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eBay: Hehlereivorwürfe gegen 280 Käufer

Die Staatsanwaltschaft Bückeburg ermittelt gegen 280 eBay-Käufer wegen des Vorwurfs der Hehlerei. Diese hatten auf der Auktionsplattform neue und original verpackte Werkzeuge wie Schraubenschlüssel und Gewindeschneider ersteigert.

Ein Mitarbeiter des VW-Werkes in Hannover hat die Ware auf Rechnung von VW bestellt und über einen Mittelsmann bei eBay angeboten. Ein Ermittlungsverfahren gegen den VW-Mitarbeiter wurde ebenfalls eingeleitet.

Die Staatsanwaltschaft begründet die Ermittlungsverfahren gegen die Käufer damit, dass sie bei einem Anfangspreis von 1,- Euro Verdacht hätten schöpfen müssen, selbst wenn der endgültige Verkaufspreis knapp unter dem Listenpreis lag.


WebReporter: Python44
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: eBay, Käufer
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2007 19:52 Uhr von Python44
 
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LOL - also ist jeder Artikel der bei einem Euro startet geklaut 8-)
Leider ist die eBay-Logik, das keine S** bietet wenn man Sachen zu realistischen Preisen startet. Fängt man aber mit 1,- Euro an, bieten die Bekloppten mehr als das Ding neu gekostet hat...
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07.03.2007 20:48 Uhr von jsbach
 
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Eine alte Binsenweisheit sagt ja, der Hehler ist genauso wie der Dieb.
Probier ich jetzt auch, aber vollkommen legal:
Kaufe in meiner Nähe bei einer Fleisch/Wurstfabrik
ab Werk, angeräucherte Debreziner für 3,37 € kg für jederman möglich und verklopp diese bei "Sofortkauf" 8 € das kg.
Der produziert/ beliefert sogar unter seinem Label
Feinkostkäfer in München.
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07.03.2007 21:24 Uhr von galgo espagnol
 
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überschrift ist schwachfug im quadrat ;-(: seit wann ist der käufer der hehler??????

das ist immer noch der verkäufer.
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07.03.2007 21:27 Uhr von JustMe27
 
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@Galgo: Ganz einfach: Alle am Handel mit gestohlenem Gut beteiligten Leute werden der Hehlerei bezichtigt. Auch der Käufer. DER Hehler dagegen ist der Verkäufer.
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07.03.2007 21:30 Uhr von jsbach
 
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@galgo espagnol: Dann lies mal die Quelle oder besser: schick mal einen Leserbrief d a h i n. Aust freut sich bestimmt...
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07.03.2007 21:37 Uhr von olli58
 
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man sollte sich daraufhin direkt mal die Arbeit machen, alle ,mit Startgebot 1Eu, rauszusuchen und daraufhin eine Anzeige wegen Diebstahls an die Staatsanwaltschaft in Bückeburg schicken. Die hätten dann sicher bis zum Jahr 3000 zu tun.
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07.03.2007 22:08 Uhr von asignado
 
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Winterloch? Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hat vermutlich wenig Existenzberechtigung. Anders ist das nicht zu erklären. Aber für die Jungs und Mädels habe ich noch einen kleinen Tip:

Tagtäglich werden einige tausend 1€-Artikel bei E-Bay beboten... Knöpft Euch alle vor! Bis zur Rente seit Ihr dann ausgelastet und Eure Enkel haben auch noch etwas von der Steuerverschwendung...
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07.03.2007 22:17 Uhr von Mississippi
 
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Anklage ohne Halt: Wenn man bei eBay verkauft und weiß wie es läuft, braucht man es dem Richter nur zu erklären und nichts würde passieren.
Schwache Vorstellung von Spiegel.de das sie das nicht mit erwähnen:-(
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07.03.2007 22:20 Uhr von shadow#
 
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wow wie wird man eigentlich trotz offenbar abgrundtiefer dummheit staatsanwältin? mit der realität haben die sussagen dieser frau jedenfalls nichts zu tun...
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07.03.2007 22:22 Uhr von asignado
 
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@Mississippi: Nene, das hat ja weniger mit dem Verkäufer zu tun. Der ist sowieso dran. Es geht eher um die KÄUFER, denen unterstellt wird, dass Sie bei 1€ Startpreis wissentlich geklaute Ware kaufen wollen...
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07.03.2007 22:48 Uhr von olli58
 
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die Ermittlung: ist schon richtig und den beiden sollte man auch gewaltig auf die Finger hauen.
Aber die 1 Euro Aussage isja wohl voll ohne Gehirn und Ahnung.
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08.03.2007 00:18 Uhr von Mondelfe
 
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Ist doch völliger Unsinn viele, auch neue, Sachen werden bei ebay für den Startpreis von 1 Euro angeboten. Wenn das alles Hehlerware sein soll, hätte die Justiz ziemlich viel zu tun...

Den Verkäufern ist klar, dass, gerade wenn es Neuware ist, die Ware selten für einen Euro raus geht, sondern oft noch über den Marktwert verkauft wird (kommt eben davon, wenn der dumme Käufer sich nicht vorher informiert, wieviel die Ware im Geschäft um die Ecke kosten würde... ;) )
...
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08.03.2007 01:48 Uhr von chillum
 
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1€ startgebot: haette genauso aus ner firmenauflösung stammen können,
is schwachfug wie killerspiel-debatte :P,

da werden die gegen die käufer nicht weit kommen.
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08.03.2007 05:49 Uhr von ChristianWagner
 
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Übersetzt: 1 € Startpreis gleich Hehlerware. Ich hab vor 3 Wochen meine Geforce 7900 GTX für 254€ verrkauft. Startpreis 1 EUR.
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08.03.2007 06:39 Uhr von ccwm
 
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von den Käufern wird sicher keiner verurteilt die "Begründung" der Staatsanwaltschaft ist einfach schwachsinnig und das kann auch ein mit dem Internet unerfahrener Richter durch einen Blick in die eBay-AGB´s leicht nachvollziehen.
Merke: Juristen landen meist deshalb bei der Staatsanwaltschaft, weil man ihnen ob ihrer Kompetenz unmöglich erlauben kann, Urteile zu fällen.
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08.03.2007 09:11 Uhr von läusel-sepp
 
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meine Auktion wurde gelöscht obwohl es eigentlich ganz legal war. Bin Verkaufsagent und habe für Kunden ne Skihose angeboten - 2 Tage später war die Auktion gelöscht, weil die Herstellerfirma dagegen war. Es war ein selbstgemachtes Foto und auch eigener Text, ohne was zu kopieren oder so - zack raus damit. Bei EBAY wirds halt immer schlimmer - die verdienen sich ne goldene Nase und schützen die Verkäufer nicht - obwohl von denen das Geld kommt. Ist ne sauerei. Da muß man ja aufpassen, daß nicht mal ein Stück von ner A..I Tüte zu sehen ist, sonst wird man noch verhaftet.... eBay ist zu groß geworden. Das hat da alles keinen Sinn mehr. Konkurenz muß her und andere gesetze zum Schutz der Käufer...
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08.03.2007 09:42 Uhr von Marco Werner
 
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@läusel-sepp: Da muss ich dir zustimmen...die Handlungsweise von Ebay in Sachen "Artikel rausschmeißen" sind manchmal mehr als seltsam. Einige der Mitarbeiter, die dort die Angebote überprüfen denken nicht von 12 bis Mittag. Da werden zum Beispiel Artikel in der Kategorie "Sonstiges" gnadenlos rausgeschmissen, mit der Begründung, man solle sie gefälligst in die passende Kategorie einstellen. Nur: Eine passende Kategorie gibts oft gar nicht, so daß man fast gezwungenermaßen unter "Sonstiges" einstellen muss.Oft werden auch Artikel durch irgendwelche Ebay-Mitarbeiter in anderere Kategorien verschoben, wo sie meinen, daß die da besser hinpassen (obwohl sie damit gar nix zu tun haben). Und der nächste Mitarbeiter schmeißt das Angebot raus, weils dort nicht hingehört, sondern eher in die Kategorie, wo man den Artikel ursprünglich eingestellt hat. Auf Beschwerden reagiert Ebay ja eh nicht. Außerdem ist es bei solchen Auktionen offenbar leichter, seinen "Pflichten" nachzukommen, als sich um die wirklich beachtenswerten Sachen zu kümmern.


Zum eigentlichen Beitrag:
Ein Hehler ist doch eigentlich jemand, der offenbar geklaute Sachen weiterverkauft....aber deswegen ist doch der Käufer noch kein Krimineller, nur weil der Startpreis (!) 1€ war. Bei einem Festpreisangebot könnte man schon eher diskutieren, ob ein Käufer auf die Rechtmäßigkeit des Angebotes hätte aufmerksam werden müssen.

Marco
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08.03.2007 10:10 Uhr von Faibel
 
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Richtig so! Das mit dem 1 Euro Startpreis ist natürlich Quatsch.

Das sich die Straf- und Finanzbehörden um EBAY kümmern ist absolut richtig.

EBAY ist der grösste Marktplatz für Hehlerware und Steuerhinterzieher!

Da ich selber im Onlinehandel tätig bin, beobachte ich EBAY seit langem sehr genau.

Da ich Einkaufs- bzw. auch die Einstandspreise der Industrie gut kenne, bin ich immer wieder verwundert, wie es "private" EBAY-Verkäufer schaffen, im großen Stil, Waren zu verkaufen, die weit unter dem EK vom Großhandel liegen.

Alles Neuware, original verpackt, von Privat und ohne Rechnung.

EBAY ist es egal, da EBay sein Geld damit verdient.

Da dieser Preisveriss der Industrie ein Dorn im Auge ist, werden in bestimmten Bereichen ALLE Auktionen mitgeloggt, ausgewertet und bei Bedarf diese Daten der Kripo oder dem Finanzamt zur Verfügung gestellt.

Irgendwann fliegt dann dieser "Händler" auf und die Kunden werden als Hehler angezeigt und müssen die Waren zurückgeben, jedenfalls wenn der Verkäufer nicht nachweisen kann, das er der rechtmässige Besitzer der Ware war.

Dies ist das auch gut so, da Diebstahl und Steuerhinterziehung der Allgemeinheit schadet.

So wird aus manches Schnäppchen ein teurer Spaß!

Also vorsicht bei extrem billigen "Schnäppchen"!
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08.03.2007 10:14 Uhr von ChristianWagner
 
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Und die Liste der Sachen die man nicht anbieten darf wird immer länger. Bei eBay ist schon lange der Wurm drin. Wenn es so weitergeht wird wieder im "Flohmarkt" inseriert.
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08.03.2007 12:51 Uhr von armervater
 
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startgebot: Ist doch wirklich absoluter Schwachsinn!
Die meisten Angebote bei ebay starten mit 1€.
Es wurden sogar schon Immobilienauktionen mit 1€ gestartet. Waren da die Häuser auch geklaut? lol
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08.03.2007 21:33 Uhr von T¡ppfehler
 
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Ich hatte auch mal bei ebay-Kauf ein bisschen Pech: Ein Jahr, nachdem ich etwas bei ebay gekauft hatte, stand die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluß vor meiner Tür.
Die wollten aber nur die Ware. Zusätzlichen Ärger bekam ich glücklicherweise nicht. Die Ware bekam ich nach ein paar Wochen auch zurück, es war alles in Ordnung. Den Adrenalinschock brauche ich jedenfalls nicht noch mal.
Nach diesem Erlebnis überlege ich mir seit dem jedenfalls zwei Mal, ob ich irgendwo mitbiete.
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09.03.2007 13:44 Uhr von CarbonBird
 
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Ein gieriger Haufen diese Ebay-Leute. Alles ist auf Dummenfang getrimmt. Da werden Robots auf Suchseiten losgelassen, die meine deine unsere Suchbegriffe analysieren und als Angebot ins Netz stellen. Da konnte man schon "kiffende Babies" "tote Berliner" oder "Bundestagsabgeordnete" kaufen für ein Euro. Hab sogar eine meiner Webseiten mal im Angebot gesehen. Daneben die von Porsche. Da war ich wenigstens in guter Gesellschaft.
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09.03.2007 13:51 Uhr von Faibel
 
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@carbonbird: lool

hab das gleich mal ausprobiert, andere auktionshäuser sind da genauso (bescheuert).
-------------
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http://www.Auvito.de
--------------

Leider hatten die keine in meiner Größe. ;-)))
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09.03.2007 20:40 Uhr von Bruno007
 
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Tja: Bei ebay sollte man eben ein bissel aufpassen, was man verkauft!

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