die Eurobank in Frankfurt: JA
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10.03.2007 07:46 Uhr von guaranajones
 
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@allsehendes auge: nix draufzahlen. ;)
die jungs drucken sich das geld selbst. :)
der wert ist ja nur symbolisch und insofern irrelevant in diesem fall.
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10.03.2007 15:58 Uhr von Universum22
 
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EBay sage ich nur. http://cgi.ebay.de/...
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10.03.2007 19:33 Uhr von breitmaulfrosch
 
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logo: das ich mit den Schein bei der Tankstelle kein Diesel bekomme! Also will ich den Schein nur zum Sammeln oder Angeben oder Warum ? Darum habe ich mich schon lange gefragt warum kauft ein Bieter bei ebay 10 Hunderte für 9564€ ? Meinte er könnte Gewinn rausschlagen ?
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11.03.2007 11:09 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Interessant: In der News wird Argumentiert (die Bank tat das), dass dieser Schein darin NICHT ECHT sei. Aber in der ebay Auktion wird beschrieben, dass es sich um eine ECHTE Banknote handelt. Also gibt es verschiedene Versionen davon, oder es lügt hier einer von beiden (Bank oder Ebayer). SO wie ich das sehe (sehe sowieso alles anders), ist dieser Schein ein gültiges Zahlungsmittel. Auch wenn dieser zerstört werden sollte, aber trotzdem die Seriennummer noch erkenntlich ist, MUSS dieser Schein eingetauscht bzw. angenommen werden Punkt aus Ende. Machtwort gesprochen und daran muss sich auch gehalten werden, kommt ja von DEM ORIGINAL Auge.
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11.03.2007 11:40 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Nachtrag: Warum dies bedrucktes Papier ist (Ok das hab ich noch nicht gewusst)

Die Beklagte ist der Auffassung, dass die Regelung über den Umtausch beschädigter Banknoten hier schon deshalb keine Anwendung finden könne, weil es sich bei dem vorgelegten Objekt nicht um ein gesetzliches Zahlungsmittel handele. Gesetzliches Zahlungsmittel seien nur Banknoten, die von der EZB und den nationalen Zentralbanken als solche ausgegeben worden seien (Art. 106 EG-Vertrag). Die in Acryl eingeschlossenen Banknoten seien jedoch nicht von der EZB oder einer nationalen Zentralbank als gesetzliche Zahlungsmittel ausgegeben worden.

Hier gibt es das Urteil Ausführlicher
http://www.marktplatz-recht.de/...

Ui da hab ich was dazu gelernt. Aber diese Beklagte war auch ein wenig "Dumm" - unwissend. Die hätte nämlich mal einen u.a. Restaurator fragen sollen, wie man "Kunststoff" von Stoff-Gewebe (anderes ist dieses "unser Untergang" sprich Geld ja nicht) löst, ohne es zu zerstören. ;-) Nur stellt sich dann die Frage, ob sie damit dann normal bezahlen hätte dürfen?
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11.03.2007 12:21 Uhr von KillA SharK
 
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wie blöd muss man sein? na klar, die EZB verkauft scheine für 50 Euro,
die man später für 100 Euro umtauschen kann,

Die verschenken ihr Geld, ist doch klar
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11.03.2007 18:42 Uhr von 168767
 
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Offizielle Geldfälscher? Falschgeld wird gefälschtes bzw. nachgemachtes Geld genannt, das nicht den Geldwert besitzt, den es zu scheinen ist.

"Wer Banknoten nachmacht oder verfälscht, oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft." stand auf allen DM-Scheinen. Sind vor dem Gesetz denn nicht alle gleich ???
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12.03.2007 10:12 Uhr von mages
 
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ich seh´s wie jschling: entweder macht sich die bank strafbar wegen mutwilliger zerstörung von urkunden. denn jede banknote beurkundet einen genauen anspruch auf ein stückchen gold ;-)
oder die bank macht sich strafbar wegen urkundenfälschung, weil die gefälschte banknote nicht eindeutig als solche gekennzeichnet wurde.

was mich wundert, dass banken nicht zum umtausch verpflichtet sind. warum machen sie es dann überhaupt? das versteh ich nicht. wäre dem so, dann wäre nämlich genau genommen das gesamte geld wertlos wie ein stück papier. denn die bank wäre niemals verpflichtet einen geldschein anzunehmen. denn ab wann gilt ein geldschein beschädigt? wenn er nicht mehr frisch riecht?

was hier ab geht ist meiner meinung nach eine ganz klare machtdemonstration, wer heutzutage das sagen hat. geld regiert die welt. heil dir geld.
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12.03.2007 15:17 Uhr von KillA SharK
 
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versteht ihr das nicht? "die eingeschweißte Note sei kein gesetzliches Zahlungsmittel.
Es handle sich nur um bedrucktes Papier,
das ausschließlich als Geschenk-und Dekorationsartikel verkauft worden sei."

was ist daran so schwer zu kapieren?

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