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Zukünftig deutschlandweite einheitliche Behörden-Rufnummer 115

Auf der nächste Woche beginnenden CEBIT soll ein Konzept für die bundeseinheitliche Behörden-Rufnummer 115 vorgestellt werden. Dazu hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im Dezember 2006 das Projekt "ServiceLine 115" ins Leben gerufen.

Derzeit arbeitet das Berliner Fraunhofer Institut an der bundesweiten Vernetzung sämtlicher Ämter in Bund, Ländern und Gemeinden, die dann unter der einheitlichen Nummer 115 zu erreichen sein sollen.

Das erste Testgebiet für die Ämter-Hotline soll das Rhein-Main-Gebiet werden.


WebReporter: bruno007
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Behörde
Quelle: www.teltarif.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2007 09:37 Uhr von bruno007
 
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Das klingt sehr interessant, ich nur mal gespannt, wie hoch die Telefongebühren sein werden, denn eine kostenlose Nummer wird dies nicht werden.
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08.03.2007 10:28 Uhr von pippin
 
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Halte ich für Unsinn: Wie soll denn bitte die Vernetzung der einzelnen "Ämter" von Bund, Ländern und Kommunen funktionieren?
Ich arbeite selber bei einer kommunalen Verwaltung und weiß, wie schwer es schon für mich als "Insider" ist, andere Dienststellen im eigenen Haus zu erreichen.

Und jetzt wollen die wirklich diese bundesweite Nummer schalten, wo sich Oma Frida aus Buxtehude bei einem Call-Center in Timbuktu über ihre Einwohnermeldebehörde beschwert?!?!?

Haben wir keine drängenderen Probleme, die mit dem für diese Aktion erforderlichen Gelder besser bedient wären?
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08.03.2007 11:08 Uhr von no_trespassing
 
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@pippin: Bin auch der Meinung, daß der Zweck die Kosten nicht rechtfertigt. Ein Blick ins Telefonbuch und schon hat man die Behörde dran, wo ist das Problem?

Ich glaube eher, daß dahinter etwas anderes steckt. Wenn man keine Durchwahlen mehr hat, hat man auch keinen direkten Ansprechpartner.
Die Behörden schotten sich ab, um sich bei Widersprüchen nicht mehr rechtfertigen zu müssen (siehe das Bayern-Vorhaben). Künftig wird es dann so sein, daß es bei einem Widerspruch mit Fristsache heißt: Hat irgendein Kollege bearbeitet,
das liegt jetzt irgendwo. Rufen Sie morgen wieder an, usw.

Kurzum: Man will sich durch diese Maßnahme Distanz zum Bürger verschaffen, nichts anderes.
Mit Service hat das überhaupt nichts zu tun.
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09.03.2007 08:51 Uhr von Blue Times
 
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Angela Merkel wird den Sprachcomputer der neuen "ServiceLine" besprechen...

http://www.comedy-blog.de

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