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Bedrohung der Nordatlantik-Routen durch Monsterwellen stärker als vermutet

Die Bedrohung der vielbefahrenen Schifffahrtsrouten auf den Weltmeeren ist den Ergebnissen einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge nahezu ein alltägliches Phänomen.

Die Forscher des DLR stützen ihre Behauptungen auf aktuelle Auswertungen der Aufnahmen von Radarsatelliten. Ende April sollen die Ergebnisse in der Schweiz offiziell vorgestellt werden. Die Untersuchung zog sich über insgesamt zwei Jahre hin.

DLR-Wissenschaftlerin Susanne Lehner bestätigte die Existenz von drei Extremwellen pro Woche, am häufigsten im Nordatlantik. Die 30 bis 40 Meter hohen Brecher könnten so manch mysteriöses Schiffsunglück erklären helfen, so die Forscher.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Monster, Bedrohung, Route
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2007 13:44 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Selbst Kreuzfahrtschiffe hat es schon erwischt und die Nachrichtensender n-tv und N24 haben bereits erste Dokus über die Forschungen an den Schiffen selbst und die Auswirkungen der Kaventsmänner auf die Sicherheit der Ozeanriesen gezeigt. Ich möchte mir so ein Naturschauspiel nicht unbedingt aus der Nähe ansehen. Da ist mir ein ordentlich gemachter Film wie der über den großen Sturm doch lieber und spannender. Und ja, es wird immer wahrscheinlicher: Monsterwellen sind kein Seemannsgarn.
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08.03.2007 14:18 Uhr von DasEvilchen
 
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@ Autor: Da hast du Recht, diese Art von Wellen sind kein Mysterium. Es gab einen interessanten Beitrag darüber im Fernsehen. Angeblich soll die "München" ebenfalls von einer solchen Welle "verschluckt" worden sein. Wenn eine solche Welle über ein Schiff hinüber geht, sinkt es innerhalb kürzester Zeit. Experten gehen davon aus das ein 200m Schiff innerhalb von wenigen Minuten sinken würde. Mit Computersimulationen wurde es nachempfunden wie es bei der "München" gewesen sein soll. In der Simulation ist die Welle von hinten über das Schiff gekommen und die "München" ist innerhalb weniger Minuten von der Meeresoberfläche verschwunden. Da laut Analysen das Schiff Nachts gesunken ist gab es auch keine Chance für einen Notruf.
Da diese Wellen allerdings keinen Kamm haben, sondern eher wie Hügel sind sind sie eigentlich nur eine Gefahr für große Schiffe. Kleinere Botte oder Kutter würden über die Welle getragen. Manchen Berichten nach soll man es auf einem Kleinen Boot nichtmal merken das eine Monsterwelle unter einem langwandert. Ich finde das ist schon ein äußerst interessantes Phänomen. Der Beitrag im Fernsehen war auch sehr gut gemacht. Das hat einem die Augen geöffnet wie riesig Wellen sein können. Vor einigen Jahren wurde auch ein Linienschiff von einer solchen Welle seitlich getroffen. Die Welle hat das Schiff zum Glück für die Passagiere "nur" schwer beschädigt, und nicht versenkt.

Das interessanteste in dem TV-Bericht war aber, als sie das mit einem Supertanker simuliert haben. Die Welle hat das Schiff angehoben. Als die Welle mitten unter dem (in der Simulation ein ca. 400m Tanker) Schiff war, hat sie es so stark angehoben, das es auf Grund der zentrierten Belastung in der Mitte gebrochen ist.
Ich denke schon das diese Art von Wellen eine Gefahr für die Ozeanriesen ist.

Grüße
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08.03.2007 21:11 Uhr von ottonilli
 
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now everybody goes surfin: surfin USA^^
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09.03.2007 14:14 Uhr von Hier kommt die M...
 
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hmmm also in Zukunft doch lieber wieder fliegen, nicht mit dem Schiff fahren? Das ist zwar weniger umweltfreundlich, aber dafür ungefährlicher ;)
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09.03.2007 14:20 Uhr von Magier47058
 
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Auch die Nordsee wird berichten zu folge immer unruhiger.

Auch hier richten größere Wellen erebliche Schäden an. zuletzt eine 20 Meter große welle in der Nähe von Borkum.

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