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Temposündern wird in NRW noch vor Ort ein schockierendes Video gezeigt

Als erstes Bundesland greift Nordrhein-Westfalen gegen Temposünder und Gurtmuffel zu ungewöhnlichen Methoden. Den Verkehrssündern wird noch vor Ort mittels eines Laptops ein Schock-Video gezeigt.

Auf diesem Video sieht man eine Familie, die zu schnell mit dem Auto unterwegs ist. Das Kind auf der Rückbank, welches nicht angeschnallt ist und mittig sitzt, fliegt bei einer Bremssituation des Vaters durch die Windschutzscheibe.

Eine Studie aus Österreich hat aufgezeigt, dass die meisten Personen sich an viele Szenen des Videos erinnern können und entsprechend umsichtiger im Straßenverkehr sind. In NRW verspricht man sich von dem Film den gleichen Effekt.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Video, Nordrhein-Westfalen, Tempo, Ort
Quelle: www.express.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2007 11:42 Uhr von Magier47058
 
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Video bei Temposündern vor allem jugendliche Verkehrssündern, einschlagen wird. den meisten davon wird es ziemlich egal sein.
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08.03.2007 12:19 Uhr von Johnny Cash
 
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Das: erinnert mich an eine Szene aus den Simpsons als die Teilnehmer eines Raser Kurses sich sowas ansehen mußten und Homer lachte.

Ich bezweifle wie mein Vorredner das diese Videos auch nur eine geringe Wirkung erzielen.
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08.03.2007 13:00 Uhr von DasEvilchen
 
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Naja: Ich kenne dieses Video. Also mir wurde es nicht vorgeführt weil ich zu schnell war. Das war beruflich. Ich finde eine gewissen Wirkung hat das Video. Aber sowas müsste man häufiger sehen da nach kurzer Zeit sowas in Vergessenheit gerät. Allerdings wenn man es häufiger sieht dann wirds gewohnheit. Also das einzige was etwas bringt ist wenn jemand aus dem Bekanntenkreis so etwas ähnliches passiert und es einem Bewwusst wird was das heißt wenn jemand auf einmal einfach nicht mehr da ist. Aber sowas wünsche ich niemandem.
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08.03.2007 13:38 Uhr von Faibel
 
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schockierendes Video? paris hilton?

puh, glück gehabt!

*gg*
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08.03.2007 13:53 Uhr von Danymator
 
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Also damals, als ich den Führerschein fürs Motorrad gemacht hatte (vor ca. 24 Jahren in der DDR) wurden uns auch Dias von Verunfallten gezeigt. Die Bilder seh ich jetzt noch vor mir. Da war eine dabei, da steckte vom Motorrad der Stoßdämfer im Bauch. Das Bild hat sich bei mir dermaßen eingeprägt, das kann sich keiner vorstellen.

Aber heut zu Tage bekommt man täglich Bilder über das TV eingeimpft, da ist so etwas ehr harmlos.

Schlimm eigentlich....
MfG
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08.03.2007 14:13 Uhr von cefirus
 
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"Ey is ja voll Fake ey" würde wahrscheinlich das vernichtende Urteil des Esel und Snuffkundigen um die 20Jahre alten Temposünders lauten.
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08.03.2007 15:17 Uhr von Garviel
 
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Wenn´s auch nur bei einem Wirkung zeigt, dann hat sich´s schon gelohnt.

Und ab einer bestimmten Höhe der Geschwindigkeitsübertretung, bei Wiederholung des Nicht-Angeschnallt-Seins und ganz allgemein bei einem Unfall empfehle ich zwei Wochen Sozialstunden in der Intensivabteilung eines Unfallklinikums. DAS heilt. Nachhaltig.
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08.03.2007 16:08 Uhr von Enny
 
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´schockierendes´ Video: Ja das hätte die wohl gerne.
Video gesehen, was nachgestellt ist, und natürlich wird sofort langsamer gefahren.
Ist natürlich absoluter Quatsch.
Ebenso wie diese Schilder wo drauf steht "Sie fahren ... kmh".
Jeder hat ein Tacho im Auto.
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09.03.2007 11:38 Uhr von agga
 
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km/h Tafeln @Vorredner: Da stimme ich zu, wenn die Dinger ausserorts hängen, finden da nicht selten Viertelmeilen-Rennen statt ;-)
Aber auch innerorts immer gerne. Äusserst kontraproduktiv, diese Teile.
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09.03.2007 11:39 Uhr von ari99
 
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Schilder mit "Sie fahren... ": bzw. Smilies weisen einen darauf hin das man zu schnell ist.
Viele fahren aus Gewohnheit zu schnell, diese Schilder machen es denen wieder bewusst.

Schocktherapie :
würde ich gerne mal machen.
Anschließend erst zum Psychodoktor, dann zum Rechtsanwalt....

Ich denke schon das es - zumindest bei einem Teil - eine gewisse Wirkung erzielt.
Und ohne Gurt wäre auch ich vermutlich schon Geschichte...
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09.03.2007 13:19 Uhr von Mondelfe
 
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4 Jungs aus meinem Heimatort hatten letzte Woche einen schweren Autounfall, wahrscheinlich wegen überhöhter Geschwindigkeit auf einer kurvenreichen Landstraße ist das Auto der Jugendlichen in ein anderes Auto gerast. Dem Fahrer des anderen Autos ist (fast) nichts passiert...

einem der Jungs aus dem anderen Wagen ist auch nichts passiert, die anderen liegen im Krankenhaus, dem einen geht es so einigermaßen gut, der 3. hat schon mehrere Operationen hinter sich, der vierte auch, schwebt zudem noch immer in Lebensgefahr...

...
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09.03.2007 15:44 Uhr von LordOfThunder
 
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@Garviel: Ich bin vollkommen deiner Meinung! So sollte man das machen. Aber das ganze sollte ein Ersatz für die Geldstrafe sein (muss aber nicht). Ich fänd´ das ziemlich cool, dort arbeiten zu können.

also: *signed* für deinen Vorschlag!

Lord
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10.03.2007 06:04 Uhr von supermeier
 
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Na super, und ich hätte dan meinen Unfall vor Augen, den ich vor zwei Jahren (unverschuldet) lediglich wegen nicht angeschnallt seins nur leicht verletzt überlebt habe.
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10.03.2007 23:48 Uhr von AndiButz
 
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doch bringt bestimmt: bei den meisten was.

für 10 minuten. dann sind se bestimmt fast alle iweder so schnell unterwegs wie vorher.....
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13.03.2007 22:57 Uhr von Razorback2
 
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Temposünder ich finde das ist korrekt das sie bestraft werden. Ob das Video allerdings ankommt, ist eher fraglich. Denke die meisten werden sagen: "Cool, aber ICH kann das besser, MIR passiert das nicht..."

GURTMUFFEL:

Vor Jahren hatte ich einen unverschuldeten Unfall auf einer Landstraße: Feuchtes Torf lies mich ins Schleudern geraten in einer Kurve. Ich war nicht schneller als erlaubt. Ich krachte in den Graben, überschlug mich. Ich überlebte mit leichten Schnittverletzungen weil ich NICHT angeschnallt war!!!! Wäre ich angeschnallt gewesen, hätte mich der Gurt in der Gefahren-Sitz-Position gefangen gehalten und ich wäre mit dem auf mich zurasenden Dach beim Überschlag unsanft ins Jenseits transformiert worden. So aber konnte ich mich auf den Beifahrersitz werfen. und schnitt mich lediglich an paar Splittern vom zerbrochenen Fensterglas.

Nächster Fall: Ein Bekannter von mir, Unfall ebenfalls im Graben. Gurt hielt ihn fest. Er konnte sich nicht abschnallen / dadurch nicht schnell aus der Gefahrenzone befreien bevor das Auto gegen einen Baum krachte. Ist DURCH GURT querschnittgelähmt.

Soviel zu Unfehlbarkeit des Gurtes und der Tatsache der Justiz das nicht verstehen zu können (wollen) und daraus ein drittklassiges Eierklauvergehen machen. Krönung Video. LOL Deutschland.

Bei mir gäbs sowas nicht wie unbequeme Gurte.

Ich fahre seit 11 Jahren GENERELL OHNE GURT (!) Und das 400000km. DAS ist ein Fahrgefühl. Anbei bemerkt: Ich bin KEIN (!!!!!!!!) Raser und KEIN (!!!!!!!!) Alkohol-Sünder. Aber gegen Gurte habe ich was. GURT = Zwangsjacke in meinen Augen.

Und es ist MEIN Körper. Mich hat auch keiner gefragt ob ich mein Leben wollte. Sollte es also dadurch das ich mich nicht anschnalle, früher als sonst evtl. beendet werden, ist es auch nur MEINE Sache das es dann vorbei ist. Auf andere Teilnehmer im Strassenverkehr nehme ich ABSOLUTE Rücksicht. Weder rase ich, NOCH weder trinke ich Alk oder fahre total übermüdet. Ich denke damit dürfte sogar ein Polizist im tiefsten seines Herzens einverstanden sein. Aber auch bei der Polizei gehts nicht darum auf Fehler aufmerksam zu machen sondern -im Auftrag des Staates- kräftigst abzusahnen.

Polizei = Dein Freund und Helfer ->
Einen FREUND muß ich NICHT bezahlen, wenn er mich auf einen Fehler hinweist...
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14.03.2007 09:55 Uhr von Garviel
 
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@Razorback: Dir ist aber schon klar, was für einen Müll du da laberst? Dass Du vielleicht einer der Einzelfälle bist, der zufällig tatsächlich das Glück hatte, durch nicht-angeschnallt-sein überlebt zu haben, beweist gar nichts. Und dein querschnittsgelähmter Kumpel hätte bei nicht-angeschnallt sein genauso gut aus dem Auto geschleudert, erdrückt, zerquetscht oder sonstwie schwerstverletzt, gar tot sein können.

Auf der anderen Seite stehen die Tausende von Verkehrsteilnehmern jedes Jahr, die dank Gurt mit leichteren Verletzungen oder sogar unverletzt davonkommen. Da nützt dir auch deine eigene Vorsicht nix. Wenn dir von hinten einer mit 80 Sachen draufbrettert und dich auf einen Vordermann schiebt, dann hast du mit Gurt noch eine gewisse Chance - ohne Gurt gute Nacht.

Aber das kapierst du wahrscheinlich nicht.
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14.03.2007 09:58 Uhr von Garviel
 
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Nachtrag: Vorgestern hab ich was über Tests von Fahrradhelmen gesehen: Man nehme zwei Wassermelonen. Die eine packe man in einen Fahrradhelm und lasse sie aus Schulterhöhe mit Helmseite voraus auf den Boden fallen. Den Helm zerlegt´s, die Melone bleibt heil. Die andere lässt man aus gleicher Höhe schutzlos fallen.

Melonen und Köpfe haben sehr viel miteinander gemeinsam - was die Reaktion auf Zusammenstöße angeht, aber auch in Bezug auf den Hirngehalt, zumindest bei manchen Personen.
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15.03.2007 23:51 Uhr von AndiButz
 
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@ Garviel: du hast recht damit dass es einzelfälle sind bei denen man durch nicht angeschnallt sein überlebt bzw. schwere verletzungen vermeidet aber razorback2 will mit seinem kommentar warscheinlich auch sagen dass er mit dem vezichten auf den gurt nur sich selbst gefährdet, während raser o.ä. auch andere verkehrsteilnehmer gefährden.
da der gurt aber erst dann hilft, wenn der unfall schon passiert ist, kann niemand durch jemanden gefährdet werden, der nicht angeschnallt ist. deshalb denke auch ich, es sollte jeder selbst entscheiden ob er sich anschnallt oder nicht.
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16.03.2007 09:42 Uhr von Garviel
 
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@Andi: Die direkte Gefährdung betrifft nur dann den nicht-Angeschnallten, wenn er allein unterwegs ist und sich als "Gegner" einen Baum o.ä. aussucht. Ansonsten wird jeder nicht-Angeschnalllte im Fall einer Kollision zum potentiellen Geschoss. Das kennt man zwar in erster Linie nur von hinten sitzenden Kindern oder Hunden im Kofferraum, betrifft aber auch Fahrer und Beifahrer.

Außerdem gibt es da natürlich noch indirekte Komplikationen, insbesondere, was evtl. Hinterbliebene betrifft. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Lebensversicherungen i.d.R. nicht oder nur teilweise zahlen, wenn der Verblichene seinen Tod fahrlässig mitverschuldet hat.

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